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Zwangsarbeit im Chemiedreieck - Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR, J. Vesting
Zwangsarbeit im Chemiedreieck - Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR, J. Vesting


927 183    J. Vesting


Zwangsarbeit im Chemiedreieck - Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR


Zwischen Dessau, Halle und Bitterfeld lag das als Chemiedreieck bekannte größte Industrieballungsgebiet der DDR. Infolge der schlechten Umwelt-, Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Region fehlte es zunehmend an Arbeitskräften. Ab 1968 wurden verstärkt Strafgefangene, Armeeangehörige und ab 1986 auch Bausoldaten eingesetzt. Die zwangsverpflichteten Arbeitskräfte waren hohen Konzentrationen gesundheitsschädigender Stoffe ausgesetzt - immer wieder drohten Brände, Havarien oder gar Explosionen. Vesting arbeitet heraus, daß diese Gefährdungen durch die Verantwortlichen bewußt in Kauf genommen wurden - mindestens zwei Todesfälle unter den politischen Gefangenen waren die Folge.


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Weitere Informationen
Justus Vesting
Zwangsarbeit im Chemiedreieck
Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR
224 S., 33 Abb. s/w , Broschur

Eine aufrüttelnde Untersuchung über ein düsteres Kapitel der DDR-Geschichte

Langtext:
Zwischen Dessau, Halle und Bitterfeld lag das als Chemiedreieck bekannte größte Industrieballungsgebiet der DDR. Infolge der schlechten Umwelt-, Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Region fehlte es zunehmend an Arbeitskräften. Selbst Lohnerhöhungen für Chemiefacharbeiter konnten das Problem nicht lösen, weshalb ab 1968 verstärkt Strafgefangene, Armeeangehörige und ab 1986 auch Bausoldaten eingesetzt wurden. Die zwangsverpflichteten Arbeitskräfte waren nicht selten hohen Konzentrationen gesundheitsschädigender Stoffe ausgesetzt, immer wieder drohten Brände, Havarien oder gar Explosionen.Justus Vesting arbeitet in seiner Studie heraus, dass diese Gefährdungen durch die Verantwortlichen bewusst in Kauf genommen wurden - mindestens zwei Todesfälle unter den politischen Gefangenen waren die Folge. Der Autor analysiert das System der Zwangsarbeit als ein Symptom der wirtschaftlichen Krise der DDR, was bewusst verschleiert werden sollte.

Autor: Justus Vesting
Jahrgang 1978, Studium der Geschichte, Evangelischen Theologie und Philosophie in Halle und Dresden, 2003-11 freier Mitarbeiter der Gedenkstätte ROTER OCHSE in Halle (Saale), seit 2011 wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte der Universität Halle.



Daten
224 S., 15 x 21 cm, kart. (Ch. Links)

Kurzbeschreibung
Zwischen Dessau, Halle und Bitterfeld lag das als Chemiedreieck bekannte größte Industrieballungsgebiet der DDR. Infolge der schlechten Umwelt-, Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Region fehlte es zunehmend an Arbeitskräften. Selbst Lohnerhöhungen für Chemiefacharbeiter konnten das Problem nicht lösen, weshalb ab 1968 verstärkt Strafgefangene, Armeeangehörige und ab 1986 auch Bausoldaten eingesetzt wurden. Die zwangsverpflichteten Arbeitskräfte waren nicht selten hohen Konzentrationen gesundheitsschädigender Stoffe ausgesetzt; immer wieder drohten Brände, Havarien oder gar Explosionen. Justus Vesting arbeitet in seiner Studie heraus, dass diese Gefährdungen durch die Verantwortlichen bewusst in Kauf genommen wurden mindestens zwei Todesfälle unter den politischen Gefangenen waren die Folge. Der Autor analysiert das System der Zwangsarbeit als ein Symptom der wirtschaftlichen Krise der DDR, was bewusst verschleiert werden sollte.

Beschreibung
Zwischen Dessau, Halle und Bitterfeld lag das als Chemiedreieck bekannte größte Industrieballungsgebiet der DDR. Infolge der schlechten Umwelt-, Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Region fehlte es zunehmend an Arbeitskräften. Selbst Lohnerhöhungen für Chemiefacharbeiter konnten das Problem nicht lösen, weshalb ab 1968 verstärkt Strafgefangene, Armeeangehörige und ab 1986 auch Bausoldaten eingesetzt wurden. Die zwangsverpflichteten Arbeitskräfte waren nicht selten hohen Konzentrationen gesundheitsschädigender Stoffe ausgesetzt; immer wieder drohten Brände, Havarien oder gar Explosionen. Justus Vesting arbeitet in seiner Studie heraus, dass diese Gefährdungen durch die Verantwortlichen bewusst in Kauf genommen wurden mindestens zwei Todesfälle unter den politischen Gefangenen waren die Folge. Der Autor analysiert das System der Zwangsarbeit als ein Symptom der wirtschaftlichen Krise der DDR, was bewusst verschleiert werden sollte.

Autorenporträt
Justus Vesting, geboren 1978, studierte Geschichte, Evangelische Theologie und Philosophie in Halle und Dresden. Danach war er freier Mitarbeiter der Gedenkstätte ROTER OCHSE in Halle (Saale) und seit 2011 ist er wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte der Universität Halle.




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