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927 977 R. Zedinger

Franz Stephan von Lothringen
Franz Stephan von Lothringen (1708-65), der Mann an der Seite Maria Theresias, der bekannte Name einer weitgehend unbekannt gebliebenen Persönlichkeit: Herzog, Großherzog und Kaiser, Wirtschaftsfachmann und Finanzgenie, Förderer von Wissenschaft und Kunst, unermüdlicher Arbeiter in dem nur den Lothringern vorbehaltenen Palais Wallnerstraße, ruhender Pol und liebevoller Vater im hektischen Getriebe des Wiener Hofes. Es gilt, eine facettenreiche Persönlichkeit zu entdecken.
sofort lieferbar
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Daten
375 S., 18 x 25 cm, geb. (Böhlau)
Beschreibung Der "Mann an der Seite Maria Theresias", Franz Anton Stephan von Lothringen, wurde am 8. Dezember 1708 im Schloss von Lunéville, unweit von der Hauptstadt Nancy geboren. Mit dieser Publikation wird der Lebensweg dieser weitgehend unbekannt gebliebenen Herrscherpersönlichkeit beleuchtet, werden die Spuren aufgezeichnet, die er mit seinen lothringischen Mitarbeitern im kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Leben der Habsburgermonarchie und des Großherzogtums Toskana hinterließ.Franz Stephan von Lothringen verstand es, großzügiges Mäzenatentum und wissenschaftliche Forschung mit wirtschaftlichem Nutzen zu verbinden. Innerhalb weniger Jahre häufte er ein ungeheures Vermögen an - keines seiner Kinder sollte die Armut spüren, die er hatte spüren müssen. Erstmals schuf sich ein Kaiser eine Privatsphäre und privates Vermögen. Von seinem Palais in der Wallnerstraße 3 lenkte er die Verwaltung der Toskana ebenso wie die zahlreichen Besitzungen mit ihren vielfältigen Wirtschaftsbetrieben. Er erkannte die auftretenden Probleme und verstand es, mit kompetenten Mitarbeitern effiziente Lösungen anzubieten. Allerdings blieb die "lothringische Enklave" dem neugierigen Blick der Hofgesellschaft verwehrt, was ganz wesentlich zur Legendenbildung und Fehleinschätzung seines randvollen Arbeitsalltags beitrug.
 Autorenporträt Renate Zedinger, Studium der Geschichte an der Universität Wien, Promotion 1992, neben freiberuflicher Mitarbeit bei den Niederösterreichischen Landesausstellungen, bilateralen Forschungsprojekten zur österreichisch-belgischen Geschichte des 18. Jahrhunderts und Lehraufträgen an den Universitäten in Wien und Innsbruck, jahrelange Beschäftigung mit dem Herzogtum Lothringen.
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