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Wenn ich durch Wald und Fluren geh - Deutsche Naturgedichte der Klassik und Romantik, Klaus Seehafer (Hrsg.)
Wenn ich durch Wald und Fluren geh - Deutsche Naturgedichte der Klassik und Romantik, Klaus Seehafer (Hrsg.)


913 421    Klaus Seehafer (Hrsg.)


Wenn ich durch Wald und Fluren geh - Deutsche Naturgedichte der Klassik und Romantik


In einer Zeit, in der wir das Bedrohte unserer Umwelt schärfer, das Bewahrte dankbarer annehmen, erinnern uns die schönsten Gedichte des 18. und 19. Jhds. Daran, daß in der hingegebenen, ganz und gar „unnützen“ Betrachtung der Natur ein ganz besonderer Zauber liegt.



Preis € 2,95
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Vorwort 1 des Buches

Weibliche Anarchie

Was bringt ein Mädchen dazu, sich absichtlich ins Höschen zu machen? Seit ich vor Jahren Herausgeberin des Wet Set Magazine wurde, habe ich Begründungen gehört, die die ganze Skala von psychischen Problemen und Verhaltensstörungen bis hin zu physiologischen Defekten und sexuellen Funktionsanomalien abdecken. Ich habe herzzerreißende Schilderungen von Frauen gelesen, sich als Außenseiterinnen der Gesellschaft fühlen, aber auch sonderbare Berichte über Kurpfuscherei oder den Nutzen, den man daraus zieht, den eigenen Urin zu trinken. Doch keine dieser Erklärungen scheint sich ganz mit dem zu decken, was ich in den Begegnungen mit den kühnen Exhibitionistinnen erfahren habe, die auf diesen Seiten abgebildet sind: Ihre Empfindungen sind offenbar andere.
Wenn ich mich bei einem Foto-Shooting dabei ertappe, wie ich einen Blick über die Schulter werfe, um festzustellen, welche Art von Zorn uns gleich ereilen wird, weil wir jenes fast schon heilige Tabu brechen - das Tabu, das Frauen verbietet, öffentlich zu pinkeln -, dann empfinde ich eigenartige Bewunderung für die Frauen, die wir fotografieren. Diese Frauen sind stark und wagemutig. Sie haben keine Hemmungen und suchen das sexuelle Abenteuer. Durch die Art, wie sie sich vergnügen, lehnen sie sich gegen die Macht der Gesellschaft auf. Mit ihren Körperflüssigkeiten setzen sie sich über die Konventionen hinweg.
Doch selbst das ist noch nicht alles. Was ich in den Augen der Frau sehe, die sich da so schamlos den Regeln widersetzt - Regeln, die für Männer und Frauen in der Tat unterschiedlich sind -, ist nicht nur die Überzeugung einer radikalen Feministin, die dieser grundlegenden Ungleichheit trotzen will. Ihre Pupillen sind geweitet, ihre Lippen leicht geöffnet, ihre Wangen deutlich gerötet. Ihre Brust hebt und senkt sich rasch, ihre Brustwarzen sind stolz aufgerichtet. Und wenn ich das Glück habe, nahe genug bei ihr zu stehen, durchdringt der intensive Duft, der ihrer Muschi entströmt, meine feinen Nasenmembranen. Sie ist erregt.
Ihr Körper ist an ihrem Protest beteiligt, auf ganz elementare, fleischliche Weise. Sie widersetzt sich all denen, die sie als passives, nachgiebiges Wesen definieren wollen, als die perfekte Ergänzung für einen aktiven, phallischen Mann. Und dieser Widerstand ist ihrem Körper so deutlich eingeschrieben, als wäre er in die Haut tätowiert. Mit angehaltenem Atem starre ich auf ihren Schritt und bin derart in ihrem Bann, dass mir fast schwindlig wird. Und wenn dann die Pisse aus ihrer angeschwollenen Muschi zu spritzen beginnt, löst ihr Gelächter die vibrierende Spannung. Ihr macht das Ganze auch schlicht und einfach Spaß.

Mit narzisstischem Stolz bewundert sie die Größe und Stärke des goldenen Stroms, den sie hervorbringt, und ich muss an Männer denken und an den Kult der Bewunderung, den sie um ihre Penisse schaffen. Es wirkt merkwürdig, wenn man in so phallischen Ausdrücken über Frauen spricht - Frauen, deren Sexualität für gewöhnlich als ein Fehlen definiert wird, ein Loch, etwas, das penetriert wird. Plötzlich haben die Frauen etwas Vergleichbares, etwas, auf das sie stolz sein können: ihren eigenen Samen sozusagen, mit dem sie die Erde benetzen. Wenn das kein Fall von Pussi-Power ist, was dann?
Für mich war es ursprünglich leichter, diejenigen Frauen zu verstehen, die ihre Muschis entblößten und frei heraus pinkelten, sich also genau jene Art von Privileg nahmen, das die Männer genießen, wenn sie pissen müssen. Doch gilt für mich bei unseren Shootings immer der Grundsatz, dass die Fotos die Fantasien der jeweiligen Modelle widerspiegeln sollen, und als eines der Mädchen zu verstehen gab, dass sie sich gerne ins Höschen machen würde, fühlte ich mich gezwungen, ihr zu erlauben, auch diese Fantasie vor der Kamera auszuleben. Mein Zögern rührte daher, dass es mir irgendwie unterwürfig erschien, etwas zu tun, was auf die Vorbeigehenden wie ein peinlicher "Unfall" wirken musste. Sich mitten auf einer belebten Straße hinzustellen, den Rock hochzuziehen und die spritzende Möse zur Schau zu stellen, schien mir dagegen etwas ungemein Zielbewusstes und Vorsätzliches zu haben.

Doch schon das erste Modell zeigte mir, wie falsch ich lag. Stellen Sie sich doch einmal ein gut angezogenes Mädchen vor, das ins Zentrum eines belebten Bahnhofs schlendert und dabei immer wieder bewundernde Blicke auf sich zieht. Beobachten Sie, wie sie ganz nonchalant den Kopf hebt, um festzustellen, ob ihr Zug schon in der Ferne auftaucht, während sich ein Schwall Pisse aus ihrer Muschi ergießt, ihre langen, wohlgeformten Beine hinunterläuft, ihre Socken bespritzt und sich in ihren Schuhen sammelt. Nun setzt sie sich graziös auf eine Bank, reibt mit subtilen Bewegungen ihren Rock an ihrem klatschnassen Slip und achtet darauf, dass ein großer, ganz offensichtlich nasser Fleck entsteht. Mit einem boshaften Lächeln zieht sie vorsichtig einen Schuh aus, entleert ihn langsam, sodass die Pisse in einem langen Rinnsal herausläuft, und vollführt das Gleiche dann mit dem anderen Schuh. Danach zieht sie die Schuhe wieder an, steht auf und steigt, kess mit dem nassen Po wackelnd, in ihren Zug, und während sie durch die Tür tritt, schaut sie sich frech noch einmal um, um sich zu vergewissern, dass auch wirklich jemand zusieht. Sie durchquert den Wagen, bevor sie sich hinsetzt, und stellt ihren pisse-getränkten Körper allen zur Schau, die einen Blick riskieren. Während sie ans andere Ende schlendert, beobachte ich, wie sie mit abwesendem Lächeln tief einatmet, und mir wird klar, dass sie den zarten Duft ihrer eigenen Pisse genießt, in dem vollen Bewusstsein, dass die Leute, an denen sie vorbeigeht, ihn auch riechen müssen.
Das ist wahrhaft weibliche Anarchie.

Daten
176 S., 11,5 x 20 cm, broschiert mit Golddruck. (Aufbau)




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