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Uran für Moskau, R. Karlsch
Uran für Moskau, R. Karlsch


878 308    R. Karlsch


Uran für Moskau


Um im atomaren Wettrüsten gleichziehen zu können, benötigte die Sowjetunion nach 1945 dringend Uran. Dies fand sich im besetzten Teil Deutschlands. Eine sowjetische Aktiengesellschaft entstand, an der später auch die DDR beteiligt wurde: die SDAG Wismut. Das Unternehmen entwickelte sich bis Ende der 1960er Jahre zum drittgrößten Uranproduzenten der Welt. Nach 1977 geriet der Uranbergbau jedoch in die Krise. Landschaften und Siedlungen waren rücksichtslos der Erzförderung geopfert worden, Tausende Bergleute an Lungenkrebs und Silikose erkrankt. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl rüttelte nach 1986 schließlich auch die Öffentlichkeit wach.


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Rainer Karlsch
Uran für Moskau
Die Wismut - Eine populäre Geschichte

Die erste populäre Gesamtdarstellung der Sowjetisch-Deutschen Urangesellschaft zwischen 1945 und 1991 über die Rekultivierung ihrer Wirkungsgebiete bis zur diesjährigen Bundesgartenschau.

Langtext:
Die sowjetisch-deutsche Wismut-Gesellschaft gehört zu den wenig bekannten und zugleich spannendsten Kapiteln der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Um im atomaren Wettrüsten gleichziehen zu können, benötigte die Sowjetunion nach 1945 dringend Uran. Das fand sie in Thüringen und Sachsen. Mit allen Mitteln wurde dort der Erzbergbau vorangetrieben, entstand ein abgeschottetes Unternehmen, das binnen zwei Jahrzehnten zum drittgrößten Uranproduzenten der Welt aufstieg. Doch nach der Katastrophe von Tschernobyl nahm die Atombegeisterung ab, und mit der deutschen Einheit fand die unrentable und umweltschädigende Produktion ein jähes Ende. Es begann ein langwieriger Sanierungsprozess, dessen Ergebnisse auf der Bundesgartenschau 2007 einer größeren Öffentlichkeit präsentiert werden.Der ausgewiesene Wirtschaftshistoriker Rainer Karlsch legt nunmehr die erste populäre Gesamtdarstellung der Wismut AG vor, wobei er auch die umstrittenen Bereiche nicht ausspart.

Autor: Dr. Rainer Karlsch
Jahrgang 1957, Studium der Wirtschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, dort 1982-91 Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte, 1986 Promotion, danach Mitarbeiter Mitarbeiter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Humboldt-Universität und der Historischen Kommission zu Berlin, 1999-2001 Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsgeschichte der FU Berlin, seit 2004 freier Publizist mit den Schwerpunkten Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte, zahlreiche Veröffentlichungen.

Pressestimmen:
Rainer Karsch liefert eine anschaulich geschriebene, packende Darstellung dieses ungewöhnlichen Kapitels deutsch-russischer Geschichte, schöpft souverän aus Quellen, ohne sich in Details zu verlieren.
Günter Beyer, Deutschlandfunk, Politische Literatur

Der Wirtschaftshistoriker Rainer Karlsch liefert in Uran für Moskau einen detailreichen Überblick zu einem der folgenreichsten Kapitel der DDR-Ökonomie und gleichzeitig ein Lehrstück in Sachen Planwirtschaft.
Ulrich Baron, Literaturen

Rainer Karlschs gut lesbare Darstellung weicht strittigen Themen nicht aus. Geschickt kombiniert er Unternehmensgeschichte und große Politik.
Wolfgang David, Sächsische Zeitung

Die Entwicklung der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut hat der Wirtschaftswissenschaftler Rainer Karlsch in einem äußerst lesenswerten Sachbuch nachgezeichnet und damit ein längst überfälliges Standardwerk vorgelegt.
Ingo Senft-Werner, dpa

Rainer Karlsch hat jetzt zur Wismut eine umfassende Studie vorgelegt, die alle Facetten der jüngeren Welt- und Zeitgeschichte enthält. (...)
Mit der Geschichte der Wismut ist Karlsch eine gut recherchierte, flüssig geschriebene Darstellung deutsch-sowjetischer Zeitgeschichte gelungen, die im wiedervereinigten Deutschland noch immer zu wenig bekannt ist.
Günther Heydemann, F.A.Z.

Das Buch von Rainer Karlsch Uran für Moskau - eine populäre Geschichte hat sich seinen Untertitel verdient - es ist informativ und verständlich geschrieben und ein Dokument über eine Zeit, in der das Primat militärischer Interessen zu katastrophalen Konsequenzen für Mensch und Umwelt führte.
Ingo Zander, WDR 5 Leonardo

Der Autor liefert über den speziellen Gegenstand hinaus Politik-, Ökonomie- und Mentalitätsgeschichte von mehr als 60 Jahren.
Jürgen Israel, Publik-Forum

Eine überaus gelungene Studie zur Geschichte der lange Zeit geheimnisumwitterten Wismut AG.
Matthias Uhl, sehepunkte 8
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Daten
280 S., 13 x 20 cm, kart. (CH. Links)

Beschreibung
Den Atomwaffenplänen der UdSSR nach dem Zweiten Weltkrieg mangelte es vor allem an der Grundlage: Uran. Da sich Uranvorkommen in der sowjetischen Besatzungszone fanden, wurde 1947 im Erzgebirge die Wismut AG gegründet. Das Unternehmen wuchs rasant und war Ende der 1960er Jahre der drittgrößte Uranproduzent der Welt. Die SDAG Wismut hatte sich zu einem Staat im Staate mit weitgehend autarken Strukturen, ausgebautem Sozialsystem und einer hoch motivierten Belegschaft entwickelt. Nach 1977 geriet der Uranbergbau jedoch in die Krise. Landschaften und Siedlungen waren rücksichtslos dem Bergbau geopfert worden, tausende Bergleute an Lungenkrebs und Silikose erkrankt. Auch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 rüttelte die Öffentlichkeit wach. Die DDR-Führung beklagte sich in Moskau außerdem wegen steigender Kosten. Dennoch beendete erst 1991 ein Vertrag zwischen Sowjetunion und Bundesrepublik die Tätigkeit der Wismut AG. In die Sanierung ihrer Hinterlassenschaften flossen bis 2006 rund 6,5 Milliarden Euro. Rainer Karlsch erzählt die Geschichte des Uranbergbaus in Ostdeutschland und spannt dabei den Bogen vom vereinzelten Pechblende-Abbau im späten 19. Jahrhundert über die industrielle Großproduktion bis zum Niedergang der SDAG Wismut. Der Kalte Krieg als Antrieb für den rigorosen und umfangreichen Abbau bleibt dabei ebenso im Blick wie das eigene Sozialgefüge des Unternehmens. Der Band leistet mit der Problematisierung der Langzeitfolgen für Menschen und Umwelt auch einen wichtigen Beitrag zur anhaltenden Diskussion über die Zukunft des Uranabbaus.

Autorenporträt
Rainer Karlsch, Jg. 1957, Studium der Wirtschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, dort 1982-91 Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte, 1986 Promotion. 1992-94 Mitarbeiter der Historischen Kommission zu Berlin, 1995-98 Mitarbeiter eines DFG-Schwerpunktprogramms. Seit 1999 Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsgeschichte der FU Berlin.




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