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Im Mittelalter - Handbuch für Zeitreisende, Ian Mortimer
Im Mittelalter - Handbuch für Zeitreisende, Ian Mortimer


943 003    Ian Mortimer


Im Mittelalter - Handbuch für Zeitreisende


Am Beispiel des mittelalterlichen Englands eröffnet uns Mortimer einen völlig neuen Weg zum Verständnis dieses so fernen wie fremden Zeitalters. Wir bekommen eine Idee davon, welche Vorstellungen die Menschen wirklich prägten, woran sie glaubten, welche Hoffnungen sie beflügelten und welche Ängste sie quälten. Uns wird bewusst, was es heißt, wenn dreißigjährige Frauen schon als »Winterfutter« gelten, erfahren, wie man Krankheiten nach dem Stand der Planeten behandelt und und bekommen Delikatessen wie gebratenen Biber serviert. Endlich ein Buch, das zeigt, dass Geschichte nicht nur studiert, sondern auch erlebt werden kann!


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Preis € 22,99
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Daten
428 Seiten, 38 Abbildungen auf Tafeln, Format 14 x 22 cm, gebunden. (Piper, 2014)

Beschreibung
Nicht Könige, Schlachten oder Kriege sind das Thema des Mittelalter-Historikers Ian Mortimer, sondern der Alltag der Menschen: Wie feierten sie? Worüber lachten sie? Wie liebten sie? Mortimer beschreibt, wie es in den engen Gassen roch, welche Mahlzeiten sich die Bewohner zubereiteten und wie man sich auch ohne Handy und SMS in Windeseile verständigte.
Stellen Sie sich vor, Sie könnten in der Zeit reisen: Was würden Sie vorfinden, wenn Sie ins 14. Jahrhundert zurückgehen? Was würden Sie sehen, schmecken und hören? Wo würden Sie übernachten? Ian Mortimers große Erzählung über das mittelalterliche England eröffnet uns einen völlig neuen Weg zum Verständnis dieses so fernen wie fremden Zeitalters. Wir bekommen eine Idee
davon, welche Vorstellungen die Menschen wirklich prägten, woran sie glaubten, welche Hoffnungen sie beflügelten und welche Ängste sie quälten. Uns wird bewusst, was es heißt, wenn dreißigjährige Frauen schon als "Winterfutter" gelten, erfahren, wie man Krankheiten nach dem Stand der Planeten behandelt und wie viel Spaß eine "Bärenhatz" machen kann selbst wenn wir heutigen
Menschen eine solche Jagd als grausam empfinden. Endlich ein Buch, das zeigt, dass Geschichte nicht nur studiert, sondern auch erlebt werden kann!

Leseprobe
Vorwort zur deutschen Ausgabe
Wo beginnt sie, diese Reise zurück in die Vergangenheit? In meiner Jugend, so viel ist klar. Schon sehr früh hat man mir den Eindruck vermittelt, dass die Welt sehr viel mehr ist als das "Hier und Jetzt". Vielleicht lag es an den Antiquitäten, die mich in den Häusern meiner Großeltern umgaben, jenen dunklen Mahagoni- und Eichentönen, die von einem vornehmeren Lebensstil kündeten, als ich ihn von meinem vorstädtischen Südlondoner Heim her kannte. Eher noch lag es wohl an den Geschichten, die mein Vater, seine Schwestern und ihre Eltern erzählten, wenn wir hin und wieder sonntags zusammen am Mittagstisch saßen. Wenn wir von "uns" sprachen, meinten wir eine jahrhundertealte Familie. Wir unterhielten uns darüber, was "wir" im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert getan hatten, als ob die Familie ein alteingesessenes Unter nehmen wäre. Und eigentlich war sie das auch: Meine Vorfahren hatten zwischen 1773 und 1932 einen guten Teil des im Südwesten Englands verkauften Tuchs gereinigt und gefärbt. Vor allem aber hatte mein persönlicher Zugang zur Vergangenheit etwas mit meinem Namen zu tun: Mortimer. Es ist einer der bekanntesten Namen des englischen Mittelalters.
Die Mortimers kamen kurz nach der normannischen Eroberung in den 1070er-Jahren nach England und stiegen schließlich im 15. Jahrhundert sogar bis zur Thronanwartschaft auf, konnten sich aber nicht durchsetzen. Auf dem Weg dorthin beteiligten sie sich an Revolten gegen den König und dann auch wieder an Missionen, um die Königsfamilie vor Rebellen zu schützen. Einer aus der Familie, Roger Mortimer, verführte die Königin, regierte vier Jahre lang zusammen mit ihr im Namen ihres Sohnes und wurde schließlich von ebenjenem Sohn als Verräter gehängt. Der Vater jenes Mortimer hatte die Soldaten angeführt, die 1282 den letzten unabhängigen Fürsten von Wales töteten. Ein weiteres Mitglied der Familie war zu seiner Zeit ein berühmter Meister im Lanzenstechen. Und diese Liste könnte man beliebig verlängern. Heute bin ich mir ganz sicher, dass sie nicht meine Vorfahren in direkter männlicher Linie sind, aber als Junge fühlte ich mich von ihren faszinierenden Lebensläufen persönlich angesprochen, als ob sie tatsächlich meine Urururgroßväter gewesen wären. Im Stillen dehnte ich jenes "wir" unserer Familie auf die letzten 900 Jahre aus. Und dabei fiel mir auf, dass "wir", da im Allgemeinen auf der Verliererseite der Rebellionen stehend, von modernen Historikern gern die Schuld an allen negativen Aspekten der englischen Geschichte des Mittelalters zugeschoben bekamen. Instinktiv nahm ich eine Gegenposition ein und hinterfragte das Fundament historischer Autorität. Man könnte sagen, dass ich schon mit 13 ein Postmodernist war. Allerdings wollte ich mit meinen Fragen nicht nur einfach die herrschende historische Meinung umstürzen wie so viele kritische Denker der 1980er- und 1990er-Jahre; ich wollte mehr ich wollte mich auf das wahre Leben dieser mittel alter lichen Menschen einlassen.
Eine Begebenheit ist mir besonders in Erinnerung geblieben, und ich habe oft gesagt, dass sie der Beginn meines Nachdenkens über das Leben in der Vergangenheit war, das letztendlich zu Im Mittelalter führte. Als ich zehn oder elf Jahre alt war, besuchten meine leidgeprüften Eltern mit ihren Söhnen Grosmont Castle an der Grenze zwischen England und Wales. Es war die dritte mittelalterliche Burg, die ich an dem Tag zu sehen bekam, und ich war besonders gespannt darauf. An diesem abgelegenen Ort hatte Henry, der Herzog von Lancaster, Cousin von König Edward III. und der wohl größte Heerführer in vielen Schlachten des 14. Jahrhunderts, das Licht der Welt erblickt.

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