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509 795 K. Deschner

Kriminalgeschichte des Christentums - 13. und 14. Jahrhundert
Deschner deckt schonungslos die Verbrechen auf, die im Namen des Christentums begangen wurden. Es geht um Geld, Gewalt und Macht.
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Daten
576 S., Tb. (Rowohlt, 1996-2002)
Beschreibung In dieser Zeit entscheidet sich der Kampf zwischen Kaiser- und Papsttum um die Vorherrschaft im christlichen Europa, der keinen eindeutigen Sieger kennt. Der Mongolensturm verwüstet das östliche Europa, die Päpste geraten in "Babylonische Gefangenschaft" in Avignon; die Kreuzzüge Friedrichs II. und der großartig gescheiterte Zug Ludwigs des Heiligen nach Ägypten und Tunis, Kinderkreuzzüge, Kreuzzüge gegen die Katharer (Albigenser), die Vernichtung der Templer und die blutige Unterdrückung von Volksaufständen in Frankreich und im Norden Deutschlands bezeugen turbulente Zeiten. Deschners akribische, hieb- und stichfeste Darstellung anhand von Zeugnissen, die sonst verschwiegen oder geschönt werden, enthüllt das allerchristlichste Mittelalter als hohe Zeit skrupelloser Machttechniker auf Europas Thronen und dem Heiligen Stuhl.
 Autorenporträt Karlheinz Deschner, geboren 1924 in Bamberg. Im Krieg Soldat; studierte Jura, Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte. Sein Roman -Die Nacht steht um mein Haus- (1956) erregte Aufsehen, das sich ein Jahr später bei Erscheinen seiner Streitschrift -Kitsch, Konvention und Kunst- zum Skandal steigerte. Seit 1958 veröffentlicht Deschner seine entlarvenden und provozierenden Geschichtswerke zur Religions- und Kirchenkritik. Der forschende Schriftsteller lebt in Haßfurt am Main. 1988 wurde er mit dem Arno-Schmidt-Preis ausgezeichnet.
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