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Oh hoher Baum des Schauns, Rainer Maria Rilke
Oh hoher Baum des Schauns, Rainer Maria Rilke


943 366    Rainer Maria Rilke


Oh hoher Baum des Schauns


Rainer Maria Rilke zählt zu den großen deutschen Dichtern der literarischen Moderne, seine Lyrik zu den Sternenstunden der Dichtkunst. In diesem Band vertiefen sich Rilkes sensible Lyrik und die Bilder des Berliner Aquarellisten Hans-Jürgen Gaudeck gegenseitig im Dialog. Über den Gedichten und Aquarellen liegt ein Zauber.



Preis € 16,95
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Daten
89 Seiten, gebunden, farb. Abb., 25,4 x 22 cm (Steffen Verlag)

Beschreibung
Poetische Botschaften und Aquarelle voller Zauber: Rainer Maria Rilke zählt zu den großen deutschen Dichtern der literarischen Moderne, seine Lyrik zu den Sternstunden der Dichtkunst. Noch heute bewegen und begeistern seine Gedichte mit ausdrucksstarken poetischen Botschaften Generationen. Rilkes sensible Lyrik und die Bilder des Berliner Aquarellisten Hans-Jürgen Gaudeck vertiefen sich gegenseitig im Dialog. Sie verschwimmen ineinander und leben dennoch in ihrer Eigenständigkeit. Über ihnen liegt ein besonderer Zauber, und sie machen beim Betrachten und Lesen nahezu süchtig. Dieser anspruchsvolle Band ist ein Geschenk, das man sich selbst oder anderen machen kann.

Autorenporträt
Rainer M. Rilke (1875-1926), der Prager Beamtensohn, wurde nach einer erzwungenen Militärerziehung 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. Er bereiste darauf Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloß er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluß zur Berufslosigkeit und zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein Leben seiner Kunst und gewann Unsterblichkeit, indem er unerreichte Sprach- und Kunstwerke schuf.
Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen, wurde aber aufgrund seiner kränklichen Konstitution in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. Rilke starb nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux.

Leseprobe
Im Dialog mit der Lyrik Rainer Maria Rilkes
Seit meiner Jugend begleiten mich die Gedichte Rainer Maria Rilkes. Manchmal war es schwierig für mich, sie beim ersten Lesen zu erfassen. Und trotzdem legte ich sie nie aus der Hand. Die Neugier und der Wunsch, sie zu verstehen, waren immer stärker. Mich fasziniert bis heute sein Spielen mit Worten und Reimen. Wie er mit leiser Sprache geheimnisvolle Welten beschreibt, auf verschiedenen Ebenen sein Thema lyrisch aufschlüsselt. Er formuliert voller Grazie und Eleganz. Seine Sprache hat eine solche Virtuosität und Intensität, dass sie nahezu metaphysische Linien berührt.
Beim Lesen der Lyrik von Rainer Maria Rilke gewann ich den Eindruck, dass er ständig auf der Suche nach dem Sein ist. Wo die Worte Wahrheit werden. Diese Vollkommenheit, so spürte er wohl, würde ihm nicht gelingen und kaum in dieser Form des Dichtens möglich sein. Dies führte dazu, dass er auf der Höhe seines Erfolges sich zehn Jahre lang des Dichtens enthielt. Erst dann brach er wieder in seine Wortwelt auf. Ob er nun sein Ziel erreichte, durch Dichtung in eine Welt zu kommen, die mehr ist als das reine Wort, blieb unbeantwortet. Die Größe seiner Dichtkunst, die Musikalität und Feinheit seiner Sprache sind heute jedoch unbestritten. Das alles ließ mich versuchen, in die Tiefe seiner Dichtung einzudringen und malerisch mit seiner Lyrik einen Dialog aufzunehmen.
Mit den Gedichten von Eva Strittmatter konnte ich vor einiger Zeit solch ein künstlerisches Zwiegespräch schon einmal führen, weil ich sofort einen direkten Zugang zu dieser einzigartigen Lyrikerin und ihrer klaren, emotionalen Sprache fand. Ihre naturlyrischen Gedichte enthielten die Klänge, die mich spontan zum malerischen Dialog führten.
Ich wählte nun aus Rilkes reichem poetischem Schaffen Gedichte aus, die wie Eva Strittmatters Lyrik einen direkten Naturbezug haben. Versuchte, auch seinen Weg zu gehen und Bilder zu malen, die mehr sind als Abbilder, ohne in die Abstraktion abzugleiten. Dabei war mir immer das Thema des jeweiligen Gedichtes gegenwärtig, denn die Tiefen des Motivs sollten mittels Pinsel, Farben und Wasser auf das Papier gebannt werden. Dafür bot sich als ideale Maltechnik wieder das Aquarell an. Mit dieser Technik lassen sich wunderbare Übergänge nah zu fern erreichen. Beim Malen stellte ich zudem schnell fest, dass sich eine ganz eigene persönliche Poesie des Bildes entwickelte. Impuls zu diesem Vorgang war jedoch immer das jeweilige Gedicht Rilkes.
Ob im Ergebnis meines Malens die Rilkeschen Verse noch eine Vertiefung erfuhren, sollte offen bleiben. Das Aquarell in seiner reinen Form dieses faszinierende Spiel mit Wasser und Farben hat eine eigene Dynamik. Das seelische und handwerkliche Können erreicht auch hier seine Grenzen. Doch wenn es dem Leser der Gedichte und dem Betrachter der Bilder Zugang zur Poesie verschafft, dann könnte sich der Dialog zwischen Dichter und Maler gelohnt haben.
(Hans-Jürgen Gaudeck )




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