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918 346 Karlheinz Deschner

Der Moloch
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Eine glänzend recherchierte und sehr provokante Auseinandersetzung mit der Geschichte der Vereinigten Staaten. Von der Ausrottung der Indianer über die immensen Kriegsgewinne aus den beiden Weltkriegen bis zur Operation Wüstensturm rollt Deschner alle historischen Fakten auf, die god's own country von seiner dunkelsten Seite zeigen: gewalttätig, unmoralisch, heuchlerisch und korrupt.
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„Sprecht sanft und tragt immer einen Knüppel bei euch!“ Th eodore Roosevelt, US-Präsident 1901–1909
“Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen.“ Bernhard Shaw
„Ich kenne kein Land, in dem allgemein weniger geistige Unabhängigkeit und weniger wahre Freiheit herrscht als in Amerika.“ A. C. Graf de Tocqueville
Puritanischer Fanatismus, wirtschaftliches Profitdenken und ein beispielloser Hang zur Selbstlegitimierung: Nicht erst seit den Angriffen auf Afghanistan als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September sind die USA ins Kreuzfeuer geraten. Karlheinz Deschner erläutert in seiner provokativ-kritischen Darstellung der amerikanischen Geschichte, wie der größte NATO-Partner die Rolle einer friedliebenden Ordnungsmacht für sich in Anspruch nimmt und gleichzeitig äußerst suspekte Seiten aufweist: Von der grausamen Kolonisierung der Neuen Welt und der Ausrottung der Indianer bis hin zum Korea- und Vietnamkrieg und der „Operation Wüstensturm“ am Persischen Golf legt Deschner alle historischen Fakten kenntnisreich dar, die „god´s own country“ als gewalttätige, unmoralische und korrupte Nation zeigen.
„Der Schriftsteller und Historiker Deschner ist der wohl kompromissloseste Autor und Denker im deutschsprachigen Raum.“ Die Weltwoche, Zürich
Daten
373 S., geb. (Ed. Kramer) Sonderausgabe
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(Ausgezeichnet) Rezensiert von Soli (10.09.2011)
Kritik gegen den Kritiker ist verständlich, wenn er möglicherweise doch mehr aufdeckt als gewünscht ist. Dabei wurde bisher keine seiner Aussagen von höchster Stelle widerlegt! Und allein schon das macht seine Werke lesenswert. Man läuft aber dabei durchaus die Gefahr zu entdecken, dass man bisher doch nicht alle Zusammenhänge gesehen, bzw. viele Sachverhalte bisher aus einem gänzlich anderen, oftmals eben nicht ganz zutreffenden Kontext dargestellt bekommen hat. Deschners Bücher sind nur etwas für mutige Menschen, die kein Dogma zum Leben brauchen.
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