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548 383 Rilke

Rilke - Die Gedichte
Kein anderer deutscher Lyriker des 20. Jahrhunderts hat eine solche Popularität erreicht wie Rilke, kein anderer hat der deutschen Sprache eine solche Geschmeidigkeit und Musikalität verschafft. Der Band enthält in der Reihenfolge ihrer Entstehung neben sämtlichen zu Lebzeiten des Autors veröffentlichten Gedichtzyklen auch jene Gedichte aus seinem Nachlaß.
Weitere Titel von Rilke
Daten
1135 S., Form. 9,5x15 cm, Ln. (Insel, 1986) Sonderausgabe
Beschreibung Dieser Band - anläßlich Rilkes 60. Todestag - versammelt die Quintessenz seines lyrischen Schaffens. In der Reihenfolge ihrer Entstehung enthält er neben sämtlichen zu Lebzeiten des Autors veröffentlichen Gedichtzyklen auch jene Gedichte aus seinem reichhaltigen Nachlaß, die Rilkes Ruhm als einen der bedeutendsten und einflußreichsten Lyriker deutscher Sprache gefestigt haben.
 Autorenporträt Rainer M. Rilke (1875-1926), der Prager Beamtensohn, wurde nach einer erzwungenen Militärerziehung 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. Er bereiste darauf Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloß er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluß zur Berufslosigkeit und zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein Leben seiner Kunst und gewann Unsterblichkeit, indem er unerreichte Sprach- und Kunstwerke schuf. Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen, wurde aber aufgrund seiner kränklichen Konstitution in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. Rilke starb nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux.
 Dünndruck

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