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873 098 W. Gückelhorn

Die Koblenzer Luftschutzbunker im alliierten Bombenhagel
Mehr als zwei Generationen nach Ende des Zweiten Weltkriegs erinnern in Koblenz noch viele Luftschutzanlagen an diese leidvolle Zeit. Diese Anlagen haben im Zweiten Weltkrieg die Koblenzer Bevölkerung vor größeren Opfern bei den Bombenangriffen geschützt. Obwohl die Bausubstanz im gesamten Stadtgebiet zu 67% und in der Innenstadt sogar zu 87% zerstört war, lag die Zahl der zivilen und militärischen Bombenopfer mit ca. 1.100-1.200 Toten vergleichsweise niedrig. Immerhin hatten die Koblenzer 37.000 bombensichere und 96.000 gas- und trümmersichere Schutzplätze im Stadtgebiet. Dieses Buch zeigt die Bunkeranlagen und verdeutlich deren Nutzung und Bedeutung.
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Daten
142 S., durchg. SW-Fotos, 23 x 29 cm, geb. (Helios)
Beschreibung
Mehr als zwei Generationen nach Ende des Zweiten Weltkriegs erinnern in Kob-lenz noch viele Luftschutzanlagen an diese leidvolle Zeit. Überall in der Stadt stehen die Luftschutzbunker und -stollen mehr oder weniger bekannt für die Bürger. Diese Anlagen haben im Zweiten Weltkrieg die Koblenzer Bevölkerung vor größeren Opfern bei den Bombenangriffen geschützt. Obwohl die Bausubstanz im gesamten Stadtgebiet zu 67% und in der Innenstadt sogar zu 87% zerstört war, lag die Zahl der zivilen und mili-tärischen Bombenopfer mit ca. 1100-1200 Toten vergleichsweise niedrig. Immerhin hatten die Koblenzer 37.000 bombensichere und 96.000 gas- und trümmersichere Schutzplätze im Stadtgebiet. Die Luftschutzbunker haben auch Volltreffern durch Sprengbomben widerstanden und unmittelbar nach dem Krieg vielen Heimkehrern aus der Evakuierung bzw. der Kriegsgefangenschaft eine erste Wohnunterkunft gegeben. In den 1960er Jahren ist ein Teil der Anlagen für einen globalen Krieg mit dem Warschauer Pakt renoviert und ausgestattet worden. Das Ende des Kalten Krieges und die politische Entspannung in Europa haben die Bedrohungslage eines atomaren Konflikts beseitigt. Erst jetzt wird klar, dass gegen den Einsatz von atomaren, biologischen und chemischen Kampfstoffen der Schutz der Bevölkerung nicht durchführ- und bezahlbar gewesen wäre. Bund, Länder und Kommunen haben erkannt, dass alle bis heute vorgehaltenen Luftschutzbauten überflüssig geworden sind und wollen sich von dieser finanziellen Belastung freimachen. Denn gegen die ständige Gefahr von Terroranschlägen ist ein passiver Schutz unmöglich. Im beginnenden 21. Jahrhundert könnten einige der original erhaltenen Koblenzer Luftschutzbunker für die Nachwelt erhalten bleiben.
 Autorenporträt Wolfgang Gückelhorn wurde 1947 in Bonn geboren und lebt seitdem in Bad Breisig am Rhein. Von 1968 bis 1970 diente er Zeitsoldat in einem Koblenzer Panzerbataillon und studierte an der Fachhochschule Koblenz. Seit seiner Jugend beschäftigte er sich mit Zeitgeschichte.Wolfgang Gückelhorn was born in 1947 in the Rhineland. He is dedicated to the subject of "The Bridge of Remagen" since 1994. As head of a "reserve comradeship "he organized a military-historical excursion in the area of Remagen with other reserve officers and NCOs for the first time in 1995. Since then, he conducts this event annually and permanently upgrades his knowledge of local history. He owns an impressive archival collection from this period. His documentation is based on a sound military expert knowledge. He served in an Armored Battalion in Koblenz from 1968 to 1970. He also successfully served as a reserve officer until the end of 2007 in staffs and last as Chief of a District Liaison Command for a Civil-Military Corporation.
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