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Luther ohne Mythos - Das Böse im Reformator, H. Mynarek
Luther ohne Mythos - Das Böse im Reformator, H. Mynarek


929 553    H. Mynarek


Luther ohne Mythos - Das Böse im Reformator


Das wohl erste Buch über Luther, das dem deutschen Reformator nicht 'ökumenisch' lobhudelt, sondern seine Lehre als ein Ganzes vorführt, deren tiefe Inhumanität nur erschrecken kann.


Artikel ist vorrätig, sofortige Auslieferung Artikel ist vorrätig, sofortige Auslieferung


Preis € 12,80
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Daten
115 S., 17 x 24 cm, kart. (Ahriman)

Kurzbeschreibung
Das wohl erste Buch über Luther, das dem deutschen Reformator nicht "ökumenisch" lobhudelt, sondern seine Lehre als ein Ganzes vorführt, deren tiefe Inhumanität nur erschrecken kann.

Autorenporträt
Hubertus Mynarek, geboren 1929, studierte katholische Theologie, Philosophie und Psychologie. Ab 1966 arbeitete er als Theologieprofessor in Bamberg, ab 1968 hatte er den Lehrstuhl für vergleichende Religionswissenschaft in Wien inne. 1971-72 war er Dekan der Theologischen Fakultät. 1972 wurde ihm die kirchliche Lehrbefugnis und der Lehrstuhl entzogen. Er ist Autor vieler Bücher, u.a. "Eros und Klerus", "Ökologische Religion", "Religiös ohne Gott?", "Mystik und Vernunft".

Inhaltsverzeichnis
Editorische Notiz und Siglenverzeichnis
Vorwort
I Luthers Bekehrungserlebnis
II Luther und der Papst
III Luther und die Bauern
IV Luther und die Ketzer, Hexen, Sektierer
V Luther und die Juden
VI Luther und die Frauen
VII Luther und die Sexualität
VIII Luther und der Staat
IX Luther und die Philosophie bzw. Vernunft
X Luther und die Willensfreiheit bzw. Ethik
XI Luther und Gott
Anhang: Aus den Protokollen der Nürnberger Prozesse
Literaturverzeichnis
Nachweis der Luther-Zitate

Leseprobe
Das Jahr 2017 wird für die evangelische Kirche und auch für die politischen Repräsentanten der Bundesrepublik Deutschland ein besonderes Jahr. Ganz groß und mit zahlreichen Veranstaltungen vor, während und nach diesem Datum werden sie gemeinsam, wie es sich für eine Staatskirche und einen Kirchenstaat gehört, den fünfhundertsten Jahrestag von Luthers Thesenanschlag begehen. Zwar gehört die Behauptung, Luther habe seine 95 Thesen gegen die magisch-zauberische Kraft des Ablasses, den die römisch-katholische Kirche erteilte, 1517 an der Schloßkirche von Wittenberg angeschlagen, aller Wahrscheinlichkeit nach in den Bereich der Legende (er hat sie offenbar lediglich einem Brief an seine Vorgesetzten beigefügt). Aber bereits mit diesem Datum beginnt der "Mythos Luther", seine Erhebung zu einer Kultgestalt, das Heldenlied von ihm als dem verwegen mutigen Manne, der sich ganz allein als kleiner Mönch dem gewaltigen Herrschaftsapparat des Papsttums und des Kaisers entgegengestellt habe. Als dieser tapfere Ketzer in der Mönchskutte wird er uns Heutigen ja auch in Film und Fernsehen vorgestellt.
Gegen Mythisierung, Mystifizierung, Sakralisierung ist kein Kraut gewachsen. Die Masse will Heroen, Stars, Heilige, und die Kirchen unterstützen das oder verschweigen die negativen Seiten des in die höchsten Regionen Erhobenen. So verschweigen auch die Bischöfe, Superintendenten und die anderen in der evangelisch-lutherischen Kirche etwas zu sagen Habenden eine grundlegende Dämonie in Luthers Charakter und Persönlichkeit, die ihn dazu trieb, wüsteste und brutalste Hetzreden und -aufrufe gegen eine Unzahl von Menschen und Menschengruppen zu halten bzw. zu verfassen und allen Ernstes, mit allem Nachdruck ihre Vernichtung und Auslöschung zu fordern.
Was Luther gegen und über den Papst und das Papsttum sagte (vor allem in seiner Schrift Wider das Papsttum zu Rom, vom Teuffel gestiftet ), was er an gräßlichen Haßbildern gegen diese Institution anfertigen und verbreiten ließ, läßt jede Polemik heutiger Kirchenkritiker blaß und geradezu vornehm erscheinen. Was Luther gegen Frauen, Ketzer, Sektierer, Leibeigene, die keine mehr sein wollten, Juden, Prostituierte, gegen die Philosophie, Philosophen und Humanisten an schärfstem Gift versprühte, ist auf seine Weise negativ einzigartig, weil ihm diesbezüglich kein anderer Religionsstifter, kein Reformator auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Selbst der Koran und der Talmud in ihren negativen Aussagen über bzw. gegen Nichtgläubige können da im Vergleich zur geballten Wucht von Luthers mörderischen Hetztiraden nicht mithalten.
Kein Wunder, daß ihn Friedrich Nietzsche deshalb ein "Unglück von einem Mönch" nannte und der neomarxistische Philosoph Ernst Bloch ihn zu den "großen Selbsthassern" zählte, der die ganze Welt und Menschheit als "Widerschein" seiner existentiellen und ethischen Verzweiflung erlebte. Andere seriöse Kritiker sind in ihrem Urteil über Luther eher noch schärfer. Luthers Menschenbild und seine Thesen zur Sexualität seien "eine verderbliche Perversion, ein Verbrechen am Menschen und ein wuchernder Wahn" urteilt W. Ronner, Autor des Klassikers Die Kirche und der Keuschheitswahn . Die Rechtsanwälte C. Sailer und G.-J. Hetzel begründen in ihrer Schrift über gewisse verfassungsfeindliche Umtriebe in allen Einzelheiten, daß "Luther nach heutigem Rechtsverständnis ein Krimineller war, den der Staatsanwalt sofort verhaften ließe, wenn er seiner habhaft würde wegen Volksverhetzung (
130 StGB), Anstiftung zum Mord (
26, 211 StGB), Anstiftung zum Landfriedensbruch (
26, 125 StGB) und Anstiftung zur schweren Brandstiftung (
26, 306 StGB)". (Natürlich nur, wenn besagter Staatsanwalt von dem Prinzip der Gleichheit vor dem Gesetz ausgeht aber das sollte er ja.)
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