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879 258 O. v. Corvin

Der Pfaffenspiegel
Corvin erläutert in diesem erstmals 1845 erschienenen Werk von Habgier, Grausamkeit, Perversionen und kriminellen Handlungen, von zügellosen Ausschweifungen mancher Päpste und Sittenlosigkeit vieler Geistlicher und verwerflichen Zuständen in den Klöstern.
Weitere Titel von O. v. Corvin
Daten
336 S., Tb. (C. Stephenson)
Beschreibung Erschreckend und teilweise sogar schockierend, aber auch hochinteressant sind die Tatsachen, über die Otto von Corvin in diesem bereits 1845 unter dem Titel »Historische Denkmale des Christlichen Fanatismus« veröffentlichten Buch berichtet: Er blickt hinter die Kulissen der römisch-katholischen Kirche und weist auf die Missstände hin, die sich von den Anfängen des Christentums bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts dort zugetragen haben. Seine Kritik reicht vom überzogenen Heiligenkult, der allzu oft in geradezu heidnische Götzenanbetung ausartete, über den Ablasshandel und die damit verbundene Sittenlosigkeit vieler Geistlicher bis zu den zügellosen Aus- schweifungen mancher Päpste und den höchst verwerflichen Zuständen in den damaligen Klöstern. Der »Pfaffenspiegel« ist ein kulturgeschichtliches Werk, dessen großes Ziel Aufklärung heißt.
 Autorenporträt Otto von Corvin (geb. 1812, Gumbinnen - gest. 1886 Wiesbaden), aus einem polnischen Adelsgeschlecht stammend, war deutscher Offizier, Publizist, Erfinder und Revolutionär. Nach seiner Verurteilung zum Tode durch Erschießen und seiner nicht mehr für möglich gehaltenen Begnadigung, schrieb er wie kaum ein anderer gegen die sozialen Verhältnisse der verarmten Bevölkerung und die dunklen Seiten der Kirche und Monarchie an.
 ab 16 J.

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