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886 343 Philipp Blom

Der taumelnde Kontinent Europa 1900-1914
War es die gute alte Zeit? Der Aufbruch in eine ungewisse Zukunft? Oder das Vorspiel zur unausweichlichen Katastrophe? Auf jeden Fall war das frühe 20. Jahrhundert eine Epoche atemberaubender Veränderungen: in der Politik, in der Gesellschaft, in der Kunst. Lebendig, anschaulich und detailfreudig präsentiert Blom die Vielfalt und Widersprüchlichkeit dieser Jahre.
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Daten
528 Seiten, Farb- und s/w-Abbildungen, Format 14 x 22 cm, gebunden. (Hanser, 2009)
Beschreibung Es war eine atemlose Zeit. Freud erforschte die dunklen Seiten der Seele. Die Physik entdeckte das Geheimnis der Atome. Frauen forderten das Wahlrecht. Und der europäische Adel verabschiedete sich von der öffentlichen Bühne. In den rund 15 Jahren zwischen der Weltausstellung von 1900 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs durchlebte Europa einen Taumel, der Alltag, Kunst, Wissenschaft und Politik erfasste. Das moderne Europa entstand: Und niemand ahnte, dass der Erste Weltkrieg seine Errungenschaften erst einmal zunichtemachen sollte. Blom inszeniert das frühe 20. Jahrhundert als spektakuläre Phase der europäischen Geschichte, in der alle Gewissheiten fragwürdig wurden.
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