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Startseite > Zeitgeschichte > 1914 bis 1949

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Goebbels, P. Longerich
Goebbels, P. Longerich


918 267    P. Longerich


Goebbels


Joseph Goebbels (1897-1945) war ein radikaler Antisemit und Gewaltfanatiker, der sich in der Rolle des Schöngeists gefiel und zugleich eine entscheidende Rolle bei den beispiellosen Verbrechen des 'Dritten Reichs' spielte. Mit dieser Biographie erzählt Peter Longerich die politische wie die private Lebensgeschichte von Hitlers Chefpropagandisten und wirft zugleich ein neues Licht auf Öffentlichkeit und Herrschaft im Nationalsozialismus. Er entzaubert den Mythos Goebbels und zeigt, wie abhängig dieser infolge seiner schweren narzißtischen Persönlichkeitsstörung vom permanenten Zuspruch seines vergötterten 'Führers' war.



Preis € 39,99
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Daten
912 S., 14 x 22 cm, geb. (Siedler)

Autorenporträt
Peter Longerich, geboren 1955 in Krefeld, ist Professor für Neuere und neueste deutsche Geschichte und Direktor des Research Centre for the Holocaust and Twentieth-Century History am Royal Holloway College der Universität London. Von 1983 bis 1989 war er am Institut für Zeitgeschichte in München tätig.

Leseprobe
"Am 30. April 1945 entschloß sich der amtierende Reichskanzler Dr. Joseph Goebbels, wenige Stunden nachdem ihm dieses Amt durch Hitlers Tod zugefallen war, einen Versuch zu unternehmen, seinen mehrfach angekündigten Suizid hinauszuzögern. Goebbels verfaßte ein Schreiben an den "Obersten Befehlshaber der Streitkräfte der Sowjetunion", in dem er ihm den Selbstmord Hitlers und die in Kraft getretene Nachfolgeregelung mitteilte - der Diktator hatte gleichzeitig mit Goebbels' Beförderung verfügt, daß Großadmiral Karl Dönitz das Amt des Reichspräsidenten übernehmen sollte. Darüber hinaus unterbreitete Goebbels in seinem Schreiben ein Angebot für einen Waffenstillstand und anschließende Friedensverhandlungen.
Generalstabschef Hans Krebs, der seit seiner Dienstzeit an der Militärmission in Moskau Russisch sprach, unternahm es, die Frontlinie, die nur noch wenige hundert Meter von der Reichskanzlei entfernt verlief, zu überqueren, und überbrachte den Brief am frühen Morgen Generaloberst Wassili Tschuikow, dem Befehlshaber der 8. Gardearmee, der sein Hauptquartier in Tempelhof aufgeschlagen hatte. Dieser setzte sich mit Marschall Georgi Schukow, dem Oberbefehlshaber der Sowjetarmee in der Schlacht um Berlin, in Verbindung, der wiederum den sowjetischen Diktator Josef Stalin informierte. Einige Stunden später traf die Antwort aus Moskau ein: Ein Waffenstillstand komme nicht in Frage, man erwarte die Kapitulation der deutschen Streitkräfte.1 Als Krebs dieses Ergebnis Goebbels am 1. Mai mitteilte, bezichtigte ihn dieser, am Nichtzustandekommen von Verhandlungen schuld zu sein. Dann entschied er, eine weitere Delegation zu Tschuikow zu entsenden. Aber auch diese erhielt keine andere Antwort.
Goebbels entschloß sich nun, Dönitz den Tod Hitlers und die damit verbundene Nachfolgeregelung mitzuteilen; seine Vorstöße, einen Waffenstillstand zu erreichen, hatte er wohlweislich unternommen, bevor das neue Staatsoberhaupt sein Amt antreten konnte. Anschließend stellte Goebbels der Besatzung im Führerbunker in einer Lagebesprechung anheim, auf eigene Faust auszubrechen. Er hatte mehrfach öffentlich angekündigt, im Falle des Untergangs des 'Dritten Reiches' seinem Leben und dem seiner engsten Angehörigen ein Ende zu setzen. In einer Rundfunkansprache Ende Februar hatte er bekannt, daß er dann sein Leben für 'nicht mehr wert hielt, gelebt zu werden, weder für mich noch für meine Kinder'. In der Wochenzeitschrift Das Reich hatte er sich am 15. April unter der Überschrift 'Der Einsatz des eigenen Lebens' von seinen Lesern verabschiedet, indem er die rhetorische Frage stellte, wer sich nach einem alliierten Sieg 'ein persönliches Weiterleben in einem solchen Zustand überhaupt nur vorstellen wollte'. Gut zwei Wochen später war die letzte Stunde der Familie Goebbels gekommen.
Den lange beschlossenen Mord an den Kindern zu arrangieren überließ Goebbels seiner Frau. Die genauen Umstände des Mordes (und die Frage der persönlichen Verantwortung für den Kindermord) sind nicht vollkommen geklärt: Der Zahnarzt Helmut Kunz sagte nach dem Krieg mehrfach aus, er habe den Kindern zuerst eine Morphiumspritze verabreicht, anschließend habe Magda Goebbels ihnen die Zyankalikapseln im Mund zerdrückt. Später korrigierte er sich und schrieb diese Tat Hitlers Leibarzt Ludwig Stumpfegger zu.
Magda und Joseph Goebbels hatten bereits am 28. April Abschiedsbriefe an Harald Quandt, Magdas Sohn aus erster Ehe, verfaßt, in denen sie ihren Selbstmord und den Mord an den Kindern ankündigten; sie hatten diese Briefe der Fliegerin Hannah Reitsch mitgegeben, der es noch am selben Tag gelang, per Flugzeug aus der Stadt herauszukommen. Goebbels schrieb, Deutschland werde 'diesen furchtbaren Krieg überstehen, aber nur dann, wenn unser Volk Beispiele vor Augen hat, an denen es sich wieder aufrichten kann. Ein solches Beispiel wollen wir geben.' Magda behauptete in ihrem Brief an Harald, sowohl ihr Ehemann als auch Hitler hätten versuc

Rezension
"Ohne Zweifel ist Longerich eine zeitgemäße, gerade im Hinblick auf die Propaganda und die Kulturpolitik des Dritten Reiches weiterführende Studie gelungen Als Darstellung auf aktuellem Stand vor allem des gesamten Tagebuchmaterials ist sein Buch unbedingt lesenswert." (Die Welt)




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