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527 459 Ulrike Leutheusser (Hrsg.)

Hitler und die Frauen
Der Nationalsozialismus war nicht nur eine reine Männersache. Auch viele Frauen gerieten in die Fänge der NS-Ideologie, sei es als Gegnerinnen, begeisterte Anhängerinnen, kritiklose Mitläuferinnen. Das System ließ keine unverschont.
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Daten
287 S., SW-Abb., 14,5 x 21,8 cm, geb. (DVA, 2001)
Beschreibung Männer prägten den Nationalsozialismus - Frauen wurden in der NS-Ideologie reduziert auf Gebärmaschinen der "arischen" Rasse. Sie hatten keine herausragende Rolle in Politik und Gesellschaft. Dennoch: Frauen waren verläßliche Stützen des Systems, sie förderten Hitler, jubelten ihm zu. Viele Frauen waren Nutznießerinnen, nicht wenige arbeiteten als Aufseherinnen und Ärztinnen in Konzentrationslagern. Für das Regime quälten und töteten sie auch Frauen, die aus rassischen, politischen oder religiösen Gründen inhaftiert waren. Bekannte und unbekannte Zeitzeugen, auch aus dem näheren Umfeld Hitlers, Gegnerinnen und Opfer geben in zahlreichen Interviews Auskunft über das Verhältnis zu den Frauen und die Rolle der Frau im Dritten Reich. Der reichbebilderte Begleitband zur Sendereihe des Bayerischen Fernsehens dokumentiert mit seinen Aussagen sowie teilweise unbekanntem Archivmaterial ein umfassendes Bild des Frauenlebens unterm Hakenkreuz.
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