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Römer im Schatten der Geschichte, Robert Knapp
Römer im Schatten der Geschichte, Robert Knapp


928 520    Robert Knapp


Römer im Schatten der Geschichte


Gladiatoren, Prostituierte, Soldaten: Männer und Frauen im Römischen Reich. Robert Knapp holt römische »Durchschnittsbürger« und Menschen vom unteren Rand der Gesellschaft aus dem Schatten der Geschichte. Meisterhaft erzählt, revidiert er dabei zahlreiche Urteile, die die Geschichtsschreibung bis heute etwa von Cicero oder Tacitus übernommen hat.


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Preis € 24,95
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Daten
398 Seiten, gebunden, zahlr. s/w-Abb. (Klett-Cotta)

Kurzbeschreibung
Die Geschichte der Bewohner des Römischen Reiches, die nicht zu den Reichen und Superreichen gehörten
Robert Knapp holt römische "Durchschnittsbürger" und Menschen vom unteren Rand der Gesellschaft aus dem Schatten der Geschichte. Meisterhaft erzählt, revidiert er dabei zahlreiche Urteile, die die Geschichtsschreibung bis heute etwa von Cicero oder Tacitus übernommen hat.

Beschreibung
Robert Knapp holt römische "Durchschnittsbürger" und Menschen vom unteren Rand der Gesellschaft aus dem Schatten der Geschichte. Meisterhaft erzählt, revidiert er dabei zahlreiche Urteile, die die Geschichtsschreibung bis heute etwa von Cicero oder Tacitus übernommen hat.
Das Bild, das die römische Elite von ihrer Gesellschaft zeichnete und das die Geschichte bis heute fortschreibt, hatte mit der Wirklichkeit der meisten Einwohner des Römischen Reiches sehr wenig zu tun. Denn die Quellen für dieses Geschichtsbild entstammen sämtlich der Oberschicht, die nur 0,5 Prozent der Gesamtbevölkerung im Römischen Reich ausmachte, aber etwa 80 Prozent des Vermögens besaß. Die restlichen 99,5 Prozent - um Christi Geburt geschätzt etwa 50 bis 60 Millionen Einwohner - sind von der Geschichte vergessen. In neun Kapiteln zeichnet der Autor ein Bild vom Leben, Arbeiten und Sterben dieser Männer und Frauen: Arme Bürger und einfache Leute, Sklaven, Freigelassene und Soldaten, Prostituierte, Gladiatoren, Banditen und Piraten.
Sozial- und Alltagsgeschichte der Antike in neuem Licht
Revidiert das gängige oberschichtenzentrierte Geschichtsbild!

Autorenporträt
Robert Knapp ist emeritierter Professor für Alte Geschichte in Berkeley, University of California. Er hat sich vor der Erforschung der Mittel- und Unterschichten insbesondere der Epigraphik und der römischen Geschichte der Iberischen Halbinsel gewidmet.

Inhaltsverzeichnis
Einführung: Der Blick in den
Schatten 7
1 In der Mitte: Gewöhnliche Männer
11
2 Ein eigenes Leben: Gewöhnliche
Frauen 65
3 Kampf ums Überleben: Die Armen 113
4 Ein Dasein in
Knechtschaft:Sklaven 143
5 Nach der Sklaverei:Freigelassene
193
6 Ein Leben in Waffen:Soldaten 221
7 Käufliche
Liebe:Prostituierte 266
8 Ruhm und Tod:Gladiatoren 298
9
Jenseits des Gesetzes: Banditen und Piraten 326
Ausklang 354
Anhang
Nachbemerkung zu den Quellen
356
Glossar zu den antiken Autoren und Quellengattungen 365
Dank
371
Quellen- und Literaturverzeichnis 372
Auswahlbibliographie
378
Bildnachweis 387
Register 390

Leseprobe
Einführung: Der Blick in den
Schatten
Dieses Buch beschäftigt sich mit Menschen, die von der Geschichte vergessen
wurden. Ich versuche aufzuhellen und zu verstehen, wie das Leben der breiten
Bevölkerungsschichten aussah, die in den ersten drei Jahrhunderten unserer
Zeitrechnung, von der Zeit des Augustus bis zur Thronbesteigung durch
Konstantin, in Rom und seinem Reich beheimatet waren. "Vieles in der Geschichte
Griechenlands und Roms", schreibt der britische Althistoriker Michael Crawford,
"ist uns ganz einfach unzugänglich." Zeugnisse liegen nur lückenhaft vor und
sind oft schwer zu deuten. Unter den Wissenschaftlern wird lebhaft darüber
gestritten, wie weit sich die römische Welt erschließen lässt. Unsere Welt, die
Welt des 21. Jahrhunderts, unterscheidet sich in zahllosen Aspekten von der des
alten Rom, nicht zuletzt in unseren Einstellungen und Erwartungen. Angesichts
der geringen Zahl erhaltener Zeugnisse aus dem römischen Alltagsleben will es
allmählich so scheinen, als blieben die gewöhnlichen Römer unseren Augen in
ihrer Unsichtbarkeit unwiederbringlich entzogen.
Doch brauchen wir nicht zu
verzweifeln. Die Zeugnisse eines bestimmten Zeitabschnitts lassen sich durch
sorgfältige Nutzung von Quellen aus der vorausgehenden und nachfolgenden Zeit
ergänzen. Ältere Kulturen waren beständiger als die unsere. Die Fortdauer der
Agrarkultur und -wirtschaft in der alten Welt lässt vermuten, dass sich die
Menschen dieser Zeit in ihrem Verhalten sehr ähnlich waren, nicht aufgrund von
Kontakten und Gemeinsamkeiten, sondern weil sie dieselben Überlebenskämpfe
ausfochten. Im Zentrum der vorliegenden Arbeit steht nicht nur die Stadt Rom,
sondern die gesamte römische Welt. Man könnte meinen, der römische Charakter sei
in den lateinisch sprechenden Teilen dieser Welt stärker ausgeprägt gewesen als
in Gegenden, in denen andere Sprachen dominierten, eine Annahme, für die jedoch
weder die Quellenlage noch die Logik spricht. Wir besitzen eine größere Zahl
nützlicher Zeugnisse aus dem überwiegend griechischsprachigen Teil des
Kaiserreichs, vor allem aus Ägypten. Sie enthalten nicht nur aufschlussreiche
Beobachtungen über das Landleben, sondern befassen sich (wie auch wir es tun
werden) zu großen Teilen mit dem Leben der Stadtbewohner. Die Erfahrungen des
Lebens in Groß- oder Provinzstädten, die oft nach römischem Muster gegründet und
regiert wurden, führte zu zahlreichen Übereinstimmungen in Denk- und
Verhaltensweisen. Damit soll weder die kulturelle Vielfalt des Reiches geleugnet
noch behauptet werden, dass nun jeder auf ebendiese Weise dachte und agierte.
Doch die Ähnlichkeiten in Anschauungen und Verhalten lassen es sinnvoll
erscheinen, alle uns zur Verfügung stehenden Quellen zu nutzen, solange unsere
Fragen sorgfältig gestellt und unsere Antworten kritischer Prüfung unterzogen
werden.
Über die Schwierigkeiten von Raum und Zeit hinaus konfrontieren uns die
Quellen mit einem zusätzlichen Problem: Was erhalten ist, wurde im Allgemeinen
von den Reichen und Mächtigen selbst oder für sie geschaffen und blendet das Tun
und Denken der übrigen Schichten aus. Der der Oberschicht angehörende Historiker
Ammian hat diesen Umstand gegenüber den Kritikern historischer Darstellungen wie
folgt gerechtfertigt:
Sie fühlen sich gekränkt, wenn man übergeht, was der Kaiser während der Tafel
gesprochen hat, oder ausläßt, aus welchem Grund einfache Soldaten bei den Fahnen
bestraft worden sind, oder weil man über kleine Kastelle nicht hätte schweigen
dürfen Ähnliche Vorwürfe gibt es noch viele, aber sie widersprechen den
Gesetzen der Geschichtsschreibung, die gewöhnlich nur die Höhepunkte der
Ereignisse beschreibt, nicht aber den Kleinigkeiten niederer Sphären nachspürt.
Denn wenn jemand diese erforschen wollte, könnte er die Hoffnung hegen, daß sich
auch jene unteilbaren Körperchen, die im lee

Rezension
"Robert Knapp sorgt für frischen Wind. Ohne jede bekennerische Attitüde lässt der zuletzt in Berkeley lehrende Althistoriker den antiquarischen Objektapparat beiseite und fragt nach den Menschen unterhalb der als Stände erfassten Elite der Gesellschaft." Uwe Walter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.04.2012 "Knapp liest Inschriften aus den verschiedenen Zeiten und Regionen des Römischen Reiches, er studiert die Bibel und Romane wie Apuleius Goldenen Esel , er durchleuchtet Texte und Fresken, um Aufschlüsse über Alltag und Mentalitäten jener zu gewinnen, die keine eigene Stimme haben: ganz normale Männer und Frauen, Sklaven und Freigelassene, Gladiatoren, Soldaten oder Prostituierte, Bevölkerungsgruppen also, die zum Teil auch das Publikum im Kolosseum stellten Wie dem Forensiker, wie der Spurensicherung im Kriminalroman ist Knapp kein Detail zu unscheinbar und banal." Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15.04.2012 "Knapp beklagt die Blindheit der Elite für diese Menschen , welche letztlich dazu führte, dass man Rom bis heute vor allem aus dem Blickwinkel dieser Elite wahrnimmt." P.M.History, 4/2012 "Robert Knapps kleines Meisterwerk ist keine durchgängige wissenschaftliche Arbeit. Sonst wäre sie möglicherweise nicht so gut und unterhaltsam lesbar, wie sie es in der Tat ist. Seine Erzählungen sind detailliert und einfallsreich. Es ist ihm zu verdanken, das Leben von Menschen ans Licht gehoben zu haben, die in einer gefährlichen und mitunter brutalen Welt lebten, die von starren Hierarchien durchzogen und von Angst geprägt war. Knapp zeigte, was sie taten und wie sie es taten. Und wie sie die Welt prägten, die wir heute kennen." Michael Hesse, Literaturmagazin Frankfurter Rundschau, Frühjahr 2012




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