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702 609 H. Sander u.a.

BeFreier und Befreite
Dieser Band behandelt ein lange tabuisiertes, zeitgeschichtlich und gesellschaftspolitisch brisantes Thema: die massenhafte Vergewaltigung von Frauen bei Kriegsende 1945 in Deutschland. Ein engagiertes, aufwühlendes Buch, das ehrlich und offen das Leid erniedrigter Frauen dokumentiert. Zeitzeugen sprechen von 840.000 bis 980.000 Frauen und Mädchen, die allein in Berlin von den Soldaten der Roten Armee vergewaltigt wurden. Das sind rund 60-70% der weiblichen Bevölkerung.
sofort lieferbar
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Daten
228 S., zahlr. Abb., Tb. (Fischer, 2005)
Beschreibung Helke Sander und Barbara Johr bringen ein bisher verdrängtesThema zur Sprache: die massenhafte Vergewaltigung von Frauen während der letzten Kriegs- und der ersten Nachkriegswochen in Deutschland, insbesondere in Berlin. Sie haben mit vergewaltigten Frauen gesprochen, mit Rotarmisten, mit Ärztinnen, die die Frauen bahandelt haben, und auch mit Männern, die Zeugen der Geschehnisse waren. Die zum erstenmal veröffentlichten Dokumente, Zahlen und Fakten machen die traumatischen Folgen dieser Kriegsverbrechen deutlich. Grundlage des vorliegenden Buches ist der gleichnamige Dokumentarfilm, der 1992 erstmals in den Kinos anlief, mehrfach ausgezeichnet wurde und eine weitläufge Diskussion auslöste. So erhält der zweite Teil des Bandes auch das vollständige Drehbuch.
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