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686 255 H.-P. Raddatz

Die türkische Gefahr?
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Am Beispiel Deutschlands zeigt der Autor, wie sich pro-islamische Kräfte illegitime Macht aneignen und den EU-Beitritt der Türkei 'von oben' herbeiführen. Durch anhaltendes Bevölkerungswachstum exportiert dieses Land Arbeitslosigkeit und Bildungsschwäche nach Europa, wo Deutschland als Hauptfinanzier der EU zum politischen und sozialen Brennpunkt der Zukunft werden könnte. Eine höchst brisante Untersuchung.
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Daten
288 S., 15,5 x 22 cm, geb. (Herbig, 2004)
Beschreibung Während Globalisierung und Zuwanderung den Sozialabbau verstärken, sehen die Eurokraten - unter dem Druck der USA - die Türkei bereits auf einem "unumkehrbaren Weg" nach Europa. Am Beispiel Deutschlands zeigt der Autor, wie sich proislamische Kräfte illegitime Macht aneignen und den EU-Beitritt der Türkei "von oben" herbeiführen. Dabei scheint unerheblich, dass dieses Land trotz diverser Ansätze zur Demokratisierung weiterhin von ethnischen Konflikten, einem zunehmend radikalen Islam und Korruption geprägt bleibt. Durch anhaltendes Bevölkerungswachstum exportiert es Arbeitslosigkeit und Bildungsschwäche nach Europa, wo Deutschland als Hauptfinanzier der EU zum politischen und sozialen Brennpunkt der Zukunft werden könnte.
 Autorenporträt Hans-Peter Raddatz, geboren 1941, promovierter Orientalist und Volkswirt sowie selbstständiger Systemanalytiker, vertrat über viele Jahre die Nahostinteressen internationaler Banken und Unternehmen. Orientalistische Forschung, naturwissenschaftliche Systemanalyse und praktische Nahosterfahrung verbinden sich in seinen Werken zu einer "rationalen Gesellschaftsanalyse". Seine Fachkompetenz schlägt sich in zahlreichen Publikationen und Vorträgen zum Themenkreis nieder.
 Inhaltsverzeichnis Aus dem Inhalt: - Vom Osmanischen Reich zu Atatürk - Die moderne Türkei als ethno-islamische Nation - Politische Eliten und die Zuwanderung nach Deutschland - Türkischer Islamismus im globalen Netzwerk
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(Ausgezeichnet) Rezensiert von Köbes (19.03.2008)
Dass linke bzw. türkische Rezensenten dem ausgewiesenen Orientexperten Raddatz Kompetenz absprechen, tut seiner analytischen Kraft natürlich keinen Abbruch. Während in anderen Gesellschaften der Kampf um die Qualifizierten längst begonnen hat, importiert diese Gesellschaft weiterhin türkisch/arabisches Sozialproletariat, das aufgrund seines rückwärts orientierten archaischen Wertesystems, seiner Bildungs- und Integrationsverweigerung noch auf viele Generationen hin eine immense Belastung für diese Volkswirtschaft darstellt. Diese migrierenden Profiteure unseres liberalen Sozialstaats werden erst dann weiterziehen, wenn durch den Exodus der qualifizierten Inländer der monetäre und kulturelle Reichtum dieses Landes verschwunden ist. Dann gibt es für diese Menschen hier nichts mehr zu holen..
(Sehr schlecht) Rezensiert von Elrimet (10.03.2008)
Sehr pauschal und antiislamisch/antitürkisch. Raddatz ist für seine islam- und türkenfeindliche Einstellung bekannt, die er in diesem Buch auch unverholen auslebt. Eher ein Buch für Stammtisch-Möchtegern-Poliker. Muss man nicht gelesen haben. Im Gegenteil - es wäre reine Geld- und Papierverschwendung.
(Ausgezeichnet) Rezensiert von Aragon (06.02.2008)
Am Inhalt ist nichts auszusetzen, sieht man einmal davon ab, dass sich politische Entwicklungen nicht eins zu eins vorhersagen lassen. Die geschilderte Konsequenz aus den bisherigen Indizien sind aber durchaus nachvollziehbar. Auf jeden Fall der Rede wert.
(Sehr schlecht) Rezensiert von otto (24.01.2008)
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