Laco Uhren Pforzheim zum Sonderpreis
Das Unternehmen Lacher & Co., aus dessen Anfangssilben sich der Name Laco ableitet, wurde Mitte der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts von Frieda Lacher und Ludwig Hummel in Pforzheim ins Leben gerufen. Zu dieser Zeit schalte man dort in den zahlreichen Uhrenfabriken in heimische Gehäuse fast ausschließlich aus der Schweiz bezogene Werke ein, die teils als Komplettwerke kamen, teils aber auch in Einzelteilen geliefert wurden – dies sparte Zoll – und dann in den Fabriken feinbearbeitet und zusammengesetzt, d.h. remontiert wurden. Der junge Betrieb von Frieda Lacher und Ludwig Hummel konnte erfolgreich Fuß fassen. Nach einigen Jahren trennten sich jedoch die Firmengründer. Das ursprüngliche Unternehmen, die Laco Uhrenfabrik, wurde im Wesentlichen von Hummel fortgeführt und der Zweig der Frieda Lacher widmete sich zunächst der Herstellung von Präzisionsteilen für Kleinuhren, wie Räder und Triebe, fertigte später unter der Leitung von Erich Lacher aber auch wieder komplette Uhren. Erich Lacher war 1936 in den Betrieb seiner Mutter Frieda eingetreten, der seither die Bezeichnung „Erich Lacher Uhrenfabrik“ trägt. Die Entwicklung von Laco-Durowe zur Firma mit Weltgeltung und zu Pforzheims größter und bedeutendster Uhrenfabrik vollzog sich aber unter Hummels Leitung in dem Schwesterunternehmen „Lacher & Co.“. Der am 26. Juli 1889 in Engelsbrand unweit Pforzheim geborene Hummel wollte sich auf Dauer nicht mit der bloßen Remontage von Schweizer Werken begnügen. Er strebte, wie eine Reihe anderer Pforzheimer Fabrikanten, nach Unabhängigkeit von Schweizer Werkeherstellern und so war sein Ziel, selbst Armbanduhrwerke zu produzieren. Der zu dieser Zeit in Deutschland – im internationalen Vergleich – recht spät beginnende Siegeszug der Armbanduhr und der insbesondere bei den vielen Pforzheimer Remontagefabriken bestehende Bedarf an Rohwerken, kamen seinen Plänen natürlich entgegen. So gründete er 1933 den Werkehersteller Durowe (Deutsche Uhren-Rohwerke), der seine Uhrenfabrik Laco komplett mit eigenen Werken versorgte, gleichermaßen aber von Anfang an auch andere Fabriken belieferte. Das Fertigungsprogramm umfasste sehr bald eine umfangreiche Palette von Armbanduhrwerken hoher Qualität.
Aufstieg zur Weltfirma Der Krieg endete wie für nahezu alle Pforzheimer Fabriken, auch für Laco, in einer Katastrophe. Bei einem verheerenden Bombenangriff der alliierten Streitkräfte wurden die Fabrikgebäude völlig zerstört, mehr als 80% der gesamten Stadt wurden in Schutt und Asche gelegt. Doch bald nach Kriegsende machte man sich an den Wiederaufbau, Laco und seine Schwesterfirmen entstanden bis 1949 neu. Für Laco-Durowe errichtete Ludwig Hummel ein imposant ausladendes 5-stöckiges Betriebsgebäude, finanziert aus Mitteln des Marshall- Planes, das später noch erweitert wurde und Mitte der 50er Jahre bereits rund 1.400 Betriebsangehörige aufnahm. Die Rohwerkeproduktion stieg auf 80.000 im Monat – dies mag einen Eindruck von dem rasanten Wachstum des Unternehmens geben. Die Jahre bis 1959 können sicherlich als die großen Blütejahre der Lacher-Betriebe gelten. Laco war mit seinen Handaufzugs- und ab 1952 auch Automatik-Modellen am Markt erfolgreich und Durowe versorgte eine Vielzahl von Uhrenfabriken mit einer ständig steigenden Zahl von zuverlässigen und hochwertigen Kalibern. Pforzheimer Spezialitäten In den Augen des Sammlers und Freundes deutscher Feinmechanik finden aus jener Zeit sicherlich eine Reihe von Modellen besonderes Interesse.
Laco wird „international“ Zu diesem Zeitpunkt war Laco-Durowe bereits einige Jahre im Besitz der U.S. Time Corporation, besser bekannt als „Timex“. Ludwig Hummel hatte nach vorherigen Absatzschwierigkeiten das Unternehmen am 1.2.1959 an den amerikanischen Uhrenriesen verkauft, der besonders interessiert war an den bei Laco-Durowe schon weit vorangeschrittenen Entwicklungen zur elektrischen und elektronischen Uhr. Diese Entwicklungslinie forcierte man stark und brachte dann im Jahr 1961 die „Laco-Electric“ heraus, die erste zuverlässig funktionstüchtige elektrische Armbanduhr Deutschlands. H. Epperlein in Ersingen hatte zwar bereits 1958 als Erster eine elektrische Armbanduhr vorgestellt, der wegen konstruktionsbedingter Schwächen allerdings kein Erfolg beschieden war. So gebührt auch hier Lacher die Rolle des technologischen Vorreiters. Lange blieb das Unternehmen nicht in amerikanischer Hand: Am 1.9.1965 übernahm die Schweizer Ebauches S.A. die Durowe – Lacher & Co. und die Marke Laco wurden aber nicht geschluckt. Die Schweizer, die fortan mit der Durowe wieder ausschl ießl ich mechanische Werke für Herren- und Damenarmbanduhren produzieren wollten, erschlossen sich über den deutschen Hersteller einen einfachen Zugang zu den Märkten der damaligen EWG, der heutigen Europäischen Union. Durowe blieb auch jetzt Großproduzent, 1974 lagen die Stückzahlen bei rund 550.000.
Wiedergeburt des Namens „Laco“ Bei der Uhrenfabrik Erich Lacher, die all die Jahre als „kleine Schwester“ der Laco existierte und produzierte, erinnerte man sich glücklicherweise in den 80er Jahren des gemeinsamen Ursprungs und der bedeutenden Tradition des Namens Laco. Der geschäftsführende Gesellschafter Horst Günther erwarb am 8.9.1988 folgerichtig die Namensrechte und die Wortbildmarke und konnte fortan wieder neuzeitliche hochwertige Laco-Uhren anbieten, die zum Teil auch heute wieder mechanisch ticken – jetzt aber mit Schweizer „Herz“, wie in den frühen Jahren des Hauses Lacher. Heute liegen die Geschicke der Firma bei Andreas Günther in der sechsten Inhabergeneration.
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902 012
Die Firma Laco

"Die Firma Laco begründete Anfang der 40er Jahre ihren legendären Ruf mit der Flieger-Beobachtungsuhr FL 23883. Diese Prunkstück erlebt jetzt eine Renaissance in Form einer Replika der Original-Uhr: In der ursprünglichen Größe, mit detailgetreuem Zifferblatt, ...
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886 513

Diese Fliegeruhr wurde der Original-Fliegeruhr der Luftwaffe von1942 nachgebaut: Kühle Eleganz der Technik und optimale Funktionalität kennzeichnen die Laco Fliegeruhr. Höchste Präzision durch erstklassige Schweizer Quarzwerke garantiert ...
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914 903

Originalgetreue Nachbildung einer Dienstuhr der Deutschen Wehrmacht. Dienstuhren wurden an militärisches Personal zum dienstlichen Gebrauch ausgegeben oder verkauft. Sie zeichneten sich durch robuste Werke, ausreichende Ganggenauigkeit, stabile Gehäuse ...
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913 138

Eine sportlich-elegante Armbanduhr mit Datumsanzeige, wie sie bei der Marine im 2. Weltkrieg eingesetzt wurde. Sie wurde 1944 (damals mit einem mechanischen Werk) erstmals für die Marine gefertigt. Sie verfügt über ein Edelstahlgehäuse mit Mineralglas ...
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886 440

Eine ausgesprochen schöne Armbanduhr mit zwei Zeitzonen. Sie hat ein schwarzes Zifferblatt mit arabischen Ziffern und 3 Chronos: Chrono bei 10 zeigt Gangreserve, Chrono bei 2 die Sekunde, Chrono bei 6 zeigt den Wochentag. Der Zeiger in Orange zeigt die ...
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886 491

Diese herrliche Taschenuhr ist an die Original-Flieger-Beobach- tungsuhr aus dem Hause Lacher aus dem Jahr 1942 angelehnt. Sie hat ein gut ablesbares Zifferblatt mit Leuchtziffern und Leuchtzeigern, ist mit Edelstahlboden und Palladiumbeschichtung ...
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Es muß nicht immer eine echte Rolex sein! Diese Armbanduhr für den anspruchsvollen Herren kann sich sehen lassen: Sie verfügt über Leuchtindexe und Lupe am Datum, ein Edelstahlgehäuse mit Mineralglas und Mineralglasboden. Besonders reizvoll ist die drehbare ...
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