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913 500 Anna M. Sigmund

Das Geschlechtsleben bestimmen wir
Sexualität im Dritten Reich - zwischen Moral und Rassenwahn. Erweiterte und aktualisierte Ausgabe 2009! Für das NS-Regime war das oberste Ziel geschlechtlicher Beziehungen die Ausbreitung der arischen Rasse. Dafür war jedes Mittel recht: von der Ächtung Homosexueller über drakonische Strafen für Abtreibung bis hin zu Zwangssterilisationen. Die Funktionäre selbst lebten hingegen ihre Sexualtriebe oft hemmungslos aus. Sigmund beleuchtet umfassend die verschiedenen Facetten von Sexualität zur Zeit des Nationalsozialismus.
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Daten
361 Seiten, 40 Abbildungen, Tb. (Heyne, 2009)
Beschreibung Ein Standardwerk zu Lust und Laster im Dritten Reich Das Sexualleben der Deutschen war während der NS-Herrschaft keinesfalls Privatangelegenheit. "Das Geschlechtsleben bestimmen wir!", verkündete Hitler. Verhütungsmittel waren verboten, Frühehen erwünscht und Abtreibungen standen unter Todesstrafe. Doch Hitlers Plan, einen Homo germanicus heranzuzüchten, scheiterte.
 Autorenporträt Anna Sigmund studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Wiener Universität. Sie arbeitete als freie Wissenschaftsjournalistin, Historikern sowie Sachbuchautorin und feierte mit ihrer Reihe Die Frauen der Nazis internationale Erfolge. Leichenroulette ist ihr erster Roman. Anna Sigmund lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Wien.
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