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683 370 E. Riemann

Die Schleife an Stalins Bart
Acht Jahre, von 1946 bis 1954, mußte Erika Riemann hinter bewachten Mauern verbringen, weil sie als Vierzehnjährige ein Stalin-Bild mit ihrem Lippenstift bemalt hatte. Erst heute hat sie die Sprache gefunden, um über ihre gestohlene Jugend zu berichten.
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Daten
354 S., 13,5 x 21 cm, geb. (Hoffmann & Campe, 5. Aufl. 2003) (M)
Beschreibung Mit vierzehn Jahren, im Herbst 1945, begeht Erika Riemann einen Fehler, der sie um ihre Jugend bringt. Mit ein paar Freunden besichtigt sie die neue Schule, die nun von einem Stalinporträt geziert wird. Zum Spaß bemalt sie Stalin mit Lippenstift - und wird dafür acht Jahre ins Gefängnis gesteckt. Was es für sie bedeutete, eine ganze Jugend hinter Mauern zu verbringen, Prügel, Demütigung, Hunger und Depression auszuhalten und nach der Entlassung zutiefst traumatisiert im bundesdeutchen Wirtschaftswunder ihre Frau zu stehen - darüber kann sie erst heute berichten. Eine erschütternde Lebensgeschichte aus der jüngsten Vergangenheit.
 Autorenporträt Erika Riemann hat nach der Haftzeit in vielen Jobs gearbeitet, zwei Ehen geführt und drei Kinder zur Welt gebracht. Sie lebt in Hamburg und arbeitet ehrenamtlich mit Organisationen zusammen, die sich mit der Dokumentation ähnlicher Fälle wie ihrem befassen.
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