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902 381 Lutz Röhrich

Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten 3 Bände
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'Da brat mir einer 'nen Storch' - das vielgerühmte Standardwerk jetzt als preisgünstige Sonderausgabe. Da braucht keiner 'den Gürtel enger zu schnallen'. Eine lehrreiche und amüsante Enzyklopädie des Sprachwitzes, die leicht verständlich und wissenschaftlich exakt über Bedeutung, Herkunft und Anwendung von rund 15.000 Redensarten informiert. Über 1.000 Abbildungen aus zeitgenössischen Quellen veranschaulichen den Ursprung vieler Redensarten.
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Pressestimmen: "Wenn man zwei Tage lang in Röhrichs Lexikon herumgeblättert, querbeetgelesen, sich festgebissen hat, so möchte man am liebsten sich ein Bündel Redensarten heraussuchen, die höchstes Gelingen einer Arbeit bezeichnen" (SZ)
Autor: Lutz Röhrich (* 9. Oktober 1922 in Tübingen; † 29. Dezember 2006 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Volkskundler und Erzählforscher. Nach dem Abitur 1941 wurde Röhrich zum Kriegsdienst eingezogen, 1944 nach schwerer Verwundung entlassen. Zwischen 1945 und 1950 studierte er Germanistik, Geschichte, Musikwissenschaft sowie Latein in Tübingen und wurde mit der Arbeit Die dämonischen Gestalten der schwäbischen Volksüberlieferung, einer Untersuchung von rund 2.000 Volksglaubensvorstellungen des südwestdeutschen Raumes promoviert. Im Anschluss daran wurde Röhrich für vier Jahre Assistent am Deutschen Institut der Universität Mainz, wo er sich 1954 in Germanischer Philologie und Volkskunde mit der Arbeit Märchen und Wirklichkeit habilitierte. Ab 1959 war er außerplanmäßiger Professor in Mainz, bis er 1967 der erste Inhaber des Lehrstuhls für Volkskunde an der Universität Freiburg im Breisgau wurde. Zwei Jahre später wurde ihm dort zusätzlich die Leitung des Deutschen Volksliedarchivs übertragen. 1990 wurde er emeritiert. Röhrich war von Anfang an Mitherausgeber der Enzyklopädie des Märchens. Er war Herausgeber der Reihen Motive. Freiburger folkloristische Forschung (von 1971 bis 1977) und Artes Populares (von 1976 bis 1992). Er war Mitbegründer der International Society for Folk Narrative Research und zwischen 1979 und 1989 deren Vizepräsident. Darüber hinaus war er, neben weiteren Ehrenämtern, korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Gustav-Adolf-Akademie für Volksforschung zu Uppsala und der Finnischen Literaturgesellschaft.
Daten
Zus. 1.910 S., zahlr. s/w-Abb., 14 x 20,5 cm, geb. (Lizenz Herder, 2009) Sonderausgabe
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