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Zeiten und Sitten - Eine Geschichte des Anstands, Karl-Heinz Göttert
Zeiten und Sitten - Eine Geschichte des Anstands, Karl-Heinz Göttert


933 981    Karl-Heinz Göttert


Zeiten und Sitten - Eine Geschichte des Anstands


Anders als Recht und Moral bleibt der Anstand wandelbar, ähnlich wie die Mode gibt er dem Zusammenleben immer wieder neu eine Form. Karl-Heinz Göttert erzählt in der ersten Geschichte des Anstands - von der Antike bis heute - auf unterhaltsame und lehrreiche Weise von diesem wandelbaren Miteinander und plädiert für formbewußte Toleranz.


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Daten
(R) 287 S., 19 x 13 cm, geb. (Reclam)

Kurzbeschreibung
Anstand, Manieren und Höflichkeit haben gerade wieder Konjunktur. Aber mit dem Anstand ist das so ein Problem: Er lässt sich einfach nicht absolut begründen. Anders als Recht und Moral bleibt er wandelbar, ähnlich wie die Mode gibt er dem Zusammenleben immer wieder neu eine Form. Karl-Heinz Göttert erzählt in der ersten Geschichte des Anstands - von der Antike bis heute - auf unterhaltsame und lehrreiche Weise von diesem wandelbaren Miteinander und plädiert für formbewusste Toleranz.

Autorenporträt
Karl-Heinz Göttert, geboren 1943 in Koblenz, studierte Geschichte und Germanistik und ist Professor für Ältere deutsche Sprache und Literatur an der Universität zu Köln. Zu seinen Forschungsgebieten gehören die Themenfelder Rhetorik, Magie und Alltag im Mittelalter, zu denen er bereits verschiedene Bücher veröffentlichte. Er hat zuletzt 14 Jahre an der historischen Orgel einer kleinen romanischen Kirche den Dienst versehen.

Leseprobe
Am Anfang war die Scham
Homer, 'Ilias'
Ganz am Ende von Homers 'Ilias', nach heutigem Wissen entstanden in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts v. Chr., kommt es zu einer berühmten Szene. Der Grieche Achill hat den Trojaner Hektor getötet und seine Leiche geschändet. Da taucht Hektors Vater Priamos im Lager der Griechen auf und bittet um Herausgabe des toten Sohnes. Er appelliert an Achills Mitleid und stützt sich auf etwas, das dieses Mitleid offenbar motiviert - auf Scheu bzw. Scham als Respekt vor den Forderungen der Götter:
Also staunte Achilleus, als er Priamos sah, den gottgleichen,
Staunten die anderen auch und schauten an da einander.
Priamos wandte sich flehend an ihn und sagte die Worte:
"Denke an deinen Vater, du göttergleicher Achilleus,
Der so alt ist wie ich, an des Alters verderblicher Schwelle.
Und es könnte wohl sein, dass Umwohner ihn da bedrängen,
Und es findet sich keiner, der Not und Verderben ihm abwehrt.
Aber wahrhaftig, wenn er dann hört, du seist noch am Leben,
Freut er in seinem Mut sich und hofft darauf alle die Tage,
Seinen geliebten Sohn aus Troja kommen zu sehen.
Aber ich ganz Unselger; da zeugte ich Söhne, die Besten
In dem geräumigen Troja, und keiner ist, sag ich, geblieben.
Fünfzig hatte ich einst, als die Söhne der Danaer kamen;
Neunzehn hatte der Leib von einer Mutter geboren,
Aber die andren gebaren mir in den Hallen die Frauen.
Vielen von ihnen löste der stürmische Ares die Glieder;
Doch der mein Einziger war und selber die Stadt mir beschützte,
Diesen erschlugst du jüngst, als er für das Vaterland kämpfte,
Hektor; und seinethalb komme ich her zu den Schiffen Achaias,
Ihn von dir loszukaufen mit unermesslichen Gaben.
Scheue du aber die Götter, Achilleus, erbarme dich meiner,
Deines Vaters gedenkend. Ich bin erbarmenswürdig;
Denn ich erdulde, was nie ein anderer Mensch noch erduldet,
Dass ich die Hand des Manns, der den Sohn mir mordete, küsste!"
Die 'Ilias' ist ein Urtext der europäischen Kultur, vergleichbar nur mit der Bibel. Ein Autor, der immer Homer genannt wurde, hat darin den Kampf um Troja vor damals rund 400 Jahren geschildert. Allerdings ist 'Schilderung' kaum das richtige Wort. Nicht nur, dass die Ereignisse der zehn Jahre von Sagen überwuchert sind. Es handelt sich auch sonst nicht um eine Reportage, vielmehr beschränkt sich Homer in 15000 Versen auf ganze 51 Tage und nicht einmal auf die letzten: Der Fall der Stadt kommt gar nicht mehr vor, sondern wird im Nachfolgewerk der 'Odyssee' eines ganz sicher anderen Dichters (der ebenfalls Homer genannt wurde) erzählt. Der eigentliche Inhalt der 'Ilias' ist nach Ausweis der ersten Zeile des Prologs vielmehr der Zorn des Achill - ein komplizierter, ein zweifacher Zorn. Zuerst zürnt Achill dem Anführer der Griechen, Agamemnon, weil dieser ihn zwingt, eine gefangene trojanische Frau herauszurücken, während er selbst eine Gefangene behält, die sogar die Ursache dafür ist, dass die Götter den Trojanern im Kampf helfen. Als jedoch Achills Freund (und Geliebter) Patroklos in der Schlacht fällt, besinnt sich der größte Held der Griechen. Er söhnt sich mit Agamemnon aus und zieht in die Schlacht - mit Rachegedanken. So trifft er auf den größten Helden der Trojaner, Hektor, und besiegt ihn im Zweikampf.
Nur ist auch 'Besiegen' wieder kaum das richtige Wort. Gewiss, es findet ein Kampf, ja eine Verfolgungsjagd um ganz Troja statt. Und beim abschließenden Aufeinandertreffen ist Achill der Überlegene. All dies aber geschieht unter dem Eingreifen der Götter, die sich auf die gegnerischen Seiten geschlagen haben und das Geschehen lenken. Hier nun spitzt es sich zu, und Zeus selbst fällt das Todeslos über Hektor, nachdem er von Anfang an den Griechen den Sieg bestimmt hatte. Zwar unterstützen Apoll und Athene ihren trojanischen Liebling, aber es hilft nichts gegen den Entschluss des obersten der Gö

Rezension
Ein anregendes Buch. 'Die Welt' Eine sehr lesbare, populärwissenschaftliche Einführung über den Anstand. 'ARD Morgenmagazin'




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