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Die Grenzüberwachung der DDR. Beschreibung der Grenzanlagen und des Überwachungssystems, Horst Gundlach
Die Grenzüberwachung der DDR. Beschreibung der Grenzanlagen und des Überwachungssystems, Horst Gundlach


938 843    Horst Gundlach


Die Grenzüberwachung der DDR. Beschreibung der Grenzanlagen und des Überwachungssystems


Das Bundesgrenzschutz-Kommando Nord, dessen Zuständigkeit über eine Grenzlänge von 550 km von der Ostsee bis zur Werra reichte, veröffentlichte Ende 1988 eine Zusammenstellung der auf DDR-Seite vorhandenen Sperranlagen. Demnach gab es einen Kolonnenweg mit einer Länge von 816,5 km, 235 Erdbunker sowie 260 Beobachtungstürme, davon waren 54 Führungsstellen. Der Band beschreibt die komplette Grenzüberwachung und zeigt dazu seltene Bilder, aufgenommen vom Budnesgrenzschutz.



Preis € 14,95
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Daten
98 Seiten, 101 Fotos und Abbildungen, kartoniert.

Beschreibung
Autor: Horst Gundlach, Taschenbuch, 98 Seiten mit 101 Fotos und Abbildungen.
Bis zum Mai 1952 war die Demarkationslinie zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik noch eine quasi offene, wenn auch von östlicher Seite streng bewachte Grenze. Um den Flüchtlingsstrom aus der DDR in den Westen möglichst vollständig zu stoppen, erließ im Auftrag der DDR-Regierung das Ministerium für Staatssicherheit am 27. Mai 1952 die Polizeiverordnung über die Einführung einer besonderen Ordnung an der Demarkationslinie . Diese sah die Errichtung einer Sperrzone von fünf Kilometern Tiefe entlang der innerdeutschen Grenze vor und ordnete Verhaltensweisen für die darin lebende Bevölkerung und die Absperrung zum Hinterland an. Die Zufahrtsstraßen und -wege von der Bundesrepublik in die DDR wurden ebenso wie ehemalige Bahnstrecken mit barrikadenähnlichen Verbauen gesperrt.
Einreise in und Ausreise aus der DDR waren nur noch an wenigen offiziellen Grenzübergängen möglich. Der Zugang westdeutscher Landwirte zu ihren Äckern auf DDR-Gebiet sowie der Weg von DDR-Bürgern zu ihren bisherigen Arbeitsplätzen im Westen war von nun an vollständig gesperrt. Politisch unzuverlässige Bewohner des Grenzgebietes wurden zwangsweise in das Hinterland der DDR umgesiedelt. Gleichzeitig begann im Grenzgebiet nahe der Demarkationslinie die Errichtung der ersten Grenzsperranlagen.

Autorenporträt
Dr. Horst Gundlach, geboren 1934 Erfurt, 1938 Umzug nach Langensalza. Von 1941 bis 1949 Grundschule Langensalza; 1949 bis 1950 Oberschule Langensalza; 1951 bis 1953 Oberschule in Jena, Abitur; 1953 bis 1959 Studium Baustoffverfahrenstechnik in Weimar. 1960 folgte die Umsiedlung in die BRD. Von 1960 bis 1975 Forschungstätigkeit in Baustoffindustrie, 1975 bis 1983 Geschäftsführer Baustoffindustrie, von 1984 bis 1992 war er freischaffender Unternehmensberater, von 1993 bis 1999 Inhaber und Geschäftsführer Forschungsinstitut in Weimar; 2000 bis 2007 vereidigter Sachverständiger und Gutachter. Seit 2000 veröffentlicht er Bücher zur innerdeutschen Grenze im Südharz.

Inhaltsverzeichnis
Inhalt:
Die Grenzsperren der DDR im Überblick 6
Der 10-m-Kontrollstreifen 8
Der Schutzstreifen 10
Die Sperrzone 11
Der erste Grenzzaun 13
Die hölzernen Beobachtungstürme 14
Erdbeobachtungsunterstände und -bunker 16
Der doppelte Grenzzaun 19
Die Erdminenfelder 20
Der Kraftfahrzeugsperrgraben 30
Der einreihige Metallgitterzaun 31
Die Grenzsäulen der DDR 33
Der Schutzstreifenzaun 37
Die Splittermine SM-70 40
Die Bergetrupps 44
Der Kolonnenweg und der 6-m-Kontrollstreifen 46
Das Grenzmeldenetz 49
Die runden Beobachtungstürme aus Betonfertigteilen 50
Postensignalgeräte 52
Hundesperren und Diensthunde 55
Lichtsperren 59
Gewässersperren 61
Der Grenzsicherungs- und Signalzaun (GSSZ) 63
Neue Beobachtungstürme und Führungsstellen 67
Betonsperrmauern 73
Die Grenztruppen 74
Die Grenzaufklärer 79
Freiwillige Helfer der Grenztruppen (FHG) 82
Die Volkspolizei 83
Die Staatssicherheit 85
Der Abbau der Grenzsperren 88
Umfang und Wirksamkeit der Grenzsperren 93
Genutzte Informationsquellen 96
Schlusswort 9




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