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Der Nationalismus und die Antike, Johann Chapoutot
Der Nationalismus und die Antike, Johann Chapoutot


943 270    Johann Chapoutot


Der Nationalismus und die Antike


Die erste Abhandlung zum Thema: »Wir haben keine Vergangenheit«, räsonierte Hitler über die verzweifelten Versuche der SS-Archäologen, die in den Wäldern Germaniens nach den Vorfahren der Deutschen gruben und lediglich Scherben zu Tage förderten. Die Vergangenheit einer Rasse, so Hitler, auf welche die Deutschen stolz sein könnten, befand sich deshalb in Griechenland und in Rom. Die Inszenierung dieser erlogenen Abstammung breitete sich folgerichtig im öffentlichen Raum aus: in der neo-römischen Architektur, in der neo-griechischen Nacktheit in Kunst und Sport, in den Feldzeichen und Standarten der Aufmärsche oder in der antikisierenden, pathetischen Ästhetik der Parteitage. Die bahnbrechende Darstellung von Johann Chapoutot belegt akribisch anhand zahlreicher Beispiele die totalitäre Instrumentalisierung der Antike für ein verbrecherisches Weltbild.



Preis € 49,95
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Daten
500 Seiten, s/w-Abbildungen, Format 17 x 24 cm, gebunden. (Ph. v. Zabern)

Kurzbeschreibung
Hitler forcierte einen Geschichtsmythos, nach dem Griechen, Römer und Germanen geeint seien in einem "tausendjährigen Kampf". Von der neo-römischen Architektur bis zur antikisierenden Ästhetik der Parteitage belegt Johann Chapoutot akribisch die totalitäre Instrumentalisierung der Antike für ein verbrecherisches Weltbild.

Beschreibung
"Wir haben keine Vergangenheit", räsonierte Hitler über die verzweifelten Versuche der SS-Archäologen, die in den Wäldern Germaniens nach den Vorfahren der Deutschen gruben und lediglich Scherben zu Tage förderten. Die Vergangenheit einer Rasse, so Hitler, auf welche die Deutschen stolz sein könnten, befand sich deshalb in Griechenland und in Rom. Die Inszenierung dieser erlogenen Abstammung breitete sich folgerichtig im öffentlichen Raum aus: in der neo-römischen Architektur, in der neo-griechischen Nacktheit in Kunst und Sport, in den Feldzeichen und Standarten der Aufmärsche oder in der antikisierenden, pathetischen Ästhetik der Parteitage. Was eignete sich besser als Sparta, um einen neuen Menschen zu schaffen? Welches Beispiel konnte besser sein als Rom, um ein Imperium, ein Weltreich aufzubauen? Die bahnbrechende Darstellung von Johann Chapoutot belegt akribisch anhand zahlreicher Beispiele die totalitäre Instrumentalisierung der Antike für ein verbrecherisches Weltbild.

Autorenporträt
Johann Chapoutot, geboren 1978, studierte Geschichte, Germanistik und Jura an der École Normale Supérieure Paris und der TU Berlin und promovierte an der Université Paris I Panthéon Sorbonne und der TU Berlin. Er arbeitet als Dozent an der Universität Grenoble II und ist Mitglied des Institut Universitaire de France. Chapoutot ist Zeithistoriker und forscht multidisziplinär auf dem Gebiet der politischen und kulturellen Geschichte.

Rezension
"Welch ein grandioses Buch! Ein Meilenstein der NS-Forschung. Der Umgang des Nationalsozialismus mit der Antike wird in einer nie dagewesenen Art behandelt und in den Kontext eines Totalitarismus gestellt, der sich die Gegenwart und Zukunft auch und gerade über die Vergangenheit anzueignen bestrebt war. Vielmehr als in der Rombegeisterung des gleichzeitigen faschistischen Italien annektierte der Nationalsozialismus regelrecht die griechisch-römische Antike. Warum beschränkte man sich nicht auf die germanische Tradition mit den Heroen wie Arminius? Was wurde gewonnen, wenn Hitler und seine Gefolgsleute sich beständig auf den Mythos Sparta, auf Roms erdumspannendes Imperium beriefen und vor der rassischen Bastardisierung in der antiken Demokratie warnten? Die Antworten sind überraschend. Das Buch ist außerordentlich spannend zu lesen und bietet einen originellen Blick auf den Nationalsozialismus und seine Ideologie." Ernst Baltrusch, Freie Universität Berlin "Wer ist der bessere Ahne? Der naturverbundene und unverdorbene Germane in seinen Wäldern oder der städtisch-arische Grieche oder Römer als Verkörperung der reinsten und vollkommensten Form der Menschheit? Solche Fragen, die uns heute als abstrus vorkommen, hatten für zahlreiche Anhänger der NS-Ideologie - angefangen mit Hitler, Himmler und Goebbels - eine zentrale und eminente Bedeutung, waren sie doch für sie von Grundsatzentscheidungen für die Gegenwart und Zukunft des neuen Deutschlands und des neuen Europas nicht zu trennen. Als Erster hat Johann Chapoutot beschlossen, diese Fragen ernst zu nehmen. Ein großes Verdienst. Denn indem er das tut, öffnet er uns ein neues Verständnis des Nationalsozialismus und des 'Dritten Reiches'." Prof. Etienne François, Humboldt-Universität Berlin "Kenntnisreich, mit vielen Zitaten aus teilweise weniger bekannten Schriften fächert er die zentralen Themen und Ideologeme auf..." Frankfurter Allgemeine Zeitung




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