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759 961 Wilhelm Busch

Sämtliche Werke, 2 Bde. im Schuber
Und die Moral von der Geschicht ... Jubiläumsausgabe zum 175. Geburtstag von Wilhelm Busch. Der 'Urvater des Comics' in einer repräsentativen Ausgabe. Der Klassiker - jetzt in neuer Ausstattung! Die Edition wurde von Rolf Hochhuth herausgegeben und gilt als Standard unter den Volksausgaben. So finden sich nicht nur alle wichtigen Werke aus den 'Fliegenden Blättern' und alle längst zum deutschen Allgemeingut gehörenden Bildergeschichten, sondern Auszüge aus Wilhelm Buschs umfangreichen Skizzenbüchern und aus seinem malerischen Werk.
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Pünktlich zum 175. Geburtstag Wilhelm Buschs erschien jüngst die berühmteste Ausgabe seiner Werke in 11. Auflage – 1959 von Rolf Hochhuth erstmals zusammengestellt, jetzt in neuer Ausstattung, durchgehend illustriert und im edlen Schuber. Die beiden Bände von jeweils mehr als 1.100 Seiten Umfang glänzen jedoch nicht nur durch ihren den Grad an Vollständigkeit, sie veränderten seinerzeit auch den Blick auf den begnadeten Humoristen. So finden sich hier nicht nur alle wichtigen Werke aus den »Fliegenden Blättern « und dem »Münchner Bilderbogen« oder die mittlerweile zum Allgemeingut gehörenden Geschichten von Max und Moritz, der frommen Helene oder von Hans Huckebein, dem Unglücksraben. Hochhuth stellte dem Bekannten vielmehr noch etliches weniger Bekannte wie Erzählungen und Aphorismen sowie Auszüge aus Buschs umfangreichen Skizzenbüchern und etliche Beispiele aus seinem malerischen Werk zur Seite. Und so gelten »Was beliebt ist auch erlaubt« und »Und die Moral von der Geschicht« auch nach annähernd einem halben Jahrhundert und drei Lesergenerationen später noch als der »Busch« schlechthin … und für die vierte Generation ist nun auch gesorgt.
Daten
2.272 S., 14 x 22 cm, geb. (Random House) Sonderausgabe
Beschreibung Der 'Urvater des Comics' in einer repräsentativen Ausgabe. Nicht nur die Lausbubengeschichte von Max und Moritz ist ein Klassiker, auch Satiren auf die Spießbürgerwelt wie "Hans Huckebein und "Die fromme Helene erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die hier aufgezeigt werden: der Landschaftsmaler, der Erzähler, der Gedankenlyriker im Geiste Schopenhauers. Der Klassiker - jetzt in neuer Ausstattung! Die Edition wurde von Rolf Hochhuth herausgegeben und gilt als Standard unter den Volksausgaben Präsentiertalle Bildergeschichten, Prosatexte und Lyrik sowie eine repräsentative Auswahl der Skizzenbücher und der Gemälde (in Farbtafeln)
 Autorenporträt Wilhelm Busch, 15. 4. 1832 Wiedensahl bei Hannover - 9. 1. 1908 Mechtshausen bei Seesen. Der Sohn eines Krämers brach das 1847 in Hannover begonnene Maschinenbaustudium 1851 ab und schrieb sich stattdessen an der Düsseldorfer Kunstakademie ein. 1852-53 setzte er das Studium in Antwerpen fort, 1854 wechselte er - nach einer durch Krankheit und Selbstzweifel bedingten Unterbrechung - nach München. Hier blieb er bis 1868, unterbrochen von längeren Aufenthalten in Wiedensahl und Wolfenbüttel. Von 1869 bis 1872 wohnte er, freundschaftlich verbunden mit der Bankiersgattin Johanna Keßler, in Frankfurt a. M. Danach lebte er mit seiner Schwester in Wiedensahl, bis er 1898 zu seinem Neffen nach Mechtshausen zog. Während er sich als Maler nicht durchsetzen konnte - annähernd 1000 meist kleinere Ölgemälde sind gleichwohl erhalten -, erregte sein Talent als Zeichner und Karikaturist die Aufmerksamkeit des Verlegers der humoristischen Zeitschrift 'Fliegende Blätter'; 1859 erschienen hier und in den 'Münchener Bilderbogen' seine ersten Arbeiten. Mit 'Max und Moritz' (1865) begann die Zeit der eigenständigen großen Bildergeschichten, die die Tradition des komischen Epos aufnahmen und mit ihrer Satire zunächst indirekt, dann auch direkt auf das Bürgertum v. a. der Gründerzeit zielten. B.s pessimistische Grundtendenz, die Provokation durch das Grausame und Groteske standen seinem Erfolg nicht im Weg; sie wurden, nicht zuletzt auf Grund ihrer saloppen Sprachform mit Zitaten für alle Lebenslagen, als Humor missverstanden. Auch als Lyriker, von Heine beeinflusst, zeigte sich B. als Virtuose der Sprache. In den späteren Lebensjahren entstand autobiographische und dichterische Prosa.
 Rezension "Wilhelm Busch ist einer der größten Meister stilistischer Treffsicherheit. Ich denke, außer vielleicht Lichtenberg hat es keinen Ebenbürtigen in deutscher Sprache gegeben." (Albert Einstein)
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