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722 987 Rätsch/Ott

Coca und Kokain
Als Geschenk der Liebesgöttin Mama Coca wird die Cocapflanze seit Jahrtausenden von den südamerikanischen Indianern rituell verwendet, als Zauber- und Orakelpflanze verehrt und als Medizin geschätzt. Die Seele des Cocastrauches, der Hauptwirkstoff Kokain, ist eine deutsche Erfindung. Kenntnisreich und fundiert beschreiben die Autoren die kulturelle Bedeutung und die Geschichte von Coca und Kokain.
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Daten
287 Seiten, durchg. Farb- und s/w-Abbildungen, Format 20 x 27 cm, gebunden
Beschreibung Kenntnisreich und fundiert beschreiben die Autoren, international anerkannte wissenschaftliche Experten des Gebiets, die kulturelle Bedeutung von Coca und Kokain in der indianischen ebenso wie in der westlichen Welt. Sie schlagen eien Brücke zwischen den Kulturen, zwischen Ethnobotanik und Pharmakologie, zwischen den Künsten, Kommerz und Betäubungsmittelgesetzgebung.
 Autorenporträt Christian Rätsch, 1952 geboren, studierte in Hamburg Altgermanistik, Ethnologie und Volkskunde. Er erlernte die Maya-Sprache der in Mexiko lebenden Lakandonenindianer, bei denen er insgesamt drei Jahre lebte. Seit zwanzig Jahren erforscht Rätsch in aller Welt schamanische Kulturen und deren ethnopharmakologischen, ethnomedizinschen und rituellen Gebrauch von Pflanzen. Christian Rätsch ist ein international gefragter Referent und wissenschaftlicher Leiter zur Erforschung indigener Heiltraditionen (u.a. für GEO). Er ist Autor mehrerer Bücher, die in viele Sprachen übersetzt wurden.
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