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Die Kunst der Spätantike - Geschichte eines Stilwandels, Paul Veyne
Die Kunst der Spätantike - Geschichte eines Stilwandels, Paul Veyne


934 001    Paul Veyne


Die Kunst der Spätantike - Geschichte eines Stilwandels


Wann endete die Kunst der griechisch-römischen Antike? Warum und auf welche Weise mußten die schönen, eleganten Venus-Statuen, die mit bewegten mythologischen Szenen geschmückten Sarkophage und die lebensnahen römischen Porträts verschwinden? Paul Veyne unternimmt eine gerechte Neuinterpretation der Kunst.


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Daten
(R) 217 S., 13 x 19 cm, geb. (Reclam)

Beschreibung
Was um Himmels Willen ist bloß passiert fragt man sich, wenn man mit wachen Augen durch römische Antikenmuseen läuft. Wieso verschwindet plötzlich und auf nimmerwiedersehen in spätrömischer Zeit der schöne Naturalismus, der aus Kaisern, Konsuln, deren Frauen und Kindern Menschen wie du und ich machte, nur ein wenig bigger than life, fast wie im Fernsehen? Was war nur der Grund für die Invasion des Vergröberten, des Karikaturhaften, des Abstrahierten, des Grotesken, des Simplifizierten überall in der spätantiken Kunst? Die Barbaren? Das Christentum? Nichts davon, sagt der große französische Althistoriker Paul Veyne, kein äußerer Grund, vielmehr eine der Kunst innewohnende Notwendigkeit ließ den Stil vom Hellenismus ins Mittelalter stürzen. Eine feinfühlige, genaue und gerechte Neuinterpretation der "Mutter aller Dekadenzepochen".

Autorenporträt
Paul Veyne, geb. 1930, ist einer der angesehensten Althistoriker Frankreichs; er lehrt an der Université de Provence in Aix und ist seit 1975 Professor am Collège de France in Paris.

Leseprobe
"Einleitung
Wann endete die Kunst der griechisch-römischen Antike? Warum und auf welche Weise mussten die Venus-Statuen, die mit mythologischen Szenen geschmückten Sarkophage und die so lebensnahen römischen Porträts den strahlenden Farben der Mosaiken von Ravenna mit ihren anonymen und stark stilisierten Personen weichen? Diese Frage erhebt sich sofort, wenn man das Relief einer Prozession aus den letzten Jahren vor der Zeitenwende (Abb. 1) mit der Darstellung einer Prozession aus dem 6. Jahrhundert vergleicht (Abb. 2). Mag die Zahl an Meisterwerken auch gering sein, so ist die Kunst der ersten vier oder fünf Jahrhunderte unserer Zeitrechnung so lange hatte das Römische Reich im Westen Bestand doch reich an Eigentümlichkeiten und Paradoxien. Fragen theoretischer Art stellen sich hier ganz von selbst.
Diese Kunst endete nicht an einem bestimmten Datum, und sie hat nicht eines schönen Tages die Bühne der Welt einfach verlassen. Sie ist Stück für Stück geschwunden, zu unterschiedlichen Zeiten und aus unterschiedlichen Gründen, je nachdem, welchen Teilbereich man betrachtet. Es lässt sich somit kein genauer Todeszeitpunkt angeben. Deshalb war die Kunst im Laufe der Jahre auch sehr heterogen geworden, sie ging eklektisch vor und war so bunt gewürfelt wie das Gewand eines Harlekins. Manche Teile dieses Gewands, darunter die eher klassischen Partien, sollten noch viele Jahrhunderte bis weit in die byzantinische Zeit hinein erhalten bleiben, während andere sehr bald das Mittelalter anzukündigen scheinen.
Es gab kein Ende der antiken Kunst im eigentlichen Sinne. Was zu unterschiedlichen Epochen zu Ende ging, war die Antike selbst. Davon betroffen waren Politik, Gesellschaft, Religion und ihre spezifische Art des Denkens, während die griechischrömische Kunst ihrerseits weiterhin ihre verschiedenen kleinen Tode starb. Die Antike, so wie sie gemeinhin definiert wird, endete um das Jahr 400 mit den ersten Einfällen der Germanen oder aber im Jahre 476 mit dem Untergang des Reiches im Westen und seinem Fortbestand im Osten. Dennoch wird die antike Kunst im Westen irgendwann einmal, im 7. Jahrhundert oder noch später, als Kunst des Frühen Mittelalters bezeichnet werden, wofür die künstlerisch hochrangigen Fresken von Santa Maria Antiqua oder von Castelseprio ein Beispiel sind. Im Osten wird die antike Kunst zur byzantinischen werden und ohne stilistische Brüche (die Brüche betreffen nur die Ikonographie und Funktion) die Kunst der Spätantike fortführen. In Italien wird die Kunst, die man als mittelalterlich bezeichnen kann, erst nach dem großen Barbarenansturm des Jahres 568 ihren Anfang nehmen, und gegen Ende des 1. Jahrtausends unserer Zeitrechnung wird die byzantinische Kunst die für sie typischen Charakteristika stärker zur Geltung bringen...."




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