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Ende gut, alles gut - Weisheiten unserer Großmutter, Luc Chomarat
Ende gut, alles gut - Weisheiten unserer Großmutter, Luc Chomarat


927 761    Luc Chomarat


Ende gut, alles gut - Weisheiten unserer Großmutter


Ebenso klug wie charmant denkt Luc Chomarat jenen Sprichwörtern nach, die jeder von seiner Großmutter kennt. Ihm gelingt nicht nur eine verblüffende Alltagsphilosophie, sondern auch eine Hommage an unsere wahrlich erleuchteten Omas.


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Daten
(R) 142 Seiten, gebunden (Diederichs)

Beschreibung
Die Weisheit kommt aus dem Osten. Sagt man. Aber auch der Westen kann mit bewährten, immergültigen Sentenzen aufwarten: Besser spät als nie , Ende gut, alles gut oder Hunde, die bellen, beißen nicht . Ebenso klug wie charmant denkt Luc Chomarat jenen Sprichwörtern nach, die jeder von seinen Großmüttern kennt. Und ihm gelingt nicht nur eine verblüffende Auslegung, sondern auch eine Hommage an unsere erleuchteten Omas.

Autorenporträt
Luc Chomarat arbeitet in der Kommunikationsbranche und ist Autor mehrerer Kinderbücher. Er lebt in Paris.

Leseprobe
Die Weisheit kommt - wie allgemein bekannt - aus dem Morgenland.
In unseren Breiten ist sie offenkundig verloren gegangen. Wir haben diesbezüglich nichts mehr in unserem Fundus. Und waren wir in diesen Dingen nicht immer schon ein wenig Entwicklungsland?
Nehmen wir zum Beispiel unsere Philosophie. Konnte der gewöhnliche Sterbliche denn je etwas damit anfangen? Folgender Satz Spinozas ist sicherlich wahr: "Wenn also die Wahrheit keines Kennzeichens bedarf, sondern wenn es genügt, das objektive Sein der Dinge oder, was dasselbe ist, ihre Ideen zu haben, um jeden Zweifel zu heben, so folgt daraus, dass die wahre Methode nicht darin bestehen kann, nachdem man die Ideen erlangt hat, noch nach einem Kennzeichen der Wahrheit zu suchen."
Selbst wenn man kein Anhänger des reinen Zweckdenkens ist, fragt man sich doch irgendwie, wann und kraft welch wunderbaren
Wirkens diese Erkenntnis zur Transformation unseres Alltags, zu mehr Seelenfrieden oder einfach nur zu mehr Durchblick führen soll.
Doch lassen wir die Kirche im Dorf: Die Abhandlung über die Läuterung des Verstandes in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit zu lesen, erfordert eine Konzentrationsfähigkeit, die ich nicht besitze, von meinen Wortschatzlücken mal ganz abgesehen. Und ich bin überzeugter Spinozafan. Lässt Spinoza Sie hingegen eher kalt, macht das den Zugang nicht eben einfacher.
Viel leichter tue ich mich da mit den Schriften des Dalai Lama. Nur ein Beispiel: "Wenn Sie merken, dass Sie einen Fehler gemacht haben, unternehmen Sie sofort etwas, um diesen zu korrigieren." Vergleichen Sie das mal mit dem Spinoza-Zitat.
Allgemein gesprochen eignet der abendländischen Philosophie eine gewisse gedankliche Schwere, geschuldet vielleicht dem übermäßigen Vertrauen in die Gaben des Intellekts: Die "Ureinwohner" Europas stehen der Philosophie fremd gegenüber, weil sie ihre Sprache nicht verstehen: Das Ganze klingt in unseren Ohren eher chinesisch! Was wiederum beweist, dass die Weisheit aus dem Osten kommt, man drehe und wende es, wie man will.
Wen also wundert's, dass viele Europäer in dem Wunsch, ihrem Leben Sinn zu verleihen, die Weisheit dort suchen, wo sie zu finden ist, also in einiger Entfernung von unseren Breiten? Zweifellos ist dies der Grund, weshalb der Buddhismus im Westen so enormen Zulauf findet.
Ich bin hierbei keine Ausnahme. Persönlich hege ich eine klare Vorliebe für das, was ich - und andere vor mir - für die Blüte der östlichen Philosophie halte: das Zen.
Zen ist, wie die Weisheit selbst, schwer zu definieren, doch das Bild, das die meisten Menschen davon haben, ist in etwa das gleiche: Sachlichkeit, Einfachheit, Alltäglichkeit und ein tief greifender Humor, der den Intellekt die Waffen strecken lässt.
Doch muss Weisheit, sofern sie wahre Weisheit sein soll, denn nicht überall die gleiche sein? Folglich muss sie auch im Abendland beheimatet sein, selbst wenn der erste Eindruck dagegen spricht. Und dann müssten wir unser Alltagsleben besser in den Griff bekommen können, ohne uns den Schädel zu zerbrechen, ohne uns in Lotushaltung auf ein Kissen zu setzen, um herauszufinden, von wem oder was man die Wiedergeburt ist.
Also fragte ich mich, ob unsere Kultur tatsächlich nicht in der Lage war, eine Weisheit hervorzubringen, die unmittelbar einleuchtet, die unsere Sinne anspricht und unseren Alltag verwandelt. Der wir folgen können, ohne uns in exotischen Praktiken zu ergehen - im Übrigen eine ganz reale Gefahr für all jene, die verliebt sind in das, was ist.
Lautet doch eine der möglichen Definitionen der Weisheit: Sehen, was ist. In den Upanishaden heißt es: "Führe mich aus der Illusion in die Wirklichkeit." Noch einfacher ist diese Weisheit in einem Koan ausgedrückt: "Nach der Erleuchtung sind Berge wieder Berge und Flüsse sind wieder Flüsse."
Einst waren es unsere Großmütter, die für jede Lebenslage das passende "Sprüchlein" parat hatten.
Wenn ich hier den Versuch wage, diese "Volksweisheit"




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