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Die Bismarcks - Eine deutsche Dynastie (Taschenbuch), J. Thies
Die Bismarcks - Eine deutsche Dynastie (Taschenbuch), J. Thies


947 430    J. Thies


Die Bismarcks - Eine deutsche Dynastie (Taschenbuch)


Abgesehen vom Reichsgründer ist über die Bismarcks wenig bekannt. Historiker Jochen Thies erhielt als einer der Ersten Zugang zu den Nachlässen der fünf Enkel, er erforschte die tragische Lebensgeschichte von Herbert von Bismarck und kommt selbst bei der Kindheit und Jugend Otto von Bismarcks zu neuen Erkenntnissen.


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statt geb. Originalausgabe  
€ 22,99 

Taschenbuch  
€ 12,99
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Daten
(Tb.) 432 Seiten (Piper) Taschenbuchausgabe

Beschreibung
Die Bismarcks sind eine der großen deutschen Familien. Erstaunlich, dass über sie - abgesehen vom Reichsgründer - so wenig bekannt ist. Der Journalist und Historiker Jochen Thies erhielt als einer der Ersten Zugang zu den Nachlässen der fünf Enkel, er erforschte die tragische Lebensgeschichte von Herbert von Bismarck und kommt selbst bei der Kindheit und Jugend Otto von Bismarcks zu neuen Erkenntnissen. Ein Muss für jeden, der die deutsche Vergangenheit und Gegenwart verstehen will.

Autorenporträt
Jochen Thies, geboren 1944 in Rauschen in Ostpreußen, Dr. phil., studierte Romanistik, Geschichte und Politische Wissenschaft. Er war Redenschreiber von Bundeskanzler Helmut Schmidt, Ressortleiter Außenpolitik der Tageszeitung Die Welt, Chefredakteur der Zeitschrift Europa-Archiv/Internationale Politik und viele Jahre lang in leitenden Stellungen bei der ARD tätig. Er ist Autor zahlreicher Bücher; seine Themen sind Außenpolitik, Zeitgeschichte, Biografien.

Leseprobe
Otto von Bismarck
Bismarcks Vorfahren
Stendal erhielt im Jahre 1160 die Stadtrechte. Sehr rasch entwickelte es sich zur bedeutendsten Stadt in der Altmark und wurde Mitglied der Hanse. Nur ein Dutzend deutscher Städte hatte damals mehr als 10000 Einwohner. Zu den Bewohnern der Burg, die den Ort dominierte, gehörten die Bismarcks, aufgestiegene Ministeriale. Eine Urkunde aus dem Jahre 1270 belegt, dass ein gewisser Herbordus von Bismarck einer der beiden Magister der Gewandschneidergilde war.1 In diesem Beruf kam man damals rasch zu Geld und Vermögen, das die Bismarcks in Grundbesitz anlegten. Auf den eher glücklos operierenden Rudolph von Bismarck, der sich in innerstädtischen Konflikten aufrieb, folgte sein ältester Sohn Klaus. Dieser machtpolitisch orientierte und diplomatisch versierte Adlige legte zur Mitte des 14. Jahrhunderts die Grundlagen für den Aufstieg der Bismarcks in der Altmark. Über Jahrhunderte hinweg erscheint er als die stärkste Persönlichkeit der weitverzweigten großen Familie, die im Familienwappen ein Kleeblatt führte. Er wurde zum Finanzier der Feldzüge seines Landesherren und ließ sich diese Unterstützung mit lukrativen Rechten wie Zolleinkünften vergelten.
In Stendal verschärften sich unterdessen die sozialen Gegensätze. Argwohn erregten die Bismarcks aber auch, weil sie sich für ein modernes Schulwesen einsetzten und 1338 die klerikale Domschule mit der Stiftung einer Ratsschule ergänzten. Rebellierende Handwerker vertrieben die Bismarcks im Jahre 1345 ebenso wie andere Adelsfamilien aus der Stadt. Das im Süden der Altmark gelegene Burgstall, mit dem der wittelsbachische Markgraf Ludwig die Familie kurz zuvor belehnt hatte, bildete mit seiner großen Wasserburg den neuen Schwerpunkt des Familienbesitzes. Vier Zweige der Familie Bismarck lebten jetzt hier. Auch in der Umgebung des Ortes besaßen die Vorfahren Otto von Bismarcks, nun ein "schlossgesessener" Verband, wenn auch noch nicht als adlige Familie förmlich anerkannt, einen umfangreichen Besitz. Im Laufe der Jahrhunderte versuchten sie, diesen Besitz zu einem geschlossenen Territorium auszubauen. Mit der Stadt Stendal kam es schon bald zu einer Versöhnung, die es Klaus von Bismarck ermöglichte, in ihre Mauern zurückzukehren und wichtige Funktionen zu übernehmen. So wurde er u. a. Hauptmann der Armbrustschützen. Er starb 1370, ein Jahr vor Kaiser Karl IV., bis zum Schluss erfolgreich bei der Abwehr der Machtansprüche von Papst, Kaiser und den die Familie belauernden Landesherrn.
Als der Burggraf von Nürnberg, Friedrich I. von Hohenzollern, 1412 als Landeshauptmann in die Mark kam, unterstützte ihn Klaus III., ein Enkel des charismatischen Familienoberhauptes Klaus, bei der Durchdringung und Kontrolle seines neuen Machtbereichs. Er lieh ihm dringend benötigtes Geld. Der Markgraf gewährte den Bismarcks im Jahre 1409 im Gegenzug, natürlich gegen eine hohe Abstandszahlung, die endgültige Anerkennung als adelige Familie. In den nun folgenden Jahrhunderten lebten die Bismarcks quasi im Windschatten der Geschichte, von den Großen wenig beachtet, aber auch nicht mehr in der Gefahr, zwischen antagonistischen Kräften wie dem Markgrafen, dem Bischof von Magdeburg und dem Herzog von Braunschweig zerrieben zu werden. Gern hat Otto von Bismarck später betont, dass seine Familie "nicht schlechter als die schwäbische Familie der Hohenzollern" einzuschätzen sei. Aus dieser Bemerkung spricht großes Selbstbewusstsein. In der Tat, die Bismarcks waren früher in der Mark als die Hohenzollern.
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts, zur Zeit der Reformation, wirkte die Mark Brandenburg auf Reisende bedrückend. Ein Topograf berichtete gegen Ende des Jahrhunderts von einem "ebenen, bewaldeten Land mit vielen Sümpfen". Weite Landstriche waren leer. Der Grundadel, heruntergekommen und roh, glich eher den bemitleidenswerten Bauern, die von ihm ausgepresst wurden, oder den Landsknechten, die damals durch Deutschland zogen. Ein wenig bess

Rezension
"Dem Autor standen für die Forschungen zu diesem bemerkenswerten Buch das Familienarchiv, Korrespondenzen und Nachlässe zur Verfügung. Er hat daraus mit großem Fleiß und kluger Hand geschöpft. Seine Arbeit nötigt Respekt ab.", Wiener Zeitung, 14.05.2013 20151029




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