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883 360 Alexander von Humboldt

Die Entdeckung der Neuen Welt 2 Bände
Die Entdeckung der Neuen Welt ist neben dem Kosmos das Hauptwerk Alexander von Humboldts. Es bildet den Schlußstein seiner Amerikabücher, in denen er mit epischem Schwung seine große Amerikareise (1799-1804) auswertet. Zum erstenmal seit der Erstveröffentlichung vor 170 Jahren liegt das Werk nun wieder auf deutsch vor - zusammen mit dem zugehörigen prächtigen Atlas von Humboldts eigenen und der von ihm erwähnten Karten.
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Im exakten Titel des Buches steckt sein Programm: »Kritische Untersuchung zur historischen Entwicklung der geographischen Kenntnisse von der Neuen Welt und den Fortschritten der nautischen Astronomie im 15. und 16. Jh«. Es geht um die technischen und geistigen Voraussetzungen, unter denen sich Europa am Beginn der Neuzeit anschickte, unter dem Schock der Erkenntnis von der Kugelförmigkeit der Welt einen transatlantischen Horizont auszubilden. In der Analyse historischer Karten, der vergleichenden Lektüre von Reiseberichten früher Amerikareisender, aber auch in zeitgenössischen Legenden entsteht das Bild eines Europas im Aufbruch und einer im Dunst der Zeugnisse langsam Kontur gewinnenden Neuen Welt. Nach mehr als drei Jahrzehnten der Recherche überblickte Humboldt den gewaltigen Stoff vollständig. Der Fünfundsechzigjährige stand auf der Höhe seines Denkens wie seiner Kunst des Schreibens. Der zweite Band dieser Ausgabe präsentiert in weit über 100 aufwendigen Farbreproduktionen den Atlas Humboldts und den Unsichtbaren Atlas aller von ihm bearbeiteten Karten. Die von Humboldt gewollte Einheit von Text und Kartenwerk wird so überhaupt zum erstenmal greifbar. Nach der Übersetzung aus dem Französischen von Julius Ludwig Ideler ediert und mit einem Nachwort versehen von Ottmar Ette. Mit dem Geographischen und physischen Atlas der Äquinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents. Inhaltsverzeichnis
Band 1: Kritische Untersuchung zur historischen Entwicklung der geographischen Kenntnisse von der neuen Welt und den Fortschrifften der nautischen Astronomie im 15. und 16. Jahrhundert
Band 2: Geographischer und physischer Atlas der Äquinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents. Mit dem Unsichtbaren Atlas aller von Alexander von Humboldt in der Kritischen Untersuchung aufgeführten und analysierten Karten
Pressestimmen: »Die schönste, ohne Umschweife: spektakuläre Neuerscheinung des Humboldt-Jahres ist Ettes Neuausgabe (nach 170 Jahren!) jenes entdeckungsgeschichtlichen, kartografischen und nautisch-astronomischen Meisterwerkes, mit dem Humboldt 1834 bis 1838 sein amerikanisches Reisewerk abschließt: Die Entdeckung der Neuen Welt. In der zweibändigen Edition erscheint das Werk jetzt erstmals wieder zusammen mit dem zugehörigen Atlas und vor allem dem unsichtbaren Atlas der von Humboldt aufgeführten und analysierten Karten, einem wahren Mysterium, einem Wunderwerk von Buch.« (Ludger Lütkehaus Die Zeit ) »[Die Entdeckung der Neuen Welt ist] passend zu Humboldts 150. Todestag erstmals wieder in einer Neuübersetzung erschienen. Herausgeber ist der Potsdamer Romanist Ottmar Ette, der in einem zweiten Band die für die ideengeschichtliche Rückschau relevanten Kartenwerke versammelt und in einer Monografie den bewegten Forscher als Pionier einer offenen, globalen Wissenschaft feiert.« Jürgen Berger, TAZ »Diese zweibändige Ausgabe des Insel Verlages von Die Entdeckung der Neuen Welt ist nur zu loben. [...] Die von Humboldt gewollte Einheit von Text und Kartenwerk wird so überhaupt zum erstenmal greifbar.« red, Passauer Neue Presse
»An die Amerikareise, die erste rein wissenschaftliche Forschungsreise überhaupt, knüpft auch der Band »Die Entdeckung der Neuen Welt« an, der jetzt zusammen mit einem großformatigen Kartenband in einer prachtvollen Edition erscheint. Humboldt synthetisiert darin seine umfassenden Kenntnisse der Entdeckungsgeschichte der Neuen Welt. ... Es gibt zu dieser historischen Schlüsselepoche inzwischen griffigere Darstellungen. Wer aber einem subtilen, geschmeidigen, vom Eros des Wissenwollens durchdrungenen Geist folgen will, wie er sammelt und sichtet, argumentiert und abwägt, vergleicht und verwirft, der findet in dieser kolossalen Studie, der Krönung von Humboldts Amerikawerk, Lektüre für viele, sehr viele Stunden.« (Georg Sütterlin Der Landbote )
Daten
533 S., 31 x 23 cm, geb. im Schmuckschuber (Insel, 2009)
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