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832 154 D. Sager

Pulverfaß Rußland
Rußland ist in die Zeiten autoritärer Herrschaft zurückgefallen. Der Kreml hat die Demokratie ausgehöhlt und im Land eine Atmosphäre geschaffen, in der die jüngsten Morde an Regimegegnern wie Anna Politkovskaja überhaupt erst möglich wurden. Während der Geheimdienst FSB nach innen für Ordnung sorgt, verkörpert der Gasprom-Konzern, der die Kontrolle über die globalen Rohstoffmärkte anstrebt, nach außen den russischen Anspruch auf Weltgeltung.
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Daten
272 S., 15 x 22 cm, geb. (Rowohlt, 2008)
Beschreibung Russland ist in die Zeiten autoritärer Herrschaft zurückgefallen. Der Kreml hat die Demokratie ausgehöhlt und im Land eine Atmosphäre geschaffen, in der die jüngsten Morde an Regimegegnern wie Anna Politkovskaja überhaupt erst möglich wurden. Während der Geheimdienst FSB nach innen für Ordnung sorgt, verkörpert der Gasprom-Konzern, der die Kontrolle über die globalen Rohstoffmärkte anstrebt, nach außen den russischen Anspruch auf Weltgeltung. Um jeden Preis trachtet das Land danach, auf die Bühne der Supermächte zurückzukehren. Dirk Sager, langjähriger Leiter des Moskauer ZDF-Studios und ein herausragender Russlandkenner, zeigt in seinem Buch, was hinter den Moskauer Machtspielen steckt. Auf der Grundlage umfangreicher Recherchen vor Ort geht er derFrage nach, welche Ziele der Kreml verfolgt, um seine Dominanz auch langfristig zu sichern. Und welche Gefahr dies für uns und für den Rest der Welt bedeutet. Nicht zuletzt wagt er auch einen Blick in die Zukunft: Was kommt nach Putin? Und hat die Demokratie in Russland überhaupt noch eine Chance? Ein atemberaubender Bericht aus dem Zentrum der russischen Macht.
 Autorenporträt Dirk Sager wurde 1940 in Hamburg geboren und zählt zu den renommiertesten deutschen Fernsehjournalisten. In den siebziger Jahren war er ZDF-Korrespondent in der DDR, anschließend Korrespondent in den USA und in Russland, wo er bis 2004 das Studio Moskau leitete. Heute ist Sager, der auch lange das Magazin «Kennzeichen D» moderierte, Sonderkorrespondent des ZDF. Er erhielt zahlreiche Preise, zuletzt, im Jahr 2002, den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis.
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