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Ein Maler auf dem Kriegsfelde 1864, W. Camphausen
Ein Maler auf dem Kriegsfelde 1864, W. Camphausen



Ein Maler auf dem Kriegsfelde 1864, W. Camphausen


938 840    W. Camphausen


Ein Maler auf dem Kriegsfelde 1864


Eines der wenigen Bücher, die der bekannte Maler Wilhelm Camphausen herausbrachte. Im Gefolge des Fürsten Karl Anton von Hohenzollern erlebte er den deutsch-dänischen Krieg von 1864 mit. Seine Erlebnisse und Bilder davon hielt er in dem vorliegenden Band fest. Reprint von 1865.


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Preis € 9,95
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Daten
82 S., 41 Zeichn., kart. (Rockstuhl)

Beschreibung
Taschenbuch, Reprint 1865/2014, Altdeutsche Schrift, 82 Seiten mit 41 Zeichnungen von Wilhelm Camphausen (1818-1885)
Eduard Daelen (1848 1923) schrieb 1903 in der "Allgemeine Deutsche Biographie", Band 47 (1903), S. 431ff. über den Autor und diesem Buchprojekt: Noch näher rückte er seinem Ziele zur Verwirklichung einer nationalen Kunst, als ihm nun selbst die Gegenwart den Stoff zu wirklichen Historienbildern bot, als der Schlachtenmaler dazu nicht mehr nach der Vergangenheit auszuschauen brauchte. Der langgehegte Traum der Deutschen von einem einigen Vaterland sollte unter schweren Kämpfen endlich zur Wirklichkeit werden; der dänische Krieg 1864 bildete gewissermaßen den ersten Act oder das Vorspiel zu diesem welthistorischen Drama; C. machte ihn als malerischer Berichterstatter im Gefolge des Fürsten Karl Anton von Hohenzollern mit. Seine folgenden Bilder, die nun der eigenen Anschauung entsprangen, zeigten diesen Vortheil in günstigster Weise und errangen durch ihre lebhafte Auffassung der erregten Vorgänge eine große Popularität; es waren vor allem die figurenreichen Gemälde Erstürmung der Düppeler Schanze Nr. 2 , Düppel nach dem Sturm (Begegnung des Kronprinzen mit dem Prinzen Friedrich Karl; Berliner Nationalgalerie, 1867) und Uebergang nach Alsen (1866, Kunsthalle in Bremen). Eine gleich freundliche Aufnahme fand eine Probe seiner schriftstellerischen Begabung, das von ihm verfaßte und illustrirte Buch Der Maler auf dem Kriegsfeld , worin er seine Erinnerungen und Erfahrungen vom Feldzuge niederlegte. ...

Leseprobe
Male Schlachtfeld
Wenn jemand eine Reise thut, so kann er was erzählen sagt Ehren - Claudius. Ich aber bin seit meiner Heimkehr aus Schleswig durch Erfahrung belehrt worden, daß es wohl besser hieße: so muß er was erzählen und dieses Muß, entstanden in den vielfachen Aufforderungen der Freunde, veranlaßte mich zunächst zu den nachfolgenden Aufzeichnungen, die nichts weiter beanspruchen, als die schlichte Wiedergabe von persönlichen Anschauungen und Eindrücke, die ich, von dem Standpunkt des Künstlers aus, von den Ereignissen mit mir heimgebracht habe. Aus der eingesammelten Ernte des Skizzenbuches aber mögen die dazwischen gestreuten Illustrationen ergänzen, wozu das bloße Wort nicht ausreicht.
Vom Glück und den bequemsten äußeren Verhältnissen begünstigt, ist es mir vergönnt gewesen, in wenig Wochen ein so vollständiges Bild des wirklichen Krieges vor mir entrollt zu sehen, als es eben nur die Jetztzeit in ihrer rasenden Eile zu bieten vermag. So liegen denn unvergeßliche Tage reichsten Schauens hinter mir, der bunteste Wechsel der Scene, die erhebendsten, zu höchster Begeisterung entflammenden Eindrücke, gefolgt von dem Krassesten, Grausenerregendsten, was dem Menschenauge je geboten wird; jauchzender Freudentaumel und unnennbares Leid ist an mir vorübergezogen und es hätte sich einer wohl tausend Augen gewünscht, um alles und jedes in sich aufzunehmen, um nichts zu verlieren in der raschen Folge der Dinge. Zurückgekehrt in die friedliche Umgebung der Heimath, würde ich glauben geträumt zu haben, lägen nicht die greifbaren Erinnerungszeichen, die ich vom Düppeler Schlachtfelde auflas, als Beweise der Wirklichkeit vor mir.
Welcher Contrast aber auch! Seit Monden und mitten in den Vorbereitungen zu einem Shakespeare-Fest, dessen Leitung mit allen Fäden meinen Händen anvertraut war, eben noch über der großen Frage brütend: wer wohl Coriolans alte Mutter Bolumnia übernehmen, welch holdes Mädchenantlitz einer Titania am besten entsprechen möchte, - schlug plötzlich des Kriegsgottes eherne Tuba an mein Ohr und in telegraphischer Windeseile hinausgerissen aus dem Dienst der Kamönen, fand ich mich, wie weiland Dr. Faust, auf dem Zaubermantel durch die Luft getragen, mitten im lebendigsten Treiben des preußischen Heerlagers vor Düppel wieder. Du aber, lange und liebend gehegtes Bild des großen Dichterfürsten, zerrannest an des inneren Augen fernem Horizont zu blauem Nebel!
Es war am Abend des 11. April, als ich, durch ein Telegramm des Fürsten zu Hohenzollern - Sigmaringen zu schleuniger Abreise veranlaßt, mit Freund H. den Hamburger Courierzug bestieg, und so dunkel und gestaltlos, wie die Nacht, in die wir hineindampften, war die Vorstellung, die ich mir von der nächsten Zukunft machte.
Als die Unterhaltung darüber, so wie die letzte abendliche Gewohnheitscigarre verglüht, der Körper durch jene sanft regelmäßige Schaukelbewegung des Wagens zu kümmerlichem Einnicken gebracht war, begannen denn auch die wirresten Phantasiegebilde von blutigsten Schlachtfeldern, platzenden Granaten, zuckenden Leichnamen und was alles das arme Hirn eines ehrsamen Bataillenmalers von jung auf durchwirbelt hat, ihren dämonischen Reigen in meine halbwachen Träume zu weben.
Dazwischen fuhren wie Irrlichter Shakespearesche Zitate umher. Bald war ich mitten im Schlachtgewühl: ein Pferd, ein Pferd, ein Königreich für n ein Pferd, bald wollten König Richards Mörder mich wie den armen Clarence im Malvasier saß ersticken, bis ich aus den Krallen des Alp auffuhr und mich erwachend in einer von etwa fünfzehn glühenden Cigarren erzeugten Atmosphäre des festgeschlossenen Hannöverschen Salonwagens wiederfand. Hier hätte die Hoffnung der Aktien - Compagnie in Immermanns Münchhausen, dereinst doch noch die Luft zu Quaderstein verdichten und verwerthen zu können, wahrlich erneute Nahrung gefunden.
Aus dieser ersten und drohensten Lebensgefahr erlöste mich Lüneburg bei Morgengrauen mit einer




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