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Der große Karl Valentin - Sämtliche Werke in 9 Bänden
Zum 125. Geburtstag von Karl Valentin! 'Ein Höllentanz der Vernunft um beide Pole des Irrsinns', so beschrieb Kurt Tucholsky einmal Karl Valentins Schaffen. Anläßlich des 125. Geburtstags Valentins werden nun seine sämtlichen Werke erstmals in einer Kassette zusammengefaßt und in neuer Ausstattung publiziert: die neun Bände enthalten neben seinen berühmten Monologen und Couplets auch die Dialoge, Stücke und Soloszenen sowie sämtliche Briefe und die Texte zu seinen Filmprojekten.
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Daten
Insg. 4.000 S., 13 x 20 cm, geb., in Kassette (Piper, 2007) Sonderausgabe
Beschreibung »Ein Höllentanz der Vernunft um beide Pole des Irrsinns« - so beschrieb Kurt Tucholsky einmal Karl Valentins Schaffen. Längst gehört der Münchener Komiker, Dramatiker und Filmemacher zu den wichtigsten Autoren deutscher Sprache. Anläßlich seines 125. Geburtstags werden nun Valentins sämtliche Werke erstmals in einer Kassette zusammengefaßt und in neuer Ausstattung publiziert: Die neun Bände enthalten neben seinen berühmten Monologen und Couplets auch die Dialoge, Stücke und Soloszenen sowie sämtliche Briefe und die Texte zu seinen Filmprojekten.
 Autorenporträt Karl Valentin (d. i. Valentin Ludwig Fey), 4. 6. 1882 München - 9. 2. 1948 Planegg bei München. Der Sohn eines Möbelspediteurs, in dessen Haus hochdt. gesprochen wurde, machte eine Schreinerlehre und besuchte gleichzeitig eine Varietéschule. Nach dem Tod des Vaters (1902) übernahm er den Betrieb, musste ihn aber 1906 mit Verlust verkaufen. Danach ging er mit einem selbstgebauten großen Orchestrion als Volkssänger auf Tournee (Halle, Leipzig). Erfolg hatte er erst, als er 1907 mit dem Stegreifmonolog 'Das Aquarium' den Text in den Mittelpunkt seiner Darbietungen stellte. Er erhielt ein Engagement an der Volkssängerbühne des Frankfurter Hofs in München; hier lernte er 1911 Liesl Karlstadt (d. i. Elisabeth Wellano) kennen, mit der er bis 1939 regelmäßig auftrat. Von 1922 an bestritt er Nachtvorstellungen in den Münchner Kammerspielen mit eigenem Programm; Gastspiele gab er v. a. in Berlin und Wien. 1934 steckte er sein Vermögen in ein Anti-Museum, das Panoptikum, das bald wegen Erfolglosigkeit schließen musste. 1939 eröffnete er mit einer neuen Partnerin ein Kellerlokal, das er jedoch 1940 auf Druck der Nationalsozialisten wieder schließen musste. Er trat bis Kriegsende nicht mehr auf, danach nur noch selten. V. schrieb mehr als 500 Texte - Monologe, Dialoge, SzeProf. Dr. Helmut Bachmaier lehrt in der Fachgruppe Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz und ist wissenschaftlicher Direktor der Tertianum-Stiftung/Schweiz
 In Kassette

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