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Höre Israel, Erich Fried
Höre Israel, Erich Fried


922 046    Erich Fried


Höre Israel


Seit dem Judenmord des Hitlerfaschismus hat in Westeuropa ein begreifliches kollektives Schuldgefühl oft dazu geführt, daß man sich jede Kritik an Juden und den Staat Israel verbietet, wobei man noch dazu Juden und Zionisten oft kurzerhand gleichsetzt. Parteinahme für die Zionisten und Kritiklosigkeit gegenüber Israel gelten vielen fast als deutsche Wiedergutmachungspflicht. Erich Fried - nach dem deutschen Einmarsch in Wien 1938 selbst als Jude verfolgt - empfindet außer Solidarität mit allen unschuldig Verfolgten und Benachteiligten auch etwas wie Mitverantwortlichkeit für das, was Juden in Israel den Palästinensern und anderen Arabern antun. Dieses Buch wendet sich gegen das Unrecht an den Palästinensern. Es will zugleich dazu beizutragen versuchen, dass die heute in Israel lebenden Juden und ihre Kinder und Kindeskinder wieder auf friedliche Zukunft hoffen können. Warum ich diese Gedichte geschrieben habe, ist so oft gefragt worden, dass hier einige worte darüber gestattet sein mögen: Nach dem deutschen Einmarsch in Wien, 1938. der mich aus einem österreichischen Oberschüler in einen verfolgten Juden verwandelte, und nach der Ermordung meines- unpolitischen - Vater durch Gestapo-Beamte nahm ich mir vor, wenn ich lebend entkäme, zu tun, was mein Vater in den letzten zwölf Jahren seines Lebens vergeblich tun wollte - Schriftsteller werden. Ich wollte gegen Faschismus, Rassismus, Unterdrückung und Austreibung unschuldiger Menschen schreiben. Als Flüchtling in England schrieb ich zuerst Gedichte und Prosa gegen das Dritte Reich, in dessen Gaskamern viele meiner Freunde und Verwandte straben. Nach 1945 zeigte sich, dass der Kampf, den ich mir vorgenommen hatte, weitergeführt werden musste, wo Verhaltensmuster ähnlicher Art auftauchten. So kam ich auch dazu, gegen das zu protestieren, was Israelis den Palästinensern und anderen Arabern antaten und noch antun. das fiel mir nicht Leicht.



Preis € 18,00
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Daten
(Melzer) 192 Seiten

Kurzbeschreibung
Seit dem Judenmord des Hitlerfaschismus führt in Westeuropa ein kollektives Schuldgefühl oft dazu, daß jede Kritik an Juden und dem Staat Israel unterbleibt. Dabei wird kurzerhand beides gleichgesetzt. Parteinahme für die Zionisten und Kritiklosigkeit gegenüber Israel gilt vielen als Wiedergutmachungspflicht. Erich Fried, nach dem deutschen Einmarsch in Wien 1938 selbst als Jude verfolgt, empfindet außer Solidarität mit allen unschuldig Verfolgten und Benachteilgten auch Mitverantwortlichkeit für das, was Juden in Israel den Palästinensern und anderen Arabern antun.

Autorenporträt
Erich Fried, geb. 1921 in Wien, floh 1938 nach London, wo er bis zu seinem Tod 1988 lebte. Wegen seines Gedichtbands 'Und Vietnam und' (1966) noch heftig umstritten, wurde er spätestens mit den 'Liebesgedichten' (1979) zum meistgelesenen deutschsprachigen Lyriker seit Bertolt Brecht.1987 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.




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