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Günter Grass im Visier - Die Stasi-Akte, Kai Schlüter
Günter Grass im Visier - Die Stasi-Akte, Kai Schlüter


947 108    Kai Schlüter


Günter Grass im Visier - Die Stasi-Akte


Im Mai 1961 gerät Günter Grass ins Visier des Ministeriums für Staatssicherheit, das ihn als ideologischen Gegner ausmacht und bis zum Herbst 1989 engmaschig überwacht. Grass beharrt auf der Einheit der deutschen Literatur, kritisiert die Zensur, hilft unterdrückten Schriftstellerkollegen, fordert Abrüstung und Umweltschutz in Ost und West - um den Preis, dass seine Bücher jahrzehntelang in der DDR nicht erscheinen dürfen. 2.200 Seiten Akten legen Zeugnis ab vom Kontrollwahn des Geheimdienstes der DDR, offenbaren die Mechanismen der Überwachung, aber auch die Wege, sie zu umgehen.


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Preis € 25,00
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Daten
384 S., 21 x 13,5 cm, geb. (Links Verlag)

Kurzbeschreibung
Wie die Stasi den kritischen Dichter ausspionierte.

Beschreibung
Im Mai 1961 gerät Günter Grass ins Visier des Ministeriums für Staatssicherheit, das ihn als ideologischen Gegner ausmacht und bis zum Herbst 1989 engmaschig überwacht. Grass beharrt auf der Einheit der deutschen Literatur, kritisiert die Zensur, hilft unterdrückten Schriftstellerkollegen, fordert Abrüstung und Umweltschutz in Ost und West - um den Preis, dass seine Bücher jahrzehntelang in der DDR nicht erscheinen dürfen. 2200 Seiten Akten legen Zeugnis ab vom Kontrollwahn des Geheimdienstes der DDR, offenbaren die Mechanismen der Überwachung, aber auch die Wege, sie zu umgehen. Der vorliegende Band macht das schwer auffindbare und verstreut archivierte Material erstmals zugänglich, ordnet es chronologisch und thematisch. Günter Grass selbst sowie viele Autorenkollegen und Zeitzeugen liefern mit ihren Kommentaren aufschlussreiche Hintergrundinformationen. Ein Dokument deutscher Literatur- und Zeitgeschichte.

Autorenporträt
Kai Schlüter, Jg. 1956; Studium der Germanistik und Sozialwissenschaften in Göttingen; 1983 Promotion; 1983/84 Volontariat bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung; 1984-86 Hörfunkredakteur beim Norddeutschen Rundfunk; seit 1986 Redakteur bei Radio Bremen; ARD-Hörfunkkorrespondent in Washington und London sowie Chef vom Dienst im 2001 neu gegründeten Nordwestradio (RB/NDR).

Rezension
Die Stasi-Aufzeichnungen über Günter Grass erscheinen 20 Jahre nach der Wiedervereinigung in einer fesselnd zu lesenden Dokumentation. Matthias Hoenig, dpa Ein neues Buch beleuchtet den nahezu pathologischen Wahn, mit dem der DDR-Geheimdienst Grass zu einem Hauptfeind des Arbeiter- und Bauernstaates stilisierte und bespitzelte. (...) Schlüters Buch ist ein Dokument deutsch-deutscher Kulturgeschichte zu Zeiten der Teilung. Es ist zudem ein Lehrstück über die Hilflosigkeit der Ost-Berliner Diktatoren, die sich vor ihren Bürgern und der Weltöffentlichkeit ebenso entschlossen wie politisch gefestigt gerierten - und doch vor Angst schlotterten, dass Grass ihre Untertanen mit seinem Traum vom demokratischen Sozialismus infizieren könnte. Carsten Holm, Spiegel online Kai Schlüter ist mit der aufbereiteten Dokumentation ein entlarvendes Geschichtsbuch gelungen. Meike Jänike, Märkische Allgemeine Ein spannendes, lehrreiches Dokument der deutschen Literatur- und Teilungsgeschichte. Das gescheite Buch verrät viel über die Furcht der Machthaber, Farce und Schrecken der Überwachung, Mut und Anpassung unter Literaten. Vor allem aber ist es geeignet, das Bild zu korrigieren, das sich die Öffentlichkeit von Günter Grass macht. Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung Kai Schlüters dokumentarisches "Lesebuch" ist zuverlässig gearbeitet, es schneidet den Fall Grass mit gut gewählten Dokumenten und Kommentaren aus dem riesigen Komplex "Sicherungsbereich Literatur" heraus und gibt Einblicke in die Vita eines Westdeutschen, dessen antitotalitäre Haltung zu keiner Zeit ein bloßes Lippenbekenntnis war. Harro Zimmermann, Literarische Welt Wie umfangreich Grass observiert, wie sehr jeder seiner DDR-Besuche auf Schritt und Tritt verfolgt, wieviel Richtiges, Falsches, Tendenziöses und Nebensächliches in den Stasi-Berichten zu seiner Person und seinen politischen Einstellungen gesammelt wurde, das alles steht jetzt in dem äußerst lesenswerten Buch des Germanisten und Journalisten Kai Schlüter. Gerrit Bartels, Tagesspiegel Kai Schlüters Edition ist ein vorzüglicher Beitrag zur jüngsten Zeitgeschichte. Vor allem lässt er die Stasi-Berichte nicht einfach stehen - so als handelte es sich bei ihnen um die reine Wahrheit -, sondern von den Betroffenen kommentieren. Martin Ebel, Tages-Anzeiger 2200 Seiten stark ist Grass' Stasi-Akte. Nun hat der Bremer Journalist Kai Schlüter dieses faszinierende Material erstmals gesichtet, geordnet und ediert. Das Ergebnis seiner Suche, das Lesebuch "Günter Grass im Visier", bildet ein Schlüsseldokument der deutsch-deutschen Geschichte. Hans-Joachim Neubauer, Rheinischer Merkur Schlüter wollte keine wissenschaftliche Edition von Archivmaterial veröffentlichen, sondern ein Lesebuch. Das ist gelungen: Der Band ist fesselnd, informativ und bedrückend. Martina Sulner, Hannoversche Allgemeine Zeitung Ergänzt um historische Erläuterungen und kommentierende Rückblicke von Zeitzeugen, insbesondere von Günter Grass selbst, ist ein ausgezeichnetes Geschichtsbuch entstanden, zugleich ein unterhaltsames Lesebuch, instruktiv, spannend, das man, die Dokumente von Servilität und Verrat vor Augen, ebenso mit Grimm wie mit kopfschüttelnder Belustigung liest. Joachim Güntner, Neue Zürcher Zeitung Ein einzigartiges Dokument der Literatur- und Zeitgeschichte. NDR Bücherjournal, 4.5.2010




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