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Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten. Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern (Sonderausgabe), Gerhard Roth
Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten. Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern (Sonderausgabe), Gerhard Roth


947 045    Gerhard Roth


Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten. Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern (Sonderausgabe)


Wir erfahren, wie unsere Persönlichkeit im Gehirn entsteht, wie sie bewusst und insbesondere unbewusst unsere Entscheidungen und unser Handeln lenkt. Die Neuauflage enthält die neuesten Erkenntnisse zur Persönlichkeitsentstehung und ein neues Kapitel zur Frage der Persönlichkeitsveränderung.



Preis € 12,95
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Daten
(SA) Sonderausgabe 427 Seiten, Format 11,5 x 19 cm, kartoniert. (Klett-Cotta)

Kurzbeschreibung
Wer entscheidet, wenn ich entscheide?Die Neuauflage enthält die neuesten Erkenntnisse zur Persönlichkeitsentstehung und ein neues Kapitel zur Frage der Persönlichkeitsveränderung; dies im Hinblick auf die vielen Praktiker, die Antworten auf die Frage suchen, wie man dieErkenntnisse am besten umsetzt.

Beschreibung
Drei Fragen haben uns Menschen seit jeher beschäftigt:
- Soll ich bei Entscheidungen eher meinem Verstand oder meinen Gefühlen folgen?
- Wie schaffe ich es, andere so zu verändern, dass sie das tun, was ich von ihnen will?
- Und warum ist es noch schwieriger, sich selbst zu ändern?
Auf der Grundlage neuer psychologischer und neurobiologischer Kenntnisse können wir zu einem vertieften Verständnis von Entscheidungsprozessen und der Veränderbarkeit des Menschen kommen.
Der Autor erläutert, wie innerhalb der Individualentwicklung die Persönlichkeit auf unterschiedlichen unbewusst-bewussten und emotional-rationalen Ebenen des Gehirns entsteht. Sie weist jeweils eine ganz spezifische Dynamik auf und bestimmt dadurch den Ablauf von Entscheidung sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Verhaltensänderungen. Ein grundlegendes Buch für unser Selbstverständnis und natürlich für Fragen der Erziehung, Personalführung, Psychotherapie.
In der Zeitschrift Cicero (Oktober 2009) wurde Gerhardt Roth als der bedeutendste Naturwissenschaftler in Deutschland ausgezeichnet.

Autorenporträt
Gerhard Roth zählt zu den bekanntesten Hirnforschern Deutschlands. Er hat in Philosophie und Zoologie promoviert und lehrt seit 1976 als Professor für Verhaltensphysiologie an der Universität in Bremen; seit 1989 ist er Direktor am dortigen Institut für Hirnforschung. 1997 wurde er zum Gründungsrektor des Hanse-Wissenschaftskollegs ernannt. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und seit 2003 Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seine Forschungsschwerpunkte sind neurobiologische Grundlagen der kognitiven und emotionalen Verhaltenssteuerung bei Wirbeltieren, neurobiologische Grundlagen psychischer Zustände und Erkrankungen, theoretische Neurobiologie und Neurophilosophie. Er hat neben zahlreichen Fachartikeln und -büchern auch eine ganze Reihe erfolgreicher Sachbücher veröffentlicht, darunter etwa Das Gehirn und seine Wirklichkeit sowie Fühlen, Denken, Handeln, und ist regelmäßig Gast von Fernseh- und Rundfunksendungen.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Persönlichkeit, Anlage und Umwelt
Wie erfasst man "Persönlichkeit"?
Temperament
Die Bedeutung frühkindlicher Einflüsse und der Bindungserfahrung
Intelligenz und Kreativität
2 Ein Blick in das menschliche Gehirn
Der allgemeine Aufbau
Die Großhirnrinde
Das limbische System
Zwischenhirn und Hirnstamm
Die Bausteine des Gehirns
Gehirnentwicklung
EXKURS 1
Methoden der Hirnforschung
3 Ich, Bewusstsein und das Unbewusste
Ich-Zustände
Bewusstsein
Was gehört zum Unbewussten?
Das Vorbewusstsein
Wie, wann und wo entsteht im Gehirn das Bewusstsein?
Wie steuert das Unbewusste das Bewusstsein?
Wo existiert das Vorbewusste?
4 Die Verankerung der Persönlichkeit im Gehirn
Die vier Ebenen der Persönlichkeit
Wie diese vier Ebenen die Entwicklung unserer Persönlichkeit bestimmen
Grenzen der Erziehung
Vier Einflusskräfte formen die Persönlichkeit
EXKURS 2
Verstand oder Gefühle - ein kleiner Blick in die Kulturgeschichte
5 Ökonomie und Psychologie der
Entscheidungsprozesse
Die Theorie rationalen Handelns und ihre Kritik
Entscheidungs-Heuristiken
Möglichkeiten und Grenzen bewusster Entscheidungen
Der Umgang mit komplexen Geschehnissen
Bauchentscheidungen, Kopfentscheidungen - oder etwas Drittes?
6 Psychologie und Neurobiologie von Verstand und Gefühlen
Wo im Gehirn sitzen Verstand und Vernunft?
Was sind Gefühle und wo im Gehirn sitzen sie?
Das limbische System als Entstehungsort der Gefühle
Das zerebrale Belohnungs- und Belohnungserwartungssystem
Das ökonomische Gehirn
7 Was uns Handlungspsychologie und Neurobiologie über die Steuerung von Willenshandlungen sagen
Das Rubikon-Modell der Handlungspsychologen
Was passiert im Gehirn bei Willenshandlungen?
Woher weiß das limbische System, was zu tun ist?
8 Welches ist die beste Entscheidungsstrategie?
Der Nachteil der "Bauchentscheidungen"
Die Vor- und Nachteile rationaler Entscheidungen
Über die Vor- und Nachteile intuitiven Entscheidens
Persönlichkeit und Entscheidung
EXKURS 3
Wie veränderbar ist der Mensch?
Ein zweiter Blick in die Kulturgeschichte
Erziehungsoptimismus als "Staatsreligion"
9 Persönlichkeit, Stabilität und Veränderbarkeit
Lebensläufe - wissenschaftlich untersucht
Wie eine gewalttätige Persönlichkeit entsteht
Wovon hängt die Zufriedenheit ab, und wie beständig ist sie?
Bereiche der Veränderbarkeit des Menschen
10 Veränderbarkeit des Verhaltens aus Sicht der Lernpsychologie
Bestrafung
Belohnungsentzug
Vermeidungslernen
Belohnung
Weitermachen, wenn die Belohnung ausbleibt
11 Motivation und Gehirn
Motive und Persönlichkeit
Kongruenz und Inkongruenz von Motiven und Zielen
Merksätze zur Belohnung
12 Einsicht und Verstehen
Warum ist es schwierig, andere zu verstehen
und ihnen Einsicht zu vermitteln?
Jeder lebt in seiner Welt
Die Gründe von Nichtverstehen
13 Über die grundlegende Schwierigkeit, sich selbst zu verstehen
Selbsttäuschung und Selbsterkenntnis
Selbsttäuschungen besonderer Art
14 Was können wir tun, um andere zu ändern?
Erste Strategie: Der Befehl von oben
Zweite Strategie: Der Appell an die Einsicht
Dritte Strategie: Orientierung an der Persönlichkeit
Der Vorgesetzte - eine Frage des Vertrauens
Der Vorgesetzte als Vorbild
Wie gehe ich mit den unterschiedlichen Typen von Mitarbeitern um?
15 Möglichkeiten und Grenzen der Selbstveränderung
Tiefgreifende Persönlichkeitsveränderungen und ihre Ursachen
Selbstveränderung in der Partnerbeziehung
Selbstmotivation
16 Persönlichkeit und Freiheit
Worum geht es überhaupt bei der Debatte um die Willensfreiheit?
Die Unzulänglichkeiten des traditionellen Willensfreiheitsbegriffs
Freiheit und Determinismus
Willensfreiheit kann nicht auf Zufall aufbauen
Willensfreiheit ist ohne Determiniertheit nicht möglich
Literaturzitate und weiterführende Literatur
Personenregister
Sachregister


Leseprobe
Vorwort
Mit zwei Fragen des Alltags beschäftigen sich die Menschen, seit sie begonnen haben, über sich selbst, ihr Handeln und das ihrer Mitmenschen nachzudenken, nämlich erstens: "Wie soll ich mich entscheiden? Soll ich eher meinem Verstand oder eher meinen Gefühlen folgen?" und zweitens: "Wie schaffe ich es, Menschen so zu verändern, dass sie das tun, was ich von ihnen will? Und wie schaffe ich es, mich selbst zu ändern?"
Für die Mehrheit von uns war und ist die Antwort auf die erste Frage ganz einfach: "Gehe rational vor, wäge also Vor- und Nachteile gut ab und entscheide dann! Lass dich dabei nicht von Gefühlen hinreißen, das ist schädlich!" Dass dies nicht immer funktioniert, weiß jeder von uns, aber das heißt natürlich noch lange nicht, dass wir nicht so verfahren sollten. Eine Minderheit jedoch sagt seit jeher: "Es gibt eine höhere Vernunft als Verstand und Intellekt, nämlich die des Herzens". Oder platter und mit einem anderen Akzent ausgedrückt: "Hör auf deinen Bauch, nicht auf deinen Verstand!" Wir wissen aber alle aus leidvoller Erfahrung, dass beides nicht so recht funktioniert, d. h. weder der kalte Verstand noch das drängende Gefühl für sich allein sind gute Ratgeber. Aber wie sollen wir vorgehen? Was ist das beste Rezept für Entscheidungen?
Bei der zweiten Frage sieht es ähnlich kompliziert aus: Auch hier ging und geht die Mehrheit davon aus, dass bei dem Versuch, das Verhalten von Mitmenschen zu ändern - sei es in der Familie, in der Schule, im Betrieb oder gar in der Gesellschaft -, die beste Strategie lautet: Formuliere deine Argumente klar und begründe sie gut, und niemand wird sich diesen Argumenten widersetzen!" Das wird zwar immer propagiert, gelingt aber leider selten. Die krassen Alternativen sind Drohung und Strafe. Das war lange Zeit verpönt, wird aber inzwischen wieder häufiger propagiert. Diese Alternativen sind genauso selten von Er folg gekrönt wie der Appell an die Einsicht. Die Menschen tun meist das, was sie wollen, aber manchmal tun sie etwas, das sie gar nicht bewusst gewollt haben. Jedenfalls tun sie häufig nicht das, was wir von ihnen wollen. Natürlich bezieht sich das nicht auf Dinge des Alltags wie "Könntest du mir bitte den Zucker herüberreichen?", die vom anderen wenig Aufwand erfordern. Sobald es sich aber um längerfristige Veränderungen der Lebensführung oder von eingeübten und eingeschliffenen Verhaltensmustern handelt, wird es sehr schwierig.
Es ist also schwer, andere zu ändern, am schwersten ist es aber, sich selbst zu ändern. Zwar haben viele von uns die Illusion, das ginge, wenn man nur richtig wolle, aber meist will man offenbar nicht "richtig". Aber auch wenn man unter bestimmten eigenen Verhaltensweisen leidet oder deswegen von anderen kritisiert wird, so dass man beschließt sich zu ändern, geht es meist nicht. Das ist nicht nur beim heroischen (und statistisch gesehen ziemlich aussichtslosen) Entschluss der Fall, endlich das Rauchen aufzugeben, sondern eben auch bei den Gewohnheiten, die zu unserer ganz speziellen Persönlichkeit gehören, z. B. (zu) spät morgens aufzustehen, nicht rechtzeitig an das Einkaufen, das Mülleimer-Herausstellen oder den Geburtstag der Ehefrau zu denken, Dinge stets "auf den letzten Drücker" zu erledigen, Leute nicht ausreden zu lassen usw.
Warum ist das alles so? Wenn es darauf eine gute Antwort gibt, so ist sie kompliziert und nicht allgemein bekannt. Und so macht man in der Familie, in der Schule, im Betrieb und in der Gesellschaft mit altbewährten Rezepten weiter, auch wenn sie wenig erfolgreich sind. Dramatisch werden die Probleme natürlich, wenn es um schwerwiegende Dinge geht. Man stellt fest, dass eine führende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens eine krasse Fehlentscheidung getroffen hat, unter der viele Leute zu leiden haben (zum Beispiel einen Krieg gegen ein anderes Land anzufangen), und dann fragt man "Wie konnte dieser Mensch nur eine solche Entscheidung treffen?" Ähnlich schwer

Rezension
"Dennoch bleibt auch dann die Macht des Gewohnten stark. "Das Gehirn trachtet immer danach, Dinge zu automatisieren, Gewohnheiten auszubilden, und es besetzt dies mit deutlichen Lustgefühlen. Am Bewährten festzuhalten vermittelt das Gefühl der Sicherheit, Geborgenheit und Kompetenz und reduziert die Furcht vor der Zukunft und dem Versagen", schreibt der Hirnforscher Gerhard Roth von der Universität Bremen in seinem 2007 erschienenen Buch "Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten. Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern"."
Nikolas Westerhoff, Süddeutsche Zeitung, 7.6.2008
"Jeder weiß, wie schwer es fäll, die eigenen Gewohnheiten zu ändern, und noch schwerer ist es, das Verhalten anderer in eine Richtung zu lenken, die wir für vernünftig halten. Warum das so ist, versucht der bekannte Hirnforscher Gerhard Roth in seinem neuen Buch zu erklären, und was er zu diesem Zweck aufbietet ist beeindruckend: Glasklar, geduldig und für den Laien weitestgehend verständlich, legt Roth hier mit vielen alltagspraktischen Beispielen aus der experimentellen Psychologie so etwas wie die Quintessenz seiner Forschung vor."
Christine Pries, Frankfurter Rundschau, 10.10.2007
"Gerhard Roth versteht es glänzend den derzeitigen Stand der Hirnforschung zusammenzufassen und Hält sich dabei erfrischend wenig an political correctness. Empfehlenswert!"
Der Tagesspiegel, 10.10.2007




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