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Der schwarze Messias - Barack Obama und die gefährliche Sehnsucht nach politischer Erlösung, R. v. Waldenfels
Der schwarze Messias - Barack Obama und die gefährliche Sehnsucht nach politischer Erlösung, R. v. Waldenfels


914 754    R. v. Waldenfels


Der schwarze Messias - Barack Obama und die gefährliche Sehnsucht nach politischer Erlösung


Waldenfels beleuchtet die politischen Anfänge dieses ganz und gar ungewöhnlichen Politikers, die politischen Hintergründe, die seinen Erfolg begünstigten, und sein ausgeklügeltes PR-System. So zeigt er als 'Insider' der Verhältnisse in den USA erstmalig die Gefahren eines solchen politischen Messianismus auf.


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Daten
(R) 192 S., 14 x 22 cm, geb. (Gütersloher)

Beschreibung
Die Wahl Barack Obamas zum US-Präsidenten hat die Welt elektrisiert. Zum ersten Mal stieg ein Mitglied der schwarzen Minderheit an die Spitze des amerikanischen Staates auf. Wo immer Barack Obama auftaucht, wird er umjubelt wie ein Popstar.
Rudolf von Waldenfels beleuchtet die politischen Anfänge dieses ganz und gar ungewöhnlichen Politikers, die politischen Hintergründe, die seinen Erfolg begünstigten, und sein ausgeklügeltes PR-System. So zeigt er als »Insider« der Verhältnisse in den USA mit faszinierendem Wissen und erstaunlichen Hintergrundinformationen erstmalig die Gefahren eines solchen politischen Messianismus auf.

Autorenporträt
Rudolf v. Waldenfels, Jahrgang 1965, ist in Heidelberg aufgewachsen und zur Schule gegangen. Er studierte an der staatl. Hochschule für Darstellende Kunst in Frankfurt/Main und arbeitete als Schauspieler am Wiener Burgtheater. Nach einer mehrjährigen Reise veröffentlichte er im Jahr 2006 sein erstes Buch, einen Roman, der von der Kritik hoch gelobt wurde. Es folgten zahlreiche Reportagen vor allem in Publik Forum und Frankfurter Rundschau zu vorwiegend amerikanischen Themen. Rudolf v. Waldenfels ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in einem kleinen Städtchen in Oberfranken, sowie in Berlin.

Leseprobe
Der Jubel war buchstäblich grenzenlos. Als Barack Obama am späten Abend des 4. November 2008 mit strahlendem Lächeln vor seine Anhänger trat und den Wahlsieg verkündete, Zigtausende hatten sich im Chicagoer "Grant Park" unter freiem Himmel versammelt - da tanzten nicht nur in New York und San Francisco die Menschen auf den Straßen. Auch in Berlin, in Mombasa, in Paris und Perth wurde vor Freude gejubelt, rasten Autokorsos durch die Innenstadt und verloren Fernsehreporter ihre berufsübliche Fassung. Es schien tatsächlich so, als sei nach dem Ende "der langen politischen Düsternis", wie Barack Obama die Jahre der Bush-Regierung einmal genannt hatte, ein neuer Morgen angebrochen.
In Reno, einer Stadt im südwestlichen US-Bundesstaat Nevada, fand sich ein Pärchen zusammen, um in der Wahlnacht ein "Obama-Baby" zu zeugen. Im sonst so zurückhaltenden Deutschland brach ein prominentes Mitglied der Grünen öffentlich in Tränen aus. In Kenia wurde vom Präsidenten ein nationaler Feiertag ausgerufen. Im kalifornischen Berkeley kletterten die Leute, weil sie offenbar nicht wussten wohin mit ihrer Freude, auf die Laternenpfähle. In Chicago forderte ein prominenter Politiker ganz ernsthaft, die Geschichte von Obamas Erfolg als ein weiteres Kapitel in die Bibel aufzunehmen.
Und in den folgenden Wochen und Monaten verflog die Begeisterung nicht etwa, sondern sie verfestigte sich. Noch kein Präsident hatte in der jüngeren Geschichte der USA so hohe Zustimmungswerte in seinen ersten Amtsmonaten verzeichnen können wie Barack Obama. Über zwei Drittel der amerikanischen Bevölkerung waren zufrieden mit seiner Amtsführung - dabei war er nur von knapp mehr als der Hälfte gewählt worden; Bush und auch Clinton mussten sich beide zu Beginn ihrer Regierungszeit mit erheblich niedrigeren Umfragewerten abfinden. Michelle Obama, Barack Obamas Frau, stieg in den Rang einer internationalen Stilikone auf, deren Garderobe von den tonangebenden Modemagazinen kommentiert wurde.
Die Ehe der Obamas wurde als vorbildlich dargestellt. Als sie wenige Monate nach der Wahl gemeinsam für eine "Date Night" nach New York flogen, also einen Abend nur zu zweit verbrachten, romantisch essen gingen und ein Musical besuchten, überschlugen sich die Medien vor Lob. In Abwandlung des berühmten Wahlkampfslogans "Yes we can" forderte der Fernsehsender "CBS" seine millionenfache Zuschauerschaft dazu auf, dem Beispiel der Obamas zu folgen:
"Wir wollen [Paare] dazu ermutigen, auch eine Date Night miteinander zu verbringen. Denn, wenn die Obamas es schaffen [die Zeit füreinander zu finden], dann schaffen wir das auch: So can we. "
Wehmütig vermerkte eine der bekanntesten TV-Moderatorinnen Amerikas, die wochentäglich zu Millionen von Frauen spricht, mit Blick auf die lange und offenbar stabile Ehe der Obamas:
"Wenn man die beiden beobachtet, [...] sieht er tatsächlich so aus, als würde er sie begehren."
Und eine Bloggerin der "Washington Post" fühlte sich sogar verpflichtet, in großer Schlagzeile trotzig auszurufen:
"Warum ich die Obama-Ehe nicht beneide".
Aber wie sollte man die beiden denn nicht beneiden? Schlank und groß gewachsen, wie sie sind, mittleren Alters und doch noch jugendlich, geben sie mit ihrer natürlichen Eleganz das glanzvollste Paar ab, das seit den Kennedys das Weiße Haus bewohnt hat. Nicht etwa privilegierte Herkunft hat sie in diese hohe Position gebracht, sondern allein Talent, harte Arbeit und Geschick. Wenn Michelle Obama mit ihrem Mann nicht ins Weiße Haus eingezogen wäre, hätte sie weiter ihre hoch bezahlte Karriere als Krankenhausmanagerin verfolgen können; und hätte Barack Obama den Wahlsieg verfehlt, wäre er immerhin US-Senator geblieben und hätte mithin eines der ehrenvollsten politischen Ämter des Landes bekleidet. Während er seine politische Karriere verfolgte, schrieb er nebenher zwei Bestseller, deren sprachliches und gedankliches Niveau auch vom politischen Gegner anerkannt wird, trieb täglich Sport




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