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Bertuchs Bilderbuch für Kinder, 12 edle Halbleinenbände - Reprint der Originalausgabe, F. J. Bertuch
Bertuchs Bilderbuch für Kinder, 12 edle Halbleinenbände - Reprint der Originalausgabe, F. J. Bertuch



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Bertuchs Bilderbuch für Kinder, 12 edle Halbleinenbände - Reprint der Originalausgabe, F. J. Bertuch


809 047    F. J. Bertuch


Bertuchs Bilderbuch für Kinder, 12 edle Halbleinenbände - Reprint der Originalausgabe


Das berühmte Bilderbuch für Kinder des bekannten Weimarer Verlegers Bertuch erschien seit dem Jahr 1790 in 237 Einzellieferungen. Die hier in 12 Bände gefaßte Ausgabe gliedert sich in 16 Themengruppen, wie Säugetiere, Vögel, Fische, Menschen und Trachten u.v.m. Die Bebilderung der Bände besteht aus 1.185 Illustrationen, die sich aus rund 6.000 Einzelstichen zusammensetzen. 24 Begleitbände erläuterten die Tafelbände. Tafel- und Begleitbände stellen heute zusammen mit fast 15.000 Seiten ein wahrlich monumentales Werk dar, das damals 125 Taler kostete. Heute werden gut erhaltene Tafelbände mit ca. 1.200 Euro pro Band auf dem Antiquariatsmarkt gehandelt. Dieser Faksimiledruck macht das ehemalige Lehrbuch für Kinder wieder zugänglich und ist ein wahrer Schatz für Ihre Bibliothek. Gedruckt auf säurefreiem, alterungsbeständigem leicht getöntem Papier, verstärkte Leinenecken, Leseband, Goldprägung, Halbleineneinband mit Pariser Marmorpapier (Die Farbe des Einbands korrespondiert mit dem Pariser Marmorpapier und kann variieren. Lassen Sie sich überraschen!)



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Bertuch und sein "Bilderbuch"

Johann Friedrich Justin Bertuch wurde am 30.9.1747 in Weimar geboren. Sein Vater, Garnisonsarzt im Dienste des Weimarer Herzogs, verstarb bereits 1761. Ihm folgten nach kurzer Zeit Stiefvater und Mutter, so dass der fünfzehnjährige Vollwaise 1762 in die Familie eines Onkels kam. Nach dem Studium zunächst der Theologie, dem Studium der Unbemittelten, später dann aber dem der Rechtswissenschaft verdingte sich Bertuch als Hauslehrer bei dem ehemaligen spanischen Gesandten Frhr. Ludwig Heinrich Bachoff von Echt in Altenburg. Hier lernte er Spanisch und fertigte eine Neuübersetzung des "Don Quichotte" (1775-1777). Er versuchte sich auch als Schriftsteller ("Wiegenliederchen", 1772), war aber selbstkritisch genug, zu erkennen, dass seine Fähigkeiten auf anderem Gebiet lägen.
Weimar war damals ein kleines Residenzstädtchen mit gerade eben 6000 Einwohnern. Die Herzogin Anna Amalia führte die Regentschaft für den noch minderjährigen Karl August. 1772 war der Dichter Christoph Martin Wieland zum Prinzenerzieher berufen worden. Bertuch wurde kaufmännischer Mitarbeiter an dessen Zeitschrift "Teutscher Merkur". Diese Verbindung sollte sich auswirken, als Karl August, mit 18 Jahren nun volljährig, am 3.9.1775 die Regierung antrat. Auf Empfehlung Wielands berief er sogleich den 28jährigen Bertuch zu seinem Geheimsekretär und Schatullenverwalter, mit einem Jahresgehalt von 300 Talern. Am 7.11.1775 holte der junge Herzog den Frankfurter Juristen und durch seinen Roman "Die Leiden des jungen Werther" (1774) bereits weltberühmten Dichter Johann Wolfgang von Goethe nach Weimar. Die jungen Leute verstehen sich gut. Goethe bietet Bertuch das brüderliche Du an.
Schon bald zeigt Bertuch seine unternehmerischen Fähigkeiten. Die Bekanntschaft mit dem Frankfurter Maler Georg Melchior Kraus brachte ihn auf die Idee, eine Zeichenschule zu gründen (Denkschrift "Entwurf einer mit wenigen Mitteln hier zu errichtenden freien Zeichenschule" von 1774), ein Plan, der bereits 1776 Wirklichkeit wurde. Diese Schule sollte von eminenter Bedeutung für das "Bilderbuch" werden, da sie Bertuch die nötigen künstlerischen Kräfte für die über tausend kolorierten Kupfer bot. 1780 gründet er eine Fabrik für künstliche Blumen, um die "leider unbeschäftigten Mädchen der mittleren Classen heilsamer Arbeit zuzuführen". Unter diesen Mädchen war auch eine Christiane Vulpius, spätere Frau von Goethe.
Bertuch wurde der größte Arbeitgeber in Weimar. Er beschäftigte zeitweise über 450 Leute, mit einer jährlichen Gehaltssumme von 27.000 Talern. Sein eigenes Gehalt belief sich auf 3000 Taler und entsprach dem des Ministers Goethe.
Bertuch war Patriot, aber auch durchaus ein harter Unternehmer. In der 1782 anonym erschienenen kleinen Schrift "Wie versorgt ein kleiner Staat am besten seine Armen und steuert der Bettelei?" schreibt er unverblümt, in jedem Staat müsse es genügend Arme geben, damit nicht ein "Mangel an Armen im Lande den Arbeitslohn zu hoch treibt". Bertuch entwickelte seinen Verlag zu einem der größten im damaligen Deutschland. Er verlegte im Laufe seines Lebens etwa 2000 Werke, Bücher wie Zeitschriften.

Das "Bilderbuch für Kinder"
1790 begann Bertuch mit seinem größten Buchprojekt, dem "Bilderbuch für Kinder". Er schreibt: "Ein Bilderbuch ist für eine Kinderstube ein ebenso wesentliches und noch unentbehrlichres Meuble als die Wiege, die Puppe, oder das Steckenpferd". Die Auflage betrug 3.000 Exemplare. Das Werk erschien in Lieferungen, um den Bezug auch für einen kleineren Geldbeutel möglich zu machen. Dennoch belief sich schließlich der Preis der bis 1830 erschienenen 237 Lieferungen mit ihren 1185 kolorierten Kupfern, einschließlich des 24-bändigen Begleitwerks Funkes mit seinen über 15.000 Seiten, auf rund 125 Taler. Ein Maurer verdiente damals (bei 304 Arbeitstagen) etwa 72 Taler jährlich. Heute kostet das Werk im Antiquariatsbuchhandel mindestens 20.000.- EUR.

Im Vorwort entwickelt Bertuch sein bilddidaktisches Programm: Ein Bilderbuch müsse
"schön und richtig gezeichnete und keine schlecht gestochene Kupfer haben, weil nichts wichtiger ist, als das Auge des Kindes, gleich vom Anfange an, nur an wahre Darstellung der Gegenstände ... zu gewöhnen".
Weiter:
"Es muß nicht zu viele und zu sehr verschiedene Gegenstände auf einer Tafel zusammendrängen; sonst verwirrt es die Imagination des Kindes und zerstreut seine Aufmerksamkeit".
Sodann:
"Es muß wenig und nicht gelehrten Text haben; denn das Kind liest und studiert ja sein Bilderbuch nicht, sondern will sich nur damit amüsiren". Er fährt fort: "Es muß, wo möglich, fremde und seltene, jedoch instructive Gegenstände enthalten, die das Kind nicht ohnedieß schon täglich sieht".
Am meisten dürfte uns das gewollte Chaos in der Anordnung der Kupfer befremden: Bertuch äußert hierzu: "... habe ich die krellste und bunteste Mischung der Gegenstände gewählt, und bitte nur immer ... zu bedenken, daß ich es mit Kindern zu thun habe, die ich blos amüsiren will". Dem Bibliothekar dürfte es einen Stich ins Herz geben, wenn Bertuch die Kinder autorisiert, die schwarzen Kupfer farbig auszumalen, ja sie danach gar auszuschneiden, um sie an die Wand zu hängen.

Mit Bertuchs "Bilderbuch für Kinder" ist nach Umfang und Qualität der Höhepunkt einer Literaturgattung erreicht, die 1654 von dem böhmischen Pädagogen Johann Amos Comenius (1592-1670) mit dem "Orbis sensualium pictus" begründet wurde: Ihr Ziel ist "Die sichtbare Welt, Das ist Aller vornemsten Welt-Dinge und Lebens-Verrichtungen Vorbildung und Benahmung", wie Comenius es ausdrückt. Das von dem Verleger Friedrich Johann Justin Bertuch herausgegebene Monumentalwerk umfasst 1185 kolorierte Kupfer in 12 Tafelbänden und einen von dem Schulmann Karl Philipp Funke (1752-1807) bearbeiteten ausführlichen Kommentar in 24 Bänden. Die Tafeln sind in 14 Themengebiete aufgeteilt. Dabei nimmt die Naturgeschichte, das Lieblingsfach des 19. Jahrhunderts, mit 11 Themengebieten den größten Raum ein. Aber auch die aufstrebende Technik kommt zu ihrem Recht (Themengebiet 14, Vermischte Gegenstände). So finden wir etwa in Bd. 4 des Bilderbuchs die Montgolfiere, den ersten Heißluftballon, oder in Bd. 9 ein Dampfboot

Die 12 Bände des "Bilderbuchs" gliedern sich meist in 14 Themengruppen:
1. Vierfüssige Thiere.
2. Vögel.
3. Fische.
4. Insecten.
5. Pflanzen.
6. Menschen und Trachten.
7. Gewürme.
8. Conchylien.
9. Corallen.
10. Amphibien.
11. Mineralien.
12. Baukunst.
13. Alterthümer.
14. Vermischte Gegenstände.
.

Mit Bertuchs "Bilderbuch" entstand das erste enzyklopädisch ausgerichtete natur- und weltkundliche Sachbuch. Für uns Heutige ist es eine unschätzbare kulturgeschichtliche Quelle, zudem eine Quelle grenzenlosen Vergnügens. Wir werden darin ebenso gerne "bildern" wie die Kinder vor 200 Jahren.

Daten
(R) 4.840 S., 15 x 19 cm, (o. A.) limitierte Sonderausgabe.




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