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913 896 Martin Claus

Ritter und Raufbolde - Vom Krieg im Mittelalter
Clauss zeichnet ein vielschichtiges Bild, das die vielbesungenen Ritter nicht nur als strahlende Kämpfer, sondern eben auch als brutale Raufbolde zeigt.
Weitere Titel von Martin Claus
Daten
143 Seiten, zahlr. s/w-Abbildungen, Format 14 x 22 cm, gebunden. (Primus)
Beschreibung Seit der Romantik wird das europäische Mittelalter verklärt. Auch das Bild vom Krieg, das uns bis heute in Filmen und Erzählungen begegnet, scheint weichgezeichnet und alles andere als differenziert. Der Krieg ist zwar schrecklich, wird aber letztlich zur Kulisse für Helden vom Schlag eines Prinz Eisenherz. Kriegsgeschichte ist Heldengeschichte; die Opfer treten in den Hintergrund. Martin Clauss entwirft dagegen ein vielschichtiges Bild vom Krieg im Mittelalter, das sich einer Wirklichkeit annähert, in der der Krieg in erster Linie Tote und keine Helden erzeugt. Detailliert beschreibt er, wie der Krieg vor sich ging und mit welchen Waffen er ausgefochten wurde. Dabei geht es immer um die Menschen, die der Krieg betraf und um ihre ganz unterschiedlichen Perspektiven auf die Ereignisse: um Sieger und Verlierer, um Kombattanten und Nichtkombattanten, die Opfer des Krieges waren.
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