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652 865 Christian Rätsch:

Der Heilige Hain
Germanische Zauberpflanzen, heilige Bäume und schamanische Rituale. Die germanische Kultur wurde von einer schamanischen Mythologie getragen. Der Tempel der Germanen war der Wald, der Heilige Hain. Der Autor berichtet von unseren kulturellen Wurzeln, von Weltenbäumen, Zauberpflanzen und Orakelblumen und zeigt Rituale, schamanische Praktiken und den Gebrauch von heimischen Zauberpflanzen. Ein spannender Zugang zu unseren schamanischen Wurzeln.
sofort lieferbar
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Daten
120 Seiten, durchg. Farb- und s/w-Abbildungen, Format 17,8 x 25,5 cm, gebunden. (AT, 2005)
Beschreibung Die germanische Kultur wurde von einer schamanischen Mythologie getragen, ihre Spiritualität wurde durch Entheogene, durch heilige Pflanzen, psychoaktives Räucherwerk und Rauschtränke inspiriert. Der Tempel der Germanen war kein künstliches Gebäude, es war der Wald, der heilige Hain. Die Bäume waren Gottheiten und die Pflanzen hatten Zauberkraft. Das germanische Schamanentum wurde geprägt von Alrunas, den weisen Seherinnen, von Berserkern, den kultischen Kriegern, den kräuterkundigen Brauerinnen und den begeisterten Skalden.Wir haben in der germanischen Mythologie einen direkten Zugang zum Schamanentum. Der Gott Wotan ist der Urschamane, der schamanistischste aller indogermanischen Götter. Wotan ist der Ordner des Weltalls, der Ekstatiker, der nach Wissen und Erkenntnis Strebende, der Seelengeleiter, der Herr der Entheogene, der große Zauberer und schützende Krieger. Dieses Buch berichtet von germanischen Weltenbäumen, Narrenschwämmen, Zauberpflanzen, Orakelblumen, Räucherwerk, Rauschtränken und Runenzauber. Es öffnet die fast vergessenen Tore in den heiligen Hain und zu seinen Wundergewächsen. Es werden Rituale, schamanische Praktiken, der Gebrauch von heimischen Zauberpflanzen dargestellt. Es bietet einen Zugang zu unserem heidnischen Erbe und zu unseren schamanischen Wurzeln.
 Autorenporträt Christian Rätsch, 1952 geboren, studierte in Hamburg Altgermanistik, Ethnologie und Volkskunde. Er erlernte die Maya-Sprache der in Mexiko lebenden Lakandonenindianer, bei denen er insgesamt drei Jahre lebte. Seit zwanzig Jahren erforscht Rätsch in aller Welt schamanische Kulturen und deren ethnopharmakologischen, ethnomedizinschen und rituellen Gebrauch von Pflanzen. Christian Rätsch ist ein international gefragter Referent und wissenschaftlicher Leiter zur Erforschung indigener Heiltraditionen (u.a. für GEO). Er ist Autor mehrerer Bücher, die in viele Sprachen übersetzt wurden.
 Inhaltsverzeichnis Aus dem Inhalt:- Germanischer Schamanismus- Der heilige Hain- Heilige Bäume- Der Weltenbaum und der Brunnen der Erinnerung- Schamanenbäume und -schwämme- Zauberpflanzen und Pflanzenzauber- Hainpflanzen- Runen und Alraunen- Runen-Zauber- Völvas, Alrunas und Hildegard von Bingen- Echte und falsche Alraunen- Der Met der Begeisterung- Wotan, der Schamanengott- Thor, sein Hammer und die Donnerkeile- Germanische Trinkrituale- Bier und Bilsenkraut- Sumpfporst, Gagel und Co.- Berserker, die Bärenhäuter- Wotan und die Wilde Jagd- Perchten und Perchtenpflanzen- Bären- und Wolfspflanzen- Hagazussas, Hexen und Zauberei- Freia, die Liebesgöttin- Liebeszauber und Aphrodisiaka- "Unser Frauen Bettstroh"- "Neunerlei": Kräuter und Hölzer- Weihrauch: Germanische Räucherstoffe- Bernstein: Das "Gold" des Heiligen Hains- Räucherungen für die Rauhnächte- Die Götterdämmerung- Die drei Nornen- Balder und die Mistel- Der zyklische Kosmos
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