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839 620 Joachim Ringelnatz

Gedichte - Leder-Mini-Ausgabe im Schmuckschuber
Als Kabarettist, Schriftsteller und Maler hatte Ringelnatz nach mehr als 30 Tätigkeiten in den unterschiedlichsten Berufen schließlich Anerkennung und ein mühsames Auskommen, bis er von den Nazis verboten wurde. Sein Lyrik-Werk bietet in ungekünstelter Alltagssprache 'keine gedichtete Journalistik, sondern etwas sehr Altmodisches: Poesie.' (Theodor Heuss)
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Daten
384 S., 38 x 53 mm, Cabraleder (Miniaturbuch, 2008)
Autorenporträt Joachim Ringelnatz, 1883 in Wurzen bei Leipzig geboren, zeigte als Hans Bötticher, der sich später Joachim Ringelnatz nannte, schon früh Spürsinn fürs Abenteuerliche und Skurrile. Nach der Schulzeit fuhr er vier Jahre lang zur See, war im Ersten Weltkrieg Kommandant eines Minensuchbootes. 1920 tauchte er in der Münchner Boheme auf und rezitierte im 'Simpl'. Dort entdeckte ihn Hans von Wolzogen für seine Berliner Kleinkunstbühne 'Schall und Rauch'. Entscheidenden Erfolg errang Ringelnatz mit den 'Turngedichten' und den Liedern vom Seemann 'Kuttel Daddeldu'. Als reisender Artist trug er überall seine Verse vor und wurde zu einem Klassiker des deutschen Humors. 1933 Auftrittsverbot und Beschlagnahme seiner Bücher. Völlig mittellos geworden, starb er 1934.
 In Schuber

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