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790 141 Sebastian Brant

Das Narrenschiff
Herausgegeben und eingeleitet von Heinz-Joachim Fischer. Mehr als ein halbes Jahrtausend ist dieses Buch alt, Sebastian Brants 'Narrenschiff'. Doch hat es nichts von seiner Faszination, seiner Anstößigkeit, seiner Lebensweisheit und Menschenklugheit verloren. Die Satire zeigte Mißstände auf und übte scharfe Kritik an Kirche und Papst. Kein Wunder, daß das Werk auf die Liste der verbotenen Bücher kam.
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Weitere Titel von Sebastian Brant
Daten
352 S., mit zahlr. überarbeiteten Holzschnitten, 14 x 21 cm, geb. (Marix, 2007) Sonderausgabe
Beschreibung "In diesen Spiegel sollen schauen die Menschen alle, Männer,Frauen" (Aus der Vorrede zum"Narrenschiff")
 Autorenporträt Sebastian Brant, 1457 Straßburg - 10. 5. 1521 ebd. Der aus einer Straßburger Ratsherren- und Gastwirtsfamilie stammende B. studierte in Basel klassische Sprachen und Jura (Lizentiat 1483/84); danach lehrte er hier Kirchen- und Zivilrecht sowie Poesie. Er promovierte 1489 zum Doktor beider Rechte, wurde Dekan der juristischen Fakultät (1492) und 1496 Professor für römisches und kanonisches Recht. 1500 kehrte B. nach Straßburg zurück; 1501 übernahm er das Amt des Syndikus, 1503 wurde er Stadtschreiber. Als Berater, Korrektor und Lektor war er wesentlich an der Baseler Buchproduktion zwischen 1480 und 1500 beteiligt (Editionen u. a.).Heinz-Joachim Fischer, geboren 1944, hat Philosophie und Theologie, Geschichte und Politik studiert, ist seit 1978 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Italien- und Vatikankorrespondent tätig und lebt in Rom.
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