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Startseite > Zeitgeschichte > 1914 bis 1949

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Treu bis in den Tod - Von Deutsch-Ostafrika nach Sachsenhausen, M. Bechhaus-Gerst
Treu bis in den Tod - Von Deutsch-Ostafrika nach Sachsenhausen, M. Bechhaus-Gerst


927 701    M. Bechhaus-Gerst


Treu bis in den Tod - Von Deutsch-Ostafrika nach Sachsenhausen


Der Sudanese Mahjub bin Adam Mohamed ließ sich 1914 als Söldner (Askari) der Kolonialtruppe in Deutsch-Ostafrika anwerben. 1930 kam er nach Deutschland, arbeitete als Kellner im Kempinski, beteiligte sich an den Bestrebungen, die deutschen Kolonien zurückzugewinnen und spielte in den 30er-Jahren in mehr als 20 Spielfilmen. Trotz der Bedrohung durch das nationalsozialistische Regime blieb er im Land. 1941 wurde der Unbequeme zum Schweigen gebracht, indem man ihn ohne Prozeß in das KZ Sachsenhausen einwies, wo er drei Jahre später starb.


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Weitere Informationen
Marianne Bechhaus-Gerst
Treu bis in den Tod
Von Deutsch-Ostafrika nach Sachsenhausen - Eine Lebensgeschichte

Ein eindrucksvolles Porträt, der als »treuer Askari« zum KZ-Häftling wird.

Der Sudanese Mahjub bin Adam Mohamed ließ sich 1914 als Söldner (Askari) der Kolonialtruppe in Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania, anwerben. Ende 1929 kam er als Kolonialmigrant nach Deutschland. Er arbeitete als Kellner im Kempinski, beteiligte sich als Kiswahili-Lehrer am Orientalischen Seminar an den Bestrebungen, die deutschen Kolonien zurückzugewinnen, und spielte in den dreißiger Jahren kleinere Rollen in mehr als 20 Spielfilmen.Mahjub war ein von sich und seiner Ausstrahlung überzeugter Lebenskünstler, der sich nicht scheute, die im Deutschen Reich mit dem Mythos vom »treuen Askari« verbundenen Emotionen für sich auszunutzen. Trotz der Bedrohung durch das nationalsozialistische Regime blieb er im Land und legte sich sogar mit den Behörden an. 1941 wurde der Unbequeme zum Schweigen gebracht, indem man ihn ohne Prozess in das Konzentrationslager Sachsenhausen einwies, wo er drei Jahre später starb. Die Afrikanistin Marianne Bechhaus-Gerst erzählt die außergewöhnliche Familien- und Lebensgeschichte dieser afrikanisch-deutschen Persönlichkeit. Entstanden ist ein eindrucksvolles Porträt, welches exemplarisch zeigt, wie Afrikaner im NS-Rassestaat zu überleben versuchten, ohne ihre Würde preiszugeben.

Autor: Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst
Studium der Afrikanistik, Ägyptologie und Politischen Wissenschaft in Köln und Bayreuth, Professorin für Afrikanistik an der Universität zu Köln. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte der afrikanisch-deutschen Begegnung und der Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland, Afrika in der Alltagskultur, nilosaharanische und afroasiatische Sprachen. Hg. der Reihe »Afrika und Europa. Koloniale und Postkoloniale Begegnungen/Africa and Europe. Colonial and Postcolonial Encounters«.

Pressestimmen:
Mit großer Sorgfalt hat Marianne Bechhaus-Gerst den ebenso bizarren wie erschütternden Lebensweg des Bayume Mohamed Husen spannend nachgezeichnet und ein völlig unbekanntes Kapitel über den nationalsozialistischen Rassenwahn aufgeschlagen.
Günter Beyer, Deutschlandfunk

Die Kölner Afrikanistin Marianne Bechhaus-Gerst hat die Lebensgeschichte Mahjubs sorgfältig rekonstruiert. Sie erzählt sie einfühlsam, Mahjub scheint ihr bei den Recherchen ans Herz gewachsen zu sein. Bei aller Sympathie verliert sie nie die kritische Distanz und erkennt in Mahjub auch den Lebenskünstler, Aufschneider und Frauenhelden. Zugleich erinnert die Autorin an ein Kapitel deutscher Kolonialgeschichte.
Norbert Jachertz, Deutsches Ärzteblatt

Durch die biografische Form wird hier der Lebensweg eines Individuums ausführlich dargestellt und nicht nur die strukturellen Merkmale eines afrikanischen Lebens als Hintergrundinformation einer deutschen Geschichte aufgezeichnet. Gleichzeitig bettet Bechhaus-Gerst die Begebenheiten um Mahjub in einen größeren Kontext ein, sodass der Leser auch ein umfassendes Bild der historischen und politischen Zusammenhänge gewinnt.
World University Service

Bechhaus-Gerst setzt durch ihr Buch Mahjub bin Adam Mohamed ein Denkmal und zeigt, dass seine Geschichte Menschen aus Deutschland und Afrika nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart verbindet. Die Lebensgeschichte Husens zeigt deutlich die Mobilität, die Möglichkeiten und Grenzen schwarzer Akteure in unterschiedlichen historischen Kontexten. Für eine breitere deutsche Öffentlichkeit wird das Buch Zugänge zur Geschichte von Schwarzen in Deutschland öffnen.
Stefanie Michels, H-Soz-u-Kult

Beispielhaft und spannend erzählt.
Das Parlament

Die Autorin erzählt diese ergreifende Geschichte nicht als Rührstück. Sie vertraut auf sorgfältig recherchierte Fakten und hat daraus eine flüssig zu lesende, niemals langweilig werdende Geschichte verfasst. Eine Lektüre, die sich unbedingt lohnt!
Martin Keiper, Eine Welt
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Daten
(R) 206 S., SW-Abb., 17 x 24 cm, kart. (Ch. Links, 2007)

Beschreibung
Vom »treuen Askari« zum KZ-Häftling - Ein eindrucksvolles Porträt. Der Sudanese Mahjub bin Adam Mohamed ließ sich 1914 als Söldner (Askari) der Kolonialtruppe in Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania, anwerben. 1930 kam er als Kolonialmigrant nach Deutschland. Er arbeitete als Kellner im Kempinski, beteiligte sich als Kiswahili-Lehrer am Orientalischen Seminar an den Bestrebungen, die deutschen Kolonien zurückzugewinnen, und spielte in den dreißiger Jahren kleinere Rollen in mehr als 20 Spielfilmen. Mahjub war ein von sich und seiner Ausstrahlung überzeugter Lebenskünstler, der sich nicht scheute, die im Deutschen Reich mit dem Mythos vom »treuen Askari« verbundenen Emotionen für sich auszunutzen. Trotz der Bedrohung durch das nationalsozialistische Regime blieb er im Land und legte sich sogar mit den Behörden an. 1941 wurde der Unbequeme zum Schweigen gebracht, indem man ihn ohne Prozess in das Konzentrationslager Sachsenhausen einwies, wo er drei Jahre später starb. Die Afrikanistin Marianne Bechhaus-Gerst erzählt in ihrem Buch die außergewöhnliche Familien- und Lebensgeschichte dieser afrikanisch-deutschen Persönlichkeit. Entstanden ist ein eindrucksvolles Porträt, das exemplarisch zeigt, wie Afrikaner im NS-Rassestaat zu überleben versuchten, ohne ihre Würde preiszugeben. Das Schicksal eines Afrikaners im NS-Rassestaat vergleichbar mit »Neger, Neger, Schornsteinfeger!«

Autorenporträt
Marianne Bechhaus-Gerst studierte Afrikanistik, Ägyptologie und Politische Wissenschaft in Köln und Bayreuth. Sie arbeitet als Professorin für Afrikanistik an der Universität zu Köln. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte der afrikanisch-deutschen Begegnung und der Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland, Afrika in der Alltagskultur, nilo-saharanische und afroasiatische Sprachen.




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