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Platon in Bagdad, John Freely
Platon in Bagdad, John Freely


Gebrauchsanweisung

928 519    John Freely


Platon in Bagdad


Wie das Wissen der Antike zurück nach Europa kam. Ein Who is Who der Denker, Sterndeuter und Naturforscher: von den griechischen Anfängen über die Blütezeit der islamischen Gelehrsamkeit bis ins frühneuzeitliche Westeuropa. »Wissenschaftsgeschichte wird, mit all ihren Nebenzweigen, zu einer überaus spannenden Kulturgeschichte.« Diese Geschichte des Wissenstransfers beginnt im 7. Jahrhundert v. Chr. in Ionien an der kleinasiatischen Küste. Naturphilosophen wie Thales von Milet erforschen hier Himmel und Erde. Auf Milet folgen Athen, Alexandria, Rom und Byzanz als Zentren der Wissenschaft. Doch zu Beginn des Mittelalters geht dieses Wissen in Europa verloren. Aufbewahrt wird es in der arabischen Welt: Über das abbasidische Bagdad, das fatimidische Kairo und das omayyadische Damaskus folgt Freely arabischsprachigen Gelehrten, Ärzten und Mathematikern nach Andalusien. Muslime, nestorianische Christen, Juden und Sabier bringen das verlorene Wissen im Zuge der Expansion des Islams zurück nach Europa und liefern dem Westen damit die Voraussetzung für das neue wissenschaftliche Weltbild, das in den neuen Zentren der Wissenschaft wie Paris und Oxford entsteht. Eine faszinierende Reise durch die Zeit zwischen Ost und West. Was Europa der islamischen Welt verdankt. Eine Gegenerzählung zum »clash of civilisations« und der angeblichen Wissenschaftsfeindlichkeit des Islam.


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Preis € 24,95
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Weitere Titel von John Freely

Daten
4. Aufl. 2012, 388 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, zwei Karten, 28 Abb., Sach- und Personenregister

Kurzbeschreibung
Mit dem Islam kam ein Schatz zurück nach Europa: das verlorene Erbe der griechischen Antike.
Ein Who is Who der Denker, Sterndeuter und Naturforscher: von den griechischen Anfängen über die Blütezeit der islamischen Gelehrsamkeit bis ins frühneuzeitliche Westeuropa.

Beschreibung
Ein Who is Who der Denker, Sterndeuter und Naturforscher: von den griechischen Anfängen über die Blütezeit der islamischen Gelehrsamkeit bis ins frühneuzeitliche Westeuropa.
Diese Geschichte des Wissenstransfers beginnt im 7. Jahrhundert v. Chr. in Ionien an der kleinasiatischen Küste. Naturphilosophen wie Thales von Milet erforschen hier Himmel und Erde. Auf Milet folgen Athen, Alexandria, Rom und Byzanz als Zentren der Wissenschaft. Doch zu Beginn des Mittelalters geht dieses Wissen in Europa verloren. Aufbewahrt wird es in der arabischen Welt: Über das abbasidische Bagdad, das fatimidische Kairo und das omayyadische Damaskus folgt Freely arabischsprachigen Gelehrten, Ärzten und Mathematikern nach Andalusien. Muslime, nestorianische Christen, Juden und Sabier bringen das verlorene Wissen im Zuge der Expansion des Islams zurück nach Europa und liefern dem Westen damit die Voraussetzung für das neue wissenschaftliche Weltbild, das in den neuen Zentren der Wissenschaft wie Paris und Oxford entsteht.
Eine faszinierende Reise durch die Zeit zwischen Ost und West
Was Europa der islamischen Welt verdankt
Eine Gegenerzählung zum "clash of civilisations" und der angeblichen Wissenschaftsfeindlichkeit des Islam.

Autorenporträt
John Freely, geboren 1926 in Brooklyn, lebt in Istanbul, wo er an der Bosphorus University Physik und Wissenschaftsgeschichte unterrichtet hat. Er hat zahlreiche Reisebücher und historische Sachbücher über Venedig, Athen, Griechenland, die Türkei und das Osmanische Reich veröffentlicht.

Inhaltsverzeichnis
Einleitung 7
1. Ionien: Die ersten Naturphilosophen 11
2. Das klassische Athen: Die Schule von Hellas 35
3. Das hellenistische Alexandria: Museion und Bibliothek 53
4. Von Athen nach Rom, Konstantinopel
und Gondischapur 83
5. Bagdads Haus der Weisheit: Vom Griechischen ins Arabische 99
6. Die islamische Renaissance 113
7. Kairo und Damaskus 129
8. Al-Andalus, das maurische Spanien 143
9. Von Toledo bis Palermo: Arabisch ins Lateinische 161
10. Paris und Oxford I: Aristoteles wird neu gelesen 183
11. Paris und Oxford II: Die Entstehung der europäischen Wissenschaften 199
12. Von Byzanz nach Italien: Griechisch ins Lateinische 219
13. Die Revolution der Himmelssphären 237
14. Heliozentrisches versus geozentrisches Weltbild 253
15. Die wissenschaftliche Revolution 279
16. Von Samarkand bis Istanbul: Die lange Abenddämmerung der islamischen Wissenschaften 299
17. Verlorenes Wissen wiedergefundenes Wissen 313
18. Harran: Die Straße nach Bagdad 329
Dank 338
Zitatnachweis 339
Bildnachweis 354
Verzeichnis der Quellen und Literatur 355
Register 374

Leseprobe
IONIEN:
DIE ERSTEN NATURPHILOSOPHEN
Das antike Milet befand sich an der Ägäischen Küste der heutigen Türkei südlich von Izmir, dem griechischen Smyrna. Als ich Milet im April 1961 zum ersten Mal besuchte, war es völlig verlassen. Nur die klingelnden Glöckchen einer Ziegenherde mit ihrem Hirten durchbrachen die Stille, als ich zwischen den Ruinen umherwanderte: das große hellenistische Theater, die höhlenartigen römischen Bäder, die Kolonnadenstraße, die zum Löwenhafen führte, und die umgebenden Läden und Lagerhäuser, früher voll mit Waren aus den milesischen Kolonien, aus so weit entfernten Gegenden wie Ägypten und dem Pontos. Jetzt waren die Gebäude vollkommen zerstört und zum Teil mit Erde bedeckt, aus der die ersten Frühlingsblumen sprossen, leuchtendrote Mohnblumen, die sich von den blassen Marmorresten der toten Stadt abhoben.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird an dieser Stelle ausgegraben: Alle noch vorhandenen antiken Gebäude wurden zu Tage gefördert und mehr oder weniger restauriert, wenn auch der antike Löwenhafen seit langem verlandet ist und Milet inzwischen kilometerweit vom Meer entfernt liegt. Der Eingang zum Hafen wird immer noch von den zwei liegenden Marmorlöwen bewacht, die ihm den Namen gaben, auch wenn sie jetzt zur Hälfte mit Schwemmland bedeckt sind Symbole der glorreichen Stadt, die Herodot "eine Perle Ioniens" nannte. Der griechische Geograph Strabon (um 63 v. Chr.- um 23 n. Chr.) berichtet: "Zahlreich sind die Unternehmungen dieser Stadt, die größte aber ist die Menge ihrer Pflanzstädte. Denn der ganze Pontus Euxinus [das Schwarze Meer], die Propontis [das Marmarameer] und viele andere Gegenden wurden durch sie angesiedelt."
Ausgrabungen haben gezeigt, dass die frühesten Überreste von Milet auf die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts v. Chr. zurückgehen, als Kolonisten aus dem minoischen Kreta vermutlich hier eine Siedlung gründeten. Eine zweite Kolonie entstand während der Massenzuwanderung von Griechen im 1. Jahrtausend v. Chr., als sie ihre Heimat auf dem griechischen Festland verließen und in Richtung Osten über die Ägäis zogen, um sich an der Küste Kleinasiens und den vorgelagerten Inseln niederzulassen. An dieser Völkerwanderung waren drei griechische Stämme beteiligt die Äolier im Norden, die Ionier in der Mitte und die Dorer im Süden , gemeinsam führten sie die griechische Kultur zu ihrer ersten Blüte. Die Äolier brachten die Dichterin Sappho hervor, die Ionier Homer und die Naturphilosophen Thales, Anaximander und Anaximenes, und die Dorer Herodot, den "Vater der Geschichtsschreibung".
Im ersten Buch seiner Historien berichtet Herodot über diese Völkerwanderung, die Ionier hätten letztendlich das beste Fleckchen in Kleinasien ergattert, denn sie "haben ihre Städte in einer Gegend gegründet, die das angenehmste Klima der ganzen uns bekannten Erde hat". Pausanias bemerkt im 2. Jahrhundert n. Chr. in seiner Beschreibung Griechenlands: "Das Land der Ionier erfreut sich des glücklichsten Klimas; es hat auch Heiligtümer wie sonst nirgends der Wunderwerke in Ionien sind viele und stehen denen in Griechenland nicht viel nach."
Die ionischen Kolonien schlossen sich bald zum Ionischen Bund zusammen. Dieser Bund umfasste jeweils eine Stadt auf den Inseln Chios und Samos und zehn auf dem gegenüber liegenden Festland Kleinasiens, und zwar Phokaia, Klazomenai, Erythrai, Teos, Lebedos, Kolophon, Ephesos, Priene, Myus und Milet. Das Bündnis, auch als Dodekapolis ("Zwölf Städte") bekannt, hatte seinen gemeinsamen Versammlungsort in dem Panionion auf dem Festland gegenüber Samos. Die Ionier kamen auch jedes Jahr auf der Insel Delos zusammen, dem sagenhaften Geburtsort Apollons, ihres Schutzgottes, dem sie dort mit Spielen und Wettkämpfen huldigten. Im Homerischen Apollonhymnos beschreibt der Dichter das festliche Treiben:
Aber, Phoibos, dein Herz schwelgt doch am reichsten in Delos. Dies ist der Ort, wo Ioniens Söhne in wallenden Kleidern Dir z

Rezension
"Einem Autor wie Freely gelingt es hingegen, fast spielerisch mit dem enorm komplexen Thema umzugehen und den Leser zudem stilistisch so zu fesseln, dass er auch manche Verständnisschwierigkeiten bei den wissenschaftlichen Theorien mutig angeht. Wissenschaftsgeschichte wird, mit all ihren Nebenzweigen, zu einer überaus spannenden Kulturgeschichte." Wolfgang Günter Lerch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.2012 "John Freely zeigt uns mit Leidenschaft, dass Kulturen nur durch den kulturellen Austausch mit anderen aufblühen. Isolation bedeutet immer schon den sicheren Tod." Najem Wali, TAZ, 24.04.2012 "Freelys Buch schildert diese wundersame Wiederentdeckung alten Wissens und ihre Wiederbelebung und Weiterentwicklung so unterhaltsam und informativ, dass auch der Laie, der sich noch nie mit diesem Phänomen auseinandergesetzt hat, mit Spannung und Neugierde Freelys literarischen Reisen durch die Welt orientalischer Wissenschaften und ihrer Wiedergeburt im Okzident folgt." Margarete von Schwarzkopf, NDR, 26.06.2012 "Seite für Seite spürt man dem Buch die Leidenschaft Freelys für sein Thema ab und darf sich als Leser durchaus daran freuen, dass Freely komplexe Zusammenhänge und Erkenntnisse der Wissenschaft in verständlicher Sprache mitzuteilen versteht." Michael Lehmann-Pape, rezensions-seite.de, 21.8.2012




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