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862 975 G. Falanga

Mussolinis Vorposten in Hitlers Reich - Italiens Politik in Berlin 1933-1945
Ein Nest von 'Friedensverschwörern': So nannten die Nationalsozialisten die Botschaft des verbündeten Italiens in Berlin, die ihrer Kriegstreiberei entgegensteuerte. In der Geschichte der Achse Berlin - Rom sollte Mussolinis Vorposten im 'Dritten Reich' die Entwicklung von Hitlers Außenpolitik aus nächster Nähe verfolgen und überwachen. Wie der 1939 geschlossene 'Stahlpakt' zwischen den beiden faschistischen Diktatoren zustande kam, wie er mühsam aufrechterhalten wurde, wie er schließlich zerbrach und aus Verbündeten erbitterte Feinde machte - das beschreibt Gianluca Falanga aus einer ganz neuen Perspektive.
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Daten
334 S., 17 x 24 cm, geb. (Ch. Links, 2008)
Kurzbeschreibung Ein Nest von »Friedensverschwörern«: So nannten die Nationalsozialisten die Botschaft des verbündeten faschistischen Italiens in Berlin, die ihrer Kriegstreiberei entgegensteuerte. In der Geschichte der Achse BerlinRom spielte Mussolinis Vorposten im »Dritten Reich« die Rolle einer politischen Beobachtungsstelle, die die Entwicklung von Hitlers Außenpolitik aus nächster Nähe verfolgen und überwachen sollte. Wie der 1939 geschlossene »Stahlpakt« zwischen den beiden faschistischen Diktatoren zustande kam, wie er mühsam aufrechterhalten wurde, wie er schließlich zerbrach und aus Verbündeten erbitterte Feinde machte das beschreibt Gianluca Falanga aus einer ganz neuen Perspektive. Indem erdie bislang wenig beachteten Schriftwechsel und Erinnerungen der italienischen Botschaftsangehörigen in Berlin zwischen 1933 und 1945 ausgewertet hat, gelingt es ihm, hinter die Kulissen der Macht zu schauen. Was sich dort bietet, ist ein faszinierendschauriges Schauspiel aus Verführung, Intrige und Rache, das das Schicksal Europasmitbestimmte.
 Autorenporträt Gianluca Falanga, geb. 1977 in der süditalienischen Hafenstadt Salerno, entdeckte mit 15 Jahren ent deckte er seine Leidenschaft für die Literatur. 1996 machte er Abitur schrieb sich im selben Jahr an der Universität Turin für Italianistik ein. Er begann sich mit Poeten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu beschäftigen. Im Sommer 1999 ging er für ein Jahr nach Kopenhagen, wo er viele Stunden in dem Arnamagnaeansk Institut der Universität verbrachte. Hier fielen ihm die färörischen Nibelungenlieder in die Hände, die er drei Jahre später in seiner Diplomarbeit ins Italienische übersetzte. Seit 2002 lebt und arbeitet Gianluca Falanga in Berlin.
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