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Unerwartete Begegnungen Max Beckmann - Fernand Léger
Vermutlich sind sich Fernand Leger (1881 - 1955) und Max Beckmann (1884 - 1950) persönlich nie begegnet. Die herausragenden Werke dieser beiden bedeutenden Figurenmaler des 20. Jahrhunderts weisen jedoch überraschende Verbindungen auf. Hier erleben wir zwei extreme Blicke auf die menschliche Existenz und doch zwei Blicke, denen künstlerischer Anspruch und der Glaube an die Wahrhaftigkeit der Malerei ein gemeinsames Gesicht verleihen. Katalog zur Ausstellung im Museum Ludwig 2005.
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Daten
176 S., zahlr. Farb.-Abb.-, 27 x 30 cm, kart. (DuMonnt)
Beschreibung Vermutlich sind sich Fernand Leger (1881 - 1955) und Max Beckmann (1884 - 1950) persönlich nie begegnet, gleichwohl weisen ihre Biographien verschiedene Kreuzungspunkte auf: die gleiche Atelieradresse in Paris, gemeinsame Bekannte sowie die Emigration in die USA. Die herausragenden Werke dieser beiden bedeutenden Figurenmaler des 20. Jahrhunderts weisen ebenfalls überraschende Verbindungen auf. Hier faszinieren zwei Malergrößen auf ebenso neue wie fesselnde Weise in der Zusammenschau: Figurenkonzepte, Themen, Kolorit, ja, die gesamte Auffassung von Malerei und ihre erstaunlichen nationalen Erfolgsgeschichten. All diese Themen eröffnen ein weiteres Kapitel in der Geschichte einer künstlerischen Auseinandersetzung zwischen Frankreich und Deutschland und zeigen die späte Begegnung großer Kollegen. Hier erleben wir zwei extreme Blicke auf die menschliche Existenz, auf die Dinge, ihre sichtbaren oder geheimen Qualitäten, Projektionen idealer Lebensentwürfe wie auch Ängste und Zweifel im Bewusstsein allgegenwärtiger Unvollkommenheit - und doch zwei Blicke, denen künstlerischer Anspruch und der Glaube an die Wahrhaftigkeit der Malerei ein gemeinsames Gesicht verleihen.
 Autorenporträt Max Beckmann, 1884 in Leipzig geboren, besuchte von 1899 bis 1903 die Weimarer Akademie. Er lebte in Paris, Genf und Florenz und ab 1907 in Berlin. 1915 zog er nach Frankfurt am Main, dort lehrte er bis 1933 an der Städel-Kunstschule. 1937 emigrierte er nach Holland und übersiedelte 1947 von dort nach New York, wo er 1950 in New York starb.Siegfried Gohr, geboren 1949, studierte Kunstgeschichte und Archäologie in Köln und Tübingen. Seit 1978 Direktor der Kunsthalle Köln, 1984 bis 1991 Direktor des Museums Ludwig in Köln. Seit 1993 ist er Professor für Kunstwissenschaft an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Zahlreiche Veröffentlichungen über die Kunst des 20. Jahrhunderts. Ausstellungsleiter in Europa, USA und Japan.
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