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Ein Leben in Briefen (Mängelexemplar), Oscar Wilde
Ein Leben in Briefen (Mängelexemplar), Oscar Wilde


823 104    Oscar Wilde


Ein Leben in Briefen (Mängelexemplar)


Die Welt kennt Oscar Wilde als den Meister der Selbstinszenierung, der mit Rollenspiel und faszinierenden Posen das Publikum seiner Zeit verzückte und verschreckte. In seinen Briefen dagegen erleben wir ihn unverstellt - spontan, warmherzig, freundschaftlich, besorgt, aber auch boshaft, selbstironisch, berechnend und leidenschaftlich. Eine Auswahl von 400 Briefen - zusammengestellt von seinem Enkel Merlin Holland.



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Daten
607 Seiten, Format 14 x 22 cm, gebunden. (M)

Kurzbeschreibung
"Es ist nicht klug, der Welt sein Herz zu zeigen. In einem so vulgären Zeitalter wie diesem benötigen wir alle Masken." So kennt ihn die Welt - Oscar Wilde, den Meister der Selbstinszenierung, der mit Rollenspiel und faszinierenden Posen das Publikum seiner Zeit verzückte und auch verschreckte. In seinen Briefen dagegen erleben wir ihn unverstellt - spontan, warmherzig, freundschaftlich besorgt, boshaft, selbstironisch, berechnend, leidenschaftlich, alltagsnüchtern. In einer sehr persönlichen Briefauswahl bringt sein Enkel Merlin Holland uns den glänzenden Stilisten Wilde nahe, mehr aber noch: den Menschen.

Autorenporträt
Oscar Wilde, geb. 1854 in Dublin, studierte erst am Trinity College in Dublin, dann in Oxford, wo er sich mehr und mehr einem Ästhetizismus zuwandte, den er nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben zum Maß aller Dinge machte. 1884 heiratete er in London; zwei Söhne wurden geboren. In den folgenden Jahren entfremdete er sich zunehmend von seiner Frau und wurde sich wohl seiner homoerotischen Neigungen deutlicher bewusst. Gleichzeitig nahm sein Ruhm stetig zu; in rascher Folge entstanden Essays, sein einziger Roman 'Das Bildnis des Dorian Gray', die Märchen, Erzählungen und mehrere Theaterstücke. 1895 wurde er wegen seiner Liebesbeziehung zum jungen Lord Alfred Douglas in einen Prozess mit dessen Vater verwickelt, der ihm zum Verhängnis wurde: Wilde wurde zu Zwangsarbeit verurteilt und war nun gesellschaftlich, aber auch künstlerisch erledigt. 1897 aus seiner Einzelzelle entlassen, floh er nach Frankreich, unternahm noch einige Reisen und starb 1900 resigniert in Paris.

Leseprobe
Einleitung Dass Oscar Wilde mehr als ein Jahrhundert nach seinem Tod uns noch zu faszinieren vermag, bleibt ein literarisches Phänomen. Dabei ist sein schöpferisches Werk, verglichen mit dem anderer Autoren des 19. Jahrhunderts, eher schmal zu nennen, doch es umfasst vielerlei: Lyrik und Prosagedichte, Literatur- und Kunstkritik, Essays, Vorträge, Erzählungen und Märchen, historische Melodramen, Gesellschaftskomödien und den einen Roman, der ihn auf der ganzen Welt bekannt machte: The Picture of Dorian Gray (Das Bildnis des Dorian Gray). Kritiker wie Bewunderer hat Wilde in großer Zahl gefunden: Einige vertreten hartnäckig die Auffassung, er sei nur ein vorübergehendes soziokulturelles Phänomen gewesen, ein Verfasser leichtgewichtiger populärer Werke. Andere hingegen sehen in ihm einen modernen Denker, einen, der Brücken schlug zwischen zwei Jahrhunderten, einen scharfsinnigen Kritiker und Kommentator, einen Schriftsteller, der mit der Enge und Prüderie seiner Zeitgenossen zu kämpfen hatte. Seine »exzentrische Überdrehtheit, mit der er den Dingen den Boden ausschlug« (Seamus Heaney), vermochte die zugeknöpften viktorianischen Zeitgenossen zunächst zu amüsieren am Ende jedoch waren sie heillos erzürnt. Egal, ob Wilde nun einen Platz im Kanon der wirklich großen Autoren verdient oder ob er nur ein erstklassiger Witzbold war, der sich alle Mühe gab, über literarische Zweitklassigkeit hinauszukommen eins ist sicher: Er bleibt einer der einladendsten und gewinnendsten Schriftsteller aller Zeiten. Allerdings liegt etwas Paradoxes darin, dass ungeachtet der zigtausend Bücher und Artikel, die über ihn geschriebenund veröffentlicht wurden, bestimmte Aspekte seines Lebens weiterhin rätselhaft, ja unerklärlich bleiben. Die innere Widersprüchlichkeit von Wildes Charakter nimmt den Betrachter gefangen, und sie verwirrt ihn auch: Wilde, der Anglo-Ire, sympathisierte mit den irischen Nationalisten; als Protestant hatte er zeitlebens starke katholische Neigungen, als Ehemann lebte er seine Homosexualität aus. Er selbst trug bewusst zur Irreführung bei, indem er sich Masken aufsetzte. 1885 warnte er den Maler James Whistler, er solle in seinen Vorträgen nicht zu viel von sich selbst und seiner Kunst preisgeben. »Sei beizeiten gewarnt, James, und bleib wie ich selbst unverständlich; groß sein heißt missverstanden werden«, sagte er und verbrachte den Rest seines Lebens damit, Letzteres sicherzustellen. Er hinterließ kein intimes Tagebuch, schrieb keine Memoiren. Und sein Boswell, der uns eine denkwürdige Biographie hätte schreiben können, Robert Ross, hatte das Gefühl, er könne der Aufgabe, den Freund posthum zu rehabilitieren, am besten dadurch gerecht werden, dass er den klugen literarischen Nachlassverwalter spielte. Ohnehin hätten wir in persönlichen Memoiren eines Mannes, der die Ansicht vertrat, eine »morbide, ungesunde Fähigkeit, die Wahrheit zu sagen«, sei der Tod der künstlerischen Einbildungskraft, wohl kaum mit Zuverlässigkeit in den Fakten rechnen dürfen. Doch wie jeder Literat musste auch Oscar Wilde sich bisweilen unverstellt, ohne für die Öffentlichkeit gedachte Masken ausdrücken. Und so sind seine Briefe, zumal jene, die er engen Freunden ohne den Gedanken an eine Veröffentlichung schrieb, de facto jene Autobiographie, die er niemals verfasste. Hier kommen wir dem Zauber des legendären Gesprächskünstlers so nahe wie überhaupt möglich; hier meinen wir seine persönliche Stimme zu hören. Diese Briefe kommentieren offen sein Leben und Werk von den frühen Jahren seiner Studienfreundschaften über die einjährige amerikanische Vorlesungstour als strebsamer, ehrgeiziger junger »Professor für Ästhetik«, wie er sich selbst stilisierte, bis hin zur kurzen Epoche seines Ruhmes und Erfolges in den frühen 1890er Jahren, auf die Schande, Erniedrigung und Gefängnis folgten.




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