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Einflussreiche Frauen - 12 Porträts (Taschenbuch), A. Strohmeyr
Einflussreiche Frauen - 12 Porträts (Taschenbuch), A. Strohmeyr


947 473    A. Strohmeyr


Einflussreiche Frauen - 12 Porträts (Taschenbuch)


Der Wille zur Macht galt lange als männliches Attribut – obwohl die Geschichte immer auch mächtige und einflussreiche Frauen hervorgebracht hat. Einige werden hier vorgestellt, u.a. Lucrezia Borgia, Madame de Pompadour, Clara Zetkin.


Artikel ist vorrätig, sofortige Auslieferung Artikel ist vorrätig, sofortige Auslieferung


Preis € 9,99
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Weitere Titel von A. Strohmeyr

Daten
(Tb.) 320 S. (o. A.)

Beschreibung
Der Wille zur Macht galt lange als männliches Attribut - obwohl die Geschichte immer auch mächtige und einflussreiche Frauen hervorgebracht hat. Offen oder verdeckt ersannen sie Intrigen, entledigten sich ihrer Widersacher und führten militärische und diplomatische Feldzüge. Mit fesselnden Biografien einflussreicher Strateginnen wie Madame de Pompadour, Lucrezia Borgia, Clara Zetkin, Margaret Thatcher oder Angela Merkel.


Autorenporträt
Armin Strohmeyr, geboren 1966. Studium der deutschen und französischen Literaturwissenschaft und der Musikwissenschaft, promovierte über den androgynen Geschwisterkomplex im Werk Klaus Manns. Lebt als Autor und Publizist in Berlin.
Kultur- und literaturgeschichtliche Features für verschiedene Rundfunkanstalten.

Leseprobe
Adelheid (931 999)
Königin, Kaiserin, Heilige
Im Jahre 951 erregt das Schicksal einer außergewöhnlichen Frau die Gemüter im Abendland. Zwar verfügt die damalige Welt noch nicht über eine schnelle Nachrichtenübermittlung wie heute, aber die Ereignisse dieses Jahres beschäftigen die Chronisten noch lange.
Markgraf Berengar von Ivrea hat die neunzehnjährige Adelheid, die junge und überaus schöne und gebildete, verwitwete Königin der Lombardei, gefangen genommen und sie zusammen mit einer Zofe und einem Kaplan in einer Burg oberhalb des Gardasees in einen verliesartigen Raum gesperrt. Damit will er die widerspenstige Königin brechen und sich selbst und seine Frau Willa zu König und Königin des lombardischen Italien machen. Die Berichte der damaligen Chronisten schmücken diese Geschichte zum Teil parteiisch und phantasievoll aus, doch sind sich alle über die Schändlichkeit des an Adelheid begangenen Unrechts einig. Abt Odilo von Cluny etwa, der Adelheid persönlich gut kennt und nach ihrem Tod eine kurze Lebensbeschreibung über sie verfassen wird, berichtet: "Sie wurde durch vielfache Quälereien geängstigt, an den Haaren ihres Hauptes gerissen, oft mit Faustschlägen und Fußtritten misshandelt und am Ende in einen dunklen Kerker mit einer einzigen Dienerin eingeschlossen."
Vier Monate lang, vom 20. April bis zum 20. August 951, wird das Martyrium der schönen, jungen Witwe, der rechtmäßigen Königin Italiens, dauern. Die Mauern der Burg sind feucht und kalt. Das Essen, das den drei Gefangenen vorgesetzt wird, ist ausreichend, aber kann allenfalls als Fraß bezeichnet werden. Jeglicher Kontakt zur Außenwelt bleibt unterbunden. Und selbst wenn die tiefgläubige Adelheid zum Beten in die Burgkapelle gehen will, darf sie das nur unter strenger Bewachung tun. Die Wärter sind angewiesen, kein Wort mit der Gefangenen zu wechseln, um zu verhindern, dass irgendwelche Nachrichten von draußen zu ihr dringen.
Doch Berengar hat die Schläue und Zähigkeit der Königin unterschätzt. Sie erhält so wird erzählt durch einen Boten, der als Maurer auf der Burg eingeschleust worden ist, einen Hinweis. In der Zeichensprache, wie sie Mönche in Schweigezeiten verwenden, bedeutet dieser der Gefangenen, sie solle den Boden ihrer Zelle aufgraben. Ein absurdes Unterfangen, so mag jeder vernünftige Mensch denken. Doch Adelheid versucht das Unmögliche, das Widersinnige, vielleicht aus purer Verzweiflung, vielleicht aber auch in Gottvertrauen. Sie und ihre beiden Mitgefangenen lösen nachts leise die Bodenplatten ihrer Zelle. Darunter entdecken sie lockeres Schuttgestein, das offensichtlich nur eingefüllt wurde. Sie räumen den Schutt weg und stoßen bald auf Löcher und Kavernen, die sich offensichtlich unter der ganzen Burg, ja, dem ganzen Gelände hinziehen. Nacht für Nacht graben sie und füllen mit dem Schutt, den sie mit bloßen Händen wegräumen, andere Kavernen zu. Langsam stoßen sie immer tiefer in das unterirdische Höhlensystem vor. Schließlich, nach etlichen Nächten schwerer Arbeit, können sie den Ausbruch wagen: Sie verlassen unterirdisch ihre Zelle und das Burggelände und folgen einem langen Gang, auf den sie gestoßen sind. Schließlich gelangen sie ins Freie und erkennen freudig: Sie sind außerhalb der Burgmauern. Im Schutze der Dunkelheit ergreifen sie die Flucht, schlagen sich durch Gestrüpp und hohe Getreidefelder. Als am Morgen des 20. August die Wachen die Flucht bemerken, sind Adelheid und ihre Begleiter noch nicht sehr weit gekommen. Noch immer sind sie in Sichtweite der Burg. Doch das ist ihr Glück. Denn der Burgherr vermutet die Flüchtige schon weiter und lässt die fernere Umgebung nach ihnen durchforsten. Die Ausreißer verbringen den Tag in einem dichten Gestrüpp. In der folgenden Nacht machen sie sich erneut auf den Weg. Im Schutze der Dunkelheit fliehen sie Richtung Süden.
Doch Berengars Schergen haben einen Hinweis erhalten. Einmal verstecken sich Adelheid und eine ihrer Begle

Rezension
"Fesselnde Biografien", Buch aktuell




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