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928 092 Bahro/Braun

Berlin 36
Anlässlich der gleichnamigen Verfilmung erzählt dieser Band die Ereignisse um die Olympischen Spiele von 1936 nach. Vor allem das Leben der jüdischen Hochspringerin Gretel Bergmann und ihrer größten Konkurrentin, Dora Ratjen, die sich als intersexuell herausstellte und in Wahrheit ein Mann war, sowie die immer schlimmer werdende Ausgrenzung der Juden werden dokumentiert.
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Daten
144 Seiten, s/w-Fotos, Tb.
Beschreibung Die auf Tatsachen beruhende Geschichte der jüdischen Spitzensportlerin Gretel Bergmann hat Regisseur Kaspar Heidelbach zu einem Film über die Freundschaft unter schwierigen politischen Bedingungen ausgebaut. Gretel Bergmann und Marie Ketteler (Name für den Film verändert) könnten unterschiedlicher nicht sein: Marie, die aus einfachen Verhältnissen stammt und von der Mutter gezwungen wird, als Mädchen aufzuwachsen und Gretel, Tochter eines Fabrikanten. Beide sind auf unterschiedliche Weise Außenseiter in dieser Gesellschaft beide werden von der nationalsozialistischen Führung zu Propagandazwecken manipuliert.Neben Karoline Herfurth (Das Parfum, Im Winter ein Jahr) als Gretel Bergmann und Sebastian Urzendowsky (Die Fälscher, Anonyma) in der Rolle der Marie komplettieren Axel Prahl und August Zirner das hochkarätige Schauspieler-Ensemble.Das Buch zum Film ordnet die Geschichte der Gretel Bergmann in die Situation des jüdischen Sports im Dritten Reich und insbesondere in die propagandistisch aufgeheizte Zeit der Olympischen Spiele 1936 ein. Historische Originaldokumente und -fotos werden durch Aufnahmen aus dem Film und Interviews mit Gretel Bergmann, mit Regisseur und Darstellern ergänzt.
 Autorenporträt Berno Bahro ist Sportwissenschaftler und Historiker. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Zeitgeschichte des Sports der Universität Potsdam.; Jutta Braun, Jahrgang 1967, studierte Zeitgeschichte, Osteuropäischen Geschichte und Sinologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie promovierte 1999 zur politischen Justiz in der DDR. Seit 1999 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte des Sports der Universität Potsdam.
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